Auf Konfrontationskurs
Im Norden Israels, an der Grenze zum Libanon und zu Syrien, wächst die Kriegsgefahr. Auch wenn das eigentlich niemand will.
Im Norden Israels, an der Grenze zum Libanon und zu Syrien, wächst die Kriegsgefahr. Auch wenn das eigentlich niemand will.
An der Küste in der Nähe von Libanons Hauptstadt Beirut wachsen seit rund 20 Jahren unkontrollierte Müllhalden. Die Behörden haben keinen langfristigen Plan für die Krise.
Zum Abschluss seiner Nahost-Reise hält Bundespräsident Steinmeier eine Rede vor Studenten in Beirut: In Zeiten von Spaltern und Spannungen gebe es nur einen Weg.
Vom Flüchtlingskind in Kreuzberg zum Anwärter auf den Deutschen Fernsehpreis: Kida Ramadan spricht im Interview über Gangstergeschichten, Gentrifizierung, Deutsche auf dem Bouleplatz und seine Wut auf die AfD.
„Leider muss es sein“: Längst haben sich manche Journalisten und Politiker hinter die Netzzensur gestellt. Aber Zustimmung kommt auch von Leuten, die früher anders dachten – und schon selbst Opfer von Denunzianten wurden.
Die bedrohliche Feindschaft könnte eskalieren: Mit der Präsenz iranischer Militärberater in Syrien kann Iran dem Erzfeind Israel an dessen Grenzen gefährlich werden. Ein Gastbeitrag.
Am Dienstag haben Houthi-Rebellen aus dem Jemen eine Rakete auf Riad abgefeuert. Der Außenminister Saudi-Arabiens macht Iran deshalb schwere Vorwürfe. Auch eine Entscheidung Donald Trumps bezeichnet Adel al Jubeir im F.A.Z.-Interview als unklug.
In den Augen der Arabischen Liga schürt Donald Trump mit seiner Jerusalem-Entscheidung die Gewalt im Nahen Osten. Seine Ankündigung sei nichtig. Vor dem Treffen mit Frankreichs Macron geht Israels Netanjahu auf Konfrontation.
Anfang November hat der libanesische Ministerpräsident in Riad seinen Rücktritt erklärt – und damit im Libanon eine Regierungskrise ausgelöst. Mit der ersten Kabinettssitzung nach Hariris Rückkehr scheint die nun abgewendet.
Saad al Hariri ist zurück im Libanon. Das krisengebeutelte Land deutet das als Zeichen der Entspannung. Aber was ist der wahre Grund für die Heimkehr?
Libanons Ministerpräsident Saad Hariri hat auf Bitten des Präsidenten seinen Rücktritt aufgeschoben. Michel Aoun hatte diesen auch noch nicht angenommen.
Nach seiner mysteriösen Rücktrittserklärung ist der Regierungschef des Libanon zurück in seinem Heimatland. Die Lage bleibt jedoch weiterhin unübersichtlich.
Dank der Bemühungen Frankreichs konnte der Libanese Hariri Riad zwar verlassen. Doch seine Rückkehr ins Amt ist schwer vorstellbar. Und ein deutscher Minister sorgt in Paris für Verstimmung.
Saudi-Arabien wirft Sigmar Gabriel in der Libanon-Krise „bedauerliche und ungerechtfertigte“ Aussagen vor. Auch der zurückgetretene libanesische Regierungschef richtet deutliche Worte an den deutschen Außenminister.
In einem Bericht kommen pensionierte Generäle zu dem Schluss, dass ein neuer Waffengang zwischen der Hizbullah und Israel nur noch eine Frage der Zeit sei. Darin wird die Schiitenmiliz als der „mächtigste nichtstaatliche bewaffnete Akteur in der Welt“ bezeichnet.
Um einen Stellvertreterkrieg zu vermeiden, vermittelt Frankreich fieberhaft in der Libanon-Krise. Die Bemühungen führten jetzt offenbar zum Erfolg – zumindest teilweise.
Auf Twitter äußert sich der zurückgetretene Regierungschef Saad al Hariri konkrekt, wann er wieder in den Libanon zurückreisen will. Frankreichs Präsident Macron bemüht sich derweil um eine Initiative im UN-Sicherheitsrat.
