Die besten Pressefotos des Jahres
Ein Gedicht für den Frieden im Sudan, Fußballgesänge für Freiheit in Algerien: Die besten Pressefotos des Jahres geben Anlass zur Hoffnung.
Ein Gedicht für den Frieden im Sudan, Fußballgesänge für Freiheit in Algerien: Die besten Pressefotos des Jahres geben Anlass zur Hoffnung.
Unsere Autorin hat für das F.A.Z.-Magazin in Marokko verhüllte Frauen fotografiert – und eine neue Welt entdeckt. Mit Stoffen, Mustern und Farben suchen ihre Protagonistinnen individuelle Freiräume.
Tunesien geht mit einer Mischung aus Hightech, Aberglaube und strengen Maßnahmen gegen das Coronavirus vor. Wirtschaftlich stand das Land schon vor dieser Krise kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.
Auf der ganzen Welt liest man jetzt „Die Pest“ von Albert Camus. Doch in dem Buch steckt viel mehr als die Beschreibung einer Seuche. Es stellt auch unsere Zukunft in Frage.
Zahlreiche deutsche Urlauber sind von der Corona-Pandemie im Ausland betroffen. Ein Rückkehr in die Heimat wird dabei zu einer Odyssee, wie eine Frankfurterin nun in Nordafrika feststellen musste.
Mit einer bisher einmaligen Aktion will das Außenministerium deutschen Touristen helfen, die wegen der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Außenminister Maas bittet sie um Geduld – manche Reiseplanungen stellten seine Mitarbeiter vor Herausforderungen.
Laut Schätzungen warten mehr als hunderttausend Touristen im Ausland auf die Rückkehr nach Deutschland. Mit Flugzeugen der Reiseveranstalter und Chartermaschinen will das Außenamt sie zurückholen, ohne besondere medizinische Schutzmaßnahmen.
In einer Buchhandlung in Paris stellt Leïla Slimani den ersten Teil einer Romantrilogie vor: Die Geschichte einer französisch-marokkanischen Familie erzählt von Kolonisatoren und Kolonisierten. Man darf sich darauf freuen.
Spanien und Marokko beanspruchen beide ein Stück Meeresgrund zwischen den Kanarischen Inseln und dem afrikanischen Kontinent. Dort werden wertvolle Rohstoffe vermutet.
In der Nähe der amerikanischen Botschaft haben zwei Selbstmordattentäter einen Sprengsatz gezündet. Amerikaner sollen das entsprechende Viertel meiden, heißt es von der Botschaft.
Vier Monate nach der Wahl hat Tunesien wieder eine Regierung – aber schon jetzt gibt es Brüche in dem Bündnis, das der neue Ministerpräsident Elyes Fakhfakh geschmiedet hat.
Vor der dritten Wahl in einem Jahr muss Benjamin Netanjahu das wahlmüde Volk aufrütteln und die Anklage gegen ihn vergessen lassen. Die Botschaften sind schlicht – hat der israelische Ministerpräsident mit ihnen Erfolg?
Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat ein Grundsatzurteil gesprochen: Spanien darf Menschen weiter umgehend nach Marokko ausweisen. Der Grund dafür liege im Verhalten der Migranten.
Ein Team der Frankfurt University of Applied Sciences hat an der „E-Bike Desert Challenge“ in Marokko teilgenommen. Um sportliche Höchstleistungen ging es den Studenten dabei nicht.
Der designierte Ministerpräsident Jemli ist mit seinem Kabinettsvorschlag gescheitert. Präsident Saied hat nun zehn Tage Zeit, um in Abstimmung mit den Parteien einen neuen Regierungschef zu benennen – ansonsten stehen Neuwahlen an.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach bei einem Besuch in Tunesien nach eigenen Angaben mit seinem tunesischen Kollegen Kaïs Saïed über das Ziel, in Libyen möglichst schnell einen Waffenstillstand zu erreichen und „den politischen Prozess wieder in Gang zu bringen“.
Der Tod des Generalstabschefs trifft Algerien in einer kritischen Phase des Übergangs. Das Kräftegleichgewicht zwischen Politik und Armee gerät ins Wanken.
Karikaturisten sind die Stimme der Protestbewegung in Algerien. Sie verbreiten sich vor allem über soziale Medien und erreichen damit mehr Menschen als die Intellektuellen des Landes.
