Parlament macht Weg für Neuwahl frei
Nach einem Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition hat das britische Parlament den Wahltermin bestätigt: Am 8. Juni wird ein neues Unterhaus bestimmt.
Nach einem Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition hat das britische Parlament den Wahltermin bestätigt: Am 8. Juni wird ein neues Unterhaus bestimmt.
Die Premierministerin Großbritanniens erhofft sich von Neuwahlen ein stärkeres Mandat für die Verhandlungen mit Brüssel. Doch trotz ihrer Beliebtheit ist der Ausgang ungewiss.
Premierministerin May ruft die Briten vorzeitig zu den Wahlurnen. Sie erhofft sich davon noch mehr Rückhalt für den Brexit im Parlament. Zustimmung kommt von der Opposition, Kritik dagegen aus Schottland.
Schon im Juni soll in Großbritannien ein neues Parlament gewählt werden. Mit dieser Ankündigung überrascht Premierministerin Theresa May. Denn eine Neuwahl hatte sie bislang ausgeschlossen. Als Grund nennt sie nun: Streit über den Brexit.
Die Nachwahl zum britischen Unterhaus in Copeland hat die Tory-Kandidatin gewonnen, in Stoke-on-Trent ist der Ukip-Kandidat durchgefallen. Als Gesamtsiegerin geht Theresa May vom Platz.
Sollen britische Parlamentarier bei der Abstimmung über den Brexit dem eigenen Gewissen folgen oder dem Mehrheitswillen der Wähler? Es gibt Präzedenzfälle.
Das britische Unterhaus hat für das Brexit-Gesetz gestimmt, obwohl die Mehrheit die EU befürwortet. Doch damit sind noch nicht alle Hürden für den Ausstieg aus dem Weg.
Bevor die britische Regierung mit den Brexit-Verhandlungen beginnt, muss das Parlament zustimmen. Nun will Theresa May deshalb einen detaillierten Plan für den EU-Ausstieg vorlegen.
Perfekte Ausgangslage für die Opposition: Die britische Regierungschefin hat ihre Brexit-Pläne lange zurückgehalten. Erst morgen stellt sie diese vor. Nur Labour hat selbst keinen Plan – und einen Parteichef, der sich nicht kontrollieren lässt.
Noch eine Demütigung für die britische Labour Party: Bei der Nachwahl für einen Sitz im Unterhaus landete die größte Oppositionspartei auf dem letzten Rang. Weitaus besser schnitt die rechtspopulistische Ukip ab.
Noch im Juni war Theresa May die Rettung für die führungslosen Tories. Jetzt wird die Premierministerin für ihr Vorgehen beim Brexit immer heftiger kritisiert.
Trotz massiver Kritik von Parteifreunden an seinem umstrittenen Führungsstil hat sich Jeremy Corby bei der Labour-Basis durchgesetzt. Der weit links stehende Politiker bleibt Parteichef.
Die parteiinterne Kritik an Labour-Chef Corbyn nimmt zu: Londons Bürgermeister greift ihn jetzt offen an. Nach seinem Versagen beim Brexit müsse Corbyn zurücktreten.
Nach dem erfolgreichen Brexit-Referendum ist die britische Anti-EU-Partei Ukip in der Krise. Seit Nigel Farages Rücktritt verliert sie sich in Richtungs- und Nachfolgedebatten. Kommt Farage zurück?
Der Chef der britischen Labour-Partei unterliegt im Streit um neue Atomwaffen. Trotz seines Protestes stimmt die Mehrheit der Fraktion für ein milliardenschweres Rüstungsprojekt – und offenbart damit abermals den tiefen Riss, der durch die Partei geht.
Die künftige britische Premierministerin steht für Erfahrung, Integration und Augenmaß. Und das braucht Großbritannien jetzt. Ein Kommentar.
Theresa May wird nach Andrea Leadsoms Rückzug britische Premierministerin. Angela Eagle fordert Jeremy Corbyn heraus. Findet das Land zu Stabilität zurück?
