Tunesiens früherer Langzeitherrscher Ben Ali ist tot
Er war der erste Herrscher, der im Zuge des arabischen Frühlings 2011 gestürzt wurde. Nun ist Ben Ali im saudischen Exil gestorben. Das bestätigte sein Anwalt am Donnerstag.
Er war der erste Herrscher, der im Zuge des arabischen Frühlings 2011 gestürzt wurde. Nun ist Ben Ali im saudischen Exil gestorben. Das bestätigte sein Anwalt am Donnerstag.
Bei den Präsidentenwahlen in Tunesien strafen die Wähler die etablierten Parteien ab. Als wahrscheinliche Kandidaten für eine Stichwahl gelten zwei Außenseiter.
Erst trat Präsident Bouteflika ab, dann wurde die Wahl seines Nachfolgers verschoben. Nun steht fest: Die Algerier können noch dieses Jahr ihren Staatschef wählen.
In Tunesien bewerben sich 26 Kandidaten um das Präsidentenamt, der Favorit aber sitzt in Untersuchungshaft. Er könnte dennoch in der Stichwahl landen – gegen einen Islamisten.
Nur wer Deutsch spricht, darf auf die Schule? Ein Gespräch mit Hilin und Susann darüber, wie schnell man die Sprache lernt, ob sie später ein Kopftuch tragen wollen – und wann man sich nicht mehr als Ausländerin fühlt.
Eine Gruppe von 155 Migranten hat die spanische Exklave Ceuta an der Grenze zu Marokko gestürmt. Bei den Menschen handele es sich ausschließlich um Afrikaner, „die Mehrheit aus Guinea", sagte ein Sprecher der spanischen Zentralregierung in Ceuta.
Bei plötzlichen Überschwemmungen in Marokko sind sieben Zuschauer eines Amateur-Fußballspiels ums Leben gekommen. Der Anstieg eines Flusses setzte laut Behörden den Fußballplatz im Süden des Landes unter Wasser.
Die deutschen Basketballer um NBA-Star Schröder kassieren eine unerwartete Niederlage gegen Japan. Nun treffen sie auf die starken Australier, die soeben für eine Sensation sorgten.
Im vorletzten Test vor der WM präsentieren sich die deutschen Basketballer gegen Tunesien in starker Form. Eine Verletzung trübt die Freude über den Sieg allerdings.
Der Tod des Staatsoberhaupts trifft das nordafrikanische Land vor wichtigen Wahlen in einer schwierigen Übergangsphase. Der 92 Jahre alte Politiker wollte nicht mehr kandidieren.
Bereits im Juni musste Beji Caid Essebsi für eine Woche ins Krankenhaus. Wie ernst es um den 92-Jährigen steht, ist bislang noch nicht bekannt.
Die „Wüstenfüchse“ siegen beim Afrika-Cup. In Kairo entscheidet ein Glückstreffer das Finale zugunsten der Nordafrikaner. Die eigentlich favorisierten „Löwen von Teranga“ kämpften bis zur letzten Minute – vergeblich.
Drei Hauptverdächtige hatten in Marokko den Mord an zwei jungen Frauen aus Dänemark und Norwegen gestanden. Jetzt wurden sie verurteilt. Angeklagt waren insgesamt 24 Verdächtige aus der radikalislamischen Szene.
Ein früher Treffer genügt den Super Eagles zum Sieg gegen Tunesien beim Afrika-Cup. Auch ein Bundesligaspieler ist maßgeblich am Gewinn des dritten Platzes beteiligt.
Seit Monaten fordern Demonstranten einen politischen Umbruch und eine neue Verfassung. Doch das Zeitfenster für eine demokratische Wende schließt sich.
Gegen Algerien ist für den deutschen Trainer Gernot Rohr mit Nigeria im Halbfinale des Afrika Cup Schluss. Senegal schafft den Einzug ins Endspiel hingegen dank eines tunesischen Eigentors in der Verlängerung.
Auf 220 von 230 Kilometern plätscherte das Renngeschehen bei der Tour de France weitgehend ereignislos dahin. Dann bringt sich das Peloton für den Massensprint in Schwung. Am Ende jubelt ein Niederländer.
Algerien steht im Halbfinale beim Afrika-Cup. Das feiern auch Anhänger in Frankreich. Dabei kommt es in mehreren Städten zu Ausschreitungen. In Montpellier stirbt sogar eine Frau, zwei Kinder werden verletzt.