Hat Saudi-Arabien Libanons Premierminister zum Rücktritt gezwungen? Saad Hariri hat das nun in einem TV-Interview bestritten – und die Herrscher in Riad gelobt. In seiner Heimat gibt es Zweifel an der Echtheit. Die Lage droht zu eskalieren.
Warum hat Libanons Ministerpräsident vergangene Woche von Saudi-Arabien aus plötzlich seinen Rücktritt erklärt. Staatspräsident Aoun fordert von Riad Immunität für ihn.
Saudi-Arabiens Spagat zwischen Modernisierung und Islam funktioniert nicht mehr. Um sein Land auf ein neues Fundament zu stellen, bricht Kronprinz Muhammad Bin Salman mit Traditionen.
Die Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran unterstützen im Libanon unterschiedliche Parteien. Nach dem Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten wächst die Angst vor einen Stellvertreterkrieg. Deutschland und Frankreich bemühen sich um Deeskalation.
Die Rücktrittsankündigung des libanesischen Ministerpräsidenten Hariri verstärken die Spannungen in der Region. Saudi-Arabien warnt seine Bürger – und fordert, sie sollten den Libanon so schnell wie möglich verlassen.
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman will die arabische Welt führen – und nimmt den Kampf gegen Iran auf. Dabei hofft er auf die Unterstützung eines Partners.
Der saudische Golfminister wirft der libanesischen Regierung Aggression vor und verweist auf die Hisbollah-Miliz, die von Saudi-Arabiens Erzrvivalen Iran unterstützt werde.
Der libanesische Präsident Michel Aoun wird wohl den Rücktritt des Ministerpräsidenten Saad al Hariri solange nicht annehmen, bis dieser in den Libanon zurückkehrt. Damit steuert das Land von Neuem auf eine politische Lähmung zu.
Aus Angst um sein Leben ist Libanons Ministerpräsident Saad al-Hariri zurückgetreten. Aufgrund der Sicherheitslage werde er vorerst nicht in seine Heimat zurückkehren, hieß es aus seinem Umfeld.
Gewalt, Rache, ein Ausweg: Wajdi Mouawads „Verbrennungen“ ist in den Frankfurter Kammerspielen zu sehen. Die Besucher erwartet ein ergreifender Theaterabend.
Agenturen lotsen Studierwillige aus Ägypten, dem Libanon und Tunesien an deutsche Hochschulen. Doch immer häufiger bekommen sie am Ende kein Visum – und verlieren viel Geld.
Die „Beirut Art Fair“ in der libanesischen Hafenmetropole gibt sich intellektueller als ihr Pendant in Dubai. In ihrer achten Ausgabe ist sie engagiert und unbedingt politisch.
In der Religionsgemeinschaft der Drusen hält sich der Glaube an Reinkarnation. Für Anthropologen ist das faszinierend, für die Betroffenen mitunter problematisch.
Die libanesische Armee feiert den Abzug der Dschihadisten aus dem Grenzgebiet zu Syrien. Doch nun muss sie mit den Schattenseiten des Erfolgs kämpfen.
Europa, in der Mythologie eine Prinzessin aus dem Nahen Osten, klopft an die Türen des Hauses, das ihren Namen trägt. Statt sie wie einen Gast zu empfangen, steckt man sie in ein Lager. Ein Gastbeitrag.
Keine andere Stadt im Libanon ist so in den Sog des syrischen Bürgerkrieges geraten wie Tripoli. Ihre Bewohner tun sich schwer damit, an die Zukunft zu glauben.
Fast 40.000 Flüchtlinge hat die Bundeswehr bereits aus dem Seegebiet zwischen Libyen und Italien gerettet. Nun hat der Bundestag zwei von Deutschland unterstützte UN-Missionen verlängert.
Seit Jahren unterstützt Israel im Syrienkonflikt Rebellen, um die Hizbullah von der Grenze fernzuhalten. Nun soll das Land auch Munition und Treibstoff an die Kämpfer geliefert haben. Wie wahrscheinlich ist ein baldiger Krieg mit der Miliz?
Erstmals untersucht eine Studie der Vereinten Nationen das Selbstbild arabischer Männer. Die Ergebnisse sind ernüchternd, vor allem mit Blick auf die Rechte der Frauen. Doch ziehen die Autoren auch optimistische Schlüsse.