Die Energie-Staatssekretärin Andrea Leadsom zieht ihre Kandidatur für das Amt des Premierministers zurück. In der Labour-Partei beginnt der Führungskampf dagegen erst.
Jeremy Corbyn sieht sich nun einer innerparteilichen Gegenkandidatin gegenüber. Seine ehemalige Unterstützerin Angela Eagle will ihn vom Parteivorsitz vertreiben. Gewänne sie, wäre das ein Novum.
Vielen Politikern wird nach dem Brexit-Votum vorgeworfen, sich aus der Verantwortung zu stehlen und das sinkende Schiff zu verlassen. Aber ist es so einfach? Ein Kommentar.
Mit Nigel Farage zieht sich nun der zweite Anführer der „Brexiteers“ zurück. Das stürzt auch die drittstärkste Partei Britanniens in Turbulenzen. Derweil greift Boris Johnson aus dem Hintergrund in den Machtkampf der Tories ein.
Die Briten haben für den EU-Austritt gestimmt. Wie sollte die EU die Austrittsverhandlungen gestalten, und welches Ergebnis sollte sie anstreben?
Das Brexit-Votum der Engländer und Waliser hat in den Schotten den Drang nach Unabhängigkeit wieder geweckt. Eindrücke aus einem Land, in dem viele mit London hadern.
Großbritannien braucht auch eine funktionierende, starke Opposition. Doch die Labour Party ist gerade dabei, sich selbst zu zerstören. Das muss auch den europäischen Kontinent beunruhigen.
Chaostage auf den britischen Inseln: Die politische Führungsspitze ist abgetaucht, die Übriggebliebenen sind ratlos, und von vielen Versprechungen vor dem Referendum will niemand mehr etwas wissen. Ein Land in Agonie.
Der Ausgang des Referendums wühlt die Parteien im Vereinigten Königreich auf: Labour-Chef Corbyn entlässt seinen Schatten-Außenminister Hilary Benn. Der hatte zuvor eine Revolte angezettelt – und Unterstützer gefunden.
Der lange und erbittert geführte Kampf um den Verbleib Britanniens in der EU ist zu Ende. Zum Abschluss zeigte das Königreich die Brillanz seiner Debattenkultur.
Die Ermordung der Abgeordneten Jo Cox hat Großbritannien aus dem harten Wahlkampf des EU-Referendums gerissen. Das Land hält inne und zollt der Toten Respekt.
Der tödliche Angriff auf die pro-europäische Labour-Politikerin Jo Cox schockiert England und die Welt.
Die britische Parlamentsabgeordnete Jo Cox von der Labour-Partei erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Die Politikerin war zuvor in der Nähe von Leeds angeschossen worden.
Der Labour-Politiker Sadiq Khan ist der erste muslimische Bürgermeister Londons. Der Sohn pakistanischer Einwanderer gewann deutlich. Ein Gegenkandidat demonstrierte seine Abneigung.
Bei den Kommunalwahlen in Großbritannien kann die EU-kritische Ukip-Partei in Wales erstmals Sitze im Regionalparlament gewinnen. In Schottland bleibt die Unabhängigkeitspartei SNP stärkste Kraft – die Einbußen für Labour fallen bei den Wahlen milder aus als erwartet.
England streitet derzeit über linken Antisemitismus. Eine Bemerkung des früheren Londoner Bürgermeisters führte zur Eskalation. Warum spielen Teile der Linken den Holocaust herunter?
Gisela Stuart ist deutschstämmige Politikerin der Labour Party und Leiterin der britischen Kampagne zum EU-Austritt „Vote Leave“. Ein Gespräch über die Vorteile eines Brexits, die EU und ihr Verhältnis zu Deutschland.
Großbritanniens Sozialdemokraten erhoffen sich Hilfe von dem prominenten Linksaußen der europäischen Politik. Für die konservative Regierung in London ist die Personalie ein gefundenes Fressen.
Ministerpräsident Kenny droht in Irland der Machtverlust. Denn die Unterschicht hat von der wirtschaftlichen Erholung kaum profitiert. Steht das Land vor einem historischen Novum?