Abdelmadjid Tebboune gilt als Mann des Systems Bouteflika, dem er mehrmals diente. Er bekam gut 58 Prozent der Stimmen. Algerien stehen weitere Proteste bevor.
24,5 Millionen Algerier wählen einen neuen Präsidenten. Wird das Ergebnis die Gemüter befrieden? Lokale Medien berichten von zahlreichen Zwischenfällen.
Ob in Lateinamerika, Hongkong oder dem Mittleren Osten: Auf der ganzen Welt begehren junge Menschen gegen ihre Regierung auf. Was verbindet die Proteste?
Thomas Müller galt vor wenigen Wochen noch als Randfigur. Erst wurde er bei Joachim Löw im DFB-Team ausgemustert, dann bei Niko Kovac bei den Bayern. Dort ist Müller nun wieder mittendrin. Das hat Gründe.
Der Nahe Osten ist von einem tiefgehenden Wandel erfasst: Demonstranten von Bagdad bis Beirut gehen auf die Straße, um die Wertesysteme ihrer Länder nach europäischem Vorbild umzugestalten. Wird es enden wie 2011?
Pressefreiheit, Frauenrechte, Koranschulen, IS-Rückkehrer: Die Investigativreporterin Hanène Zbiss bearbeitet große Themen. Jetzt hat sie für ihren Mut den Raif Badawi Award erhalten.
Die „Sahara-Silberameise“ von Tunesien rennt 85 Zentimeter pro Sekunde schnell. Dafür muss es aber besonders heiß sein.
Ohne Partei oder Wahlkampfmaschinerie wird Kaïs Saïed zum Präsidenten Tunesiens gewählt. Vor allem junge Wähler bescheren ihm einen deutlichen Sieg. Nun will er das System reformieren.
Bei der Präsidentschaftswahl in Tunesien hat der konservative Juraprofessor Kais Saïed einen Erdrutschsieg erzielt. In der Stichwahl erreichte der unabhängige Kandidat laut Umfragen mehr als 70 Prozent.
Erste Prognosen sagen dem Juristen Kaïs Saïed einen Sieg bei der Präsidentenwahl voraus. Er punktete vor allem bei Jüngeren. Die Wahl hatte sich am Donnerstag zugespitzt, nachdem Saïeds Gegenkandidat aus der Untersuchungshaft entlassen wurde.
Er prägte die französische Geschichte und schuf den Grundriss der heutigen Fünften Republik: Wer das politische Leben unseres Nachbarlands verstehen will, kommt an Charles de Gaulle nicht vorbei.
Die moderat-islamistische Ennahda-Partei sichert sich knapp 24 Prozent der Stimmen. Als klarer Wahlsieger gehen sie dennoch nicht aus den Wahlen hervor.
Aus den tunesischen Wahlen letzten Sonntag geht ein zersplittertes Parlament hervor. Die Partei des amtierenden Ministerpräsidenten erreicht 5 Prozent, die einstige Regierungspartei 2 Prozent. Eine klare Mehrheit gibt es bisher nicht.
Tunesien hat gewählt: Ein klarer Ausgang zeichnet sich aber noch nicht ab. Acht Jahre nach dem Arabischen Frühling ist die Enttäuschung bei den Wählern groß – das zeigt sich in der Wahlbeteiligung.
Tunesien ist sich über die Zukunft seines Landes so uneinig wie nie zuvor. Vor der Parlamentswahl am kommenden Sonntag steigt nun die Sorge, dass das Land unregierbar werden könnte.
Hajar Raissouni war im August beim Verlassen einer Klinik in marokkanischen Rabat festgenommen worden. Sie bestreitet, abgetrieben zu haben – und bezeichnet ihren Fall als „politischen Prozess“.
Nach der Thomas-Cook-Insolvenz stellen sich Betriebe in Griechenland und Spanien auf Ausstände von mehreren hundert Millionen Euro und weniger Gäste ein. Die Ersten fordern Staatshilfe.
Ein libanesischer Waffenhändler vermittelte Fregattengeschäfte mit Algerien – zur selben Zeit stand Frank-Walter Steinmeier, damals noch Außenminister, auf dessen Geschenkliste. Es geht um einen Betrag von mehr als tausend Euro.