Tunesien beendet im Viertelfinale des Afrika-Cups den Fußball-Traum der Madagassen. Eine Überraschung gibt es im Spiel zwischen Algerien und der Elfenbeinküste.
Zwei Studentinnen aus Skandinavien sind in Marokko brutal ermordet worden – die mutmaßlichen Täter filmten einen der Morde und schworen dem IS die Treue. Vor dem Urteilsspruch stellt die Mutter eines der Opfer eine radikale Forderung.
Ägypten hat beim heimischen Africa-Cup das Viertelfinale verpasst. In Kairo verlor das Team um Superstar Mo Salah gegen Südafrika. Auch das favorisierte Marokko und der Titelverteidiger sind raus.
Die „Alan Kurdi“, die am Freitag 65 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer aufgenommen hatte, steuert auf den Hafen von Lampedusa zu. Dabei hatte das italienische Innenministerium zuvor die Sperrung seiner Häfen und Hoheitsgewässer bekräftigt.
Die Flüchtlingskrise im Mittelmeer nimmt kein Ende. Die wenigen Überlebenden des jüngsten Unglücks berichteten der Küstenwache von ihrer Überfahrt.
In der tunesischen Hauptstadt Tunis sind zwei Selbstmordanschläge kurz hintereinander verübt worden. Die Extremistengruppe Islamischer Staat bekannte sich über ihre Nachrichtenagentur Amaq dazu.
Nach den Attentaten auf Touristen vor vier Jahren schien der Terror überwunden. Diesmal galt die Gewalt den Sicherheitskräften. Der IS reklamiert die Anschläge für sich.
Nach wochenlangen Massenprotesten ist Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Die Nachricht löste in der Hauptstadt Algier frenetischen Jubel aus.
Seit 1999 war Bouteflika das Oberhaupt Algeriens, jetzt ist der 82-Jährige zurück getreten. Kritiker warfen Bouteflika unter anderem vor, er könne nach einem Schlaganfall vor einigen Jahren sein Amt nicht mehr ausüben und sei eine Marionette.
Während seines Besuchs in Marokko forderten der Pontifex und König Mohammed VI. die Erhaltung Jerusalems als Stadt, die allen Religionen offensteht. Den in Marokko lebenden Christen sagte er, ihre Aufgabe sei es nicht, zu missionieren.
Als erstes katholisches Kirchenoberhaupt seit 30 Jahren ist Papst Franziskus zu Besuch in Marokko. In dem muslimischen Königreich setzt er sich für Religionsfreiheit und gegen Fundamentalismus ein.
Der Papst besucht Marokko und die christliche Minderheit,die durch Studenten und Migranten wächst. Er will den moderaten Islam des Königs stärken. Das kommt dem Königshaus gelegen.
In der politischen Krise um den algerischen Präsidenten hat jetzt auch der frühere Regierungschef Ahmed Ouyahia dessen Rücktritt gefordert. Den Demonstranten dürfte das nicht genügen – sie fordern einen Wandel des politischen Systems.
Ein Artikel der algerischen Verfassung könnte dabei helfen, denn 82 Jahre alte Präsident Bouteflika für amtsunfähig zu erklären. Armeechef Ahmed Gaid Salah sähe darin einen „Ausweg aus der Krise“.
Mit Wasserwerfern gingen Einsatzkräfte gegen die Demonstranten vor. Zuvor waren Verhandlungen über eine Unterbrechung der Demonstration gescheitert. Das Lehrpersonal in Marokko streikt seit drei Wochen und verlangt bessere Arbeitsbedingungen.
Algerien muss dringend seine Wirtschaft reformieren und die Abhängigkeit von seinen Rohstoffexporten verringern. Sonst könnte das Land enden wie Venezuela.
Abdelaziz Bouteflikas Absage an eine fünfte Kandidatur ruft in Algerien Jubel hervor – auf den Ernüchterung folgt: Denn weiter ist unklar, wann er als Präsident abtreten will.
Sechs Wochen nach dem Anschlag auf den Breitscheidplatz schoben deutsche Behörden einen engen Freund des Attentäters Anis Amri ab. Nun soll er befragt werden – doch Bilal Ben Ammar ist in Tunesien untergetaucht.