Türkei plant offenbar Offensive auf syrische Grenzstadt
Eine „Angelegenheit der nationalen Sicherheit“: Die Türkei steht kurz davor, den Grenzort Dscharablu in Nordsyrien anzugreifen. Eine benachbarte Stadt auf türkischer Seite wird schon evakuiert.
Eine „Angelegenheit der nationalen Sicherheit“: Die Türkei steht kurz davor, den Grenzort Dscharablu in Nordsyrien anzugreifen. Eine benachbarte Stadt auf türkischer Seite wird schon evakuiert.
Der Schock über die Anschläge in der Türkei hält an. Die Regierung will jetzt stärker gegen Stellungen der Terrormiliz IS an der Grenze vorgehen – ebenso wie gegen Verbündete des Westens.
Nach dem Anschlag in der Osttürkei erhebt die oppositionelle HDP Vorwürfe gegen die Regierung. Doch auch Erdogan spricht nun offen aus, wen er hinter der Tat vermutet.
51 Menschen hat ein Attentäter im osttürkischen Gaziantep getötet. Sie besuchten eine Hochzeit. Laut dem türkischem Präsidenten Erdogan war der Angreifer noch ein Kind.
Vor wenigen Wochen demonstrierten Tausende Erdogan-Anhänger in Köln. Im September wollten auch Kurden eine Veranstaltung am Rhein abhalten. Doch dazu wird es wohl nicht kommen – die Polizei hat Bedenken.
Auf der Kundgebung „für Demokratie und Märtyrer“ in Istanbul zeigt sich, wer im türkischen Staat, wie ihn Recep Tayyip Erdogan beschwört, mit wem gemeinsame Sache macht.
Noch sind die absoluten Zahlen der Asylbewerber aus der Türkei gering. Sollte sich die türkische Innenpolitik aber nicht ändern, werden künftig mehr kommen.
Im Nahen Osten erfreut sich der Nelkenapfel großer Beliebtheit. Unter den Kurden schätzt man nicht nur den Duft des dekorativen Ornaments. Für sie ist es ein Symbol der Liebe – und eine Erinnerung an den Genozid.
Kurdische Einheiten gelten als die effizientesten Kämpfer gegen die Terrormiliz IS. Das macht sie zum Angriffsziel: Mindestens 67 Menschen sterben bei einem Anschlag im kurdisch kontrollierten Gebiet.
Was genau macht die türkische Identität aus? Auch wenn Präsident Recep Tyyip Erdogan das Ganze über einen Bluttest ermitteln würde, ist die Antwort in der vielschichtigen Geschichte des osmanischen Reiches zu suchen.
Figen Yüksekdag, Ko-Vorsitzende der pro-kurdischen HDP, wirft dem türkischen Präsidenten vor, die Kurden demographisch verdrängen zu wollen. Erdogan verfolge damit ein ganz klares Ziel, sagt sie im Gespräch mit der F.A.Z.
Von „Beleidigung des Staatspräsidenten“ bis „Propaganda für eine Terrororganisation“: Nach der Aufhebung ihrer Immunität drohen Abgeordneten in der Türkei nun zahlreiche Prozesse. Und ohne Recht auf Verteidigung. Doch der Preis dafür könnte hoch sein.
Bundeskanzlerin Merkel nutzt ihre Reise nach Istanbul, um inmitten politischer Wirren in der Türkei von Erdogan zu erfahren, ob das Flüchtlingsabkommen noch gilt. Die Skepsis ist berechtigt.
Die Bundeskanzlerin weist vor ihrem Treffen mit Erdogan auf die Lage der Kurden hin und verteidigt das Flüchtlingsabkommen. Im Gespräch mit der F.A.S. erklärt Merkel jedoch: „Einige Entwicklungen bereiten uns große Sorgen.“
Ihr Siegesrausch verstellt den Anhängern Erdogans den Blick auf Gefahren, die sie heraufbeschwören. Der Kurs des Präsidenten lässt eine andere – undemokratische – Kontrollinstanz wieder in den Blick rücken. Ein Kommentar.
Kurden haben am Sonntag Steine auf eine von Türken organisierte Anti-Terror-Demonstration in Aschaffenburg geworfen. Die Situation eskalierte. Bayerns Innenminister spricht von einer unerträglichen Zumutung.
Azadi ist kurdisch und heißt Freiheit - und brachte dem deutschen U-19-Europameister Deniz Naki die längste Sperre ein, die der türkische Verband je verhängt hat. In der Türkei ist Krieg. Im türkischen Fußball auch.
Viele Jahre lang verhalf der türkische Präsident Erdogan seinen Landsleuten zu mehr Wohlstand und Sicherheit. Dann änderte er seine Politik. Dadurch schwelt der Kurdenkonflikt weiter, der jetzt nach Deutschland getragen wird.
Viele Wochen wurde geredet, seit heute wird nun auch gehandelt. Damit das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei funktioniert, muss auf den griechischen Inseln ein Bollwerk gegen illegale Migration entstehen. Am Sonntag kamen noch hunderte Flüchtlinge auf den Inseln an.
Nach den Anschlägen regiert in der Türkei Frustration. Nirgends ist die Stimmung so gespannt wie in der kurdischen Stadt Diyarbakir. Die heftig umkämpfte Stadt ist Symbol eines gespaltenen Landes. Eine Spurensuche.
Viele Türken stellen sich auf ein blutiges Jahr ein. Militante Kurden und IS-Extremisten bedrohen die Sicherheit. Stabilität könnte die Türkei gewinnen, würde sie den Dialog mit gemäßigten Kurden wiederaufnehmen.
„Vergeltung für das Vorgehen der türkischen Truppen gegen die Kurden“: Die extremistische Organisation „Freiheitsfalken Kurdistans“ hat sich zu dem schweren Anschlag in Ankara bekannt.
Ein Bericht der kurdischen Regionalregierung verrät, dass 88 von der Bundeswehr geschickte Waffen im Nordirak abhanden kamen. Sie gingen im Kampf verloren, wurden getauscht oder verkauft.
Im Südosten Anatoliens tobt ein Krieg. Kurdische Politiker verlangen von der EU, dass sie sich für einen Frieden einsetzt. Kann der Konflikt zur Gefahr für Europa werden?
Das Vorgehen der Türkei gegen Kurden und oppositionelle Medien stößt international auf Kritik. Vor dem EU-Türkei-Gipfel zur Flüchtlingskrise fordert Innenminister de Maizière Nachsicht.
In den vergangenen zwei Jahren hat der „IS“ Tausende Menschen hinrichten lassen - mit teils absurden Begründungen. Nun sollen die Dschihadisten auch acht niederländische Kämpfer aus den eigenen Reihen ermordet haben.
Wenn es zu einer Waffenruhe in Syrien kommt, sollen die Angriffe gegen die Kurden dennoch weitergehen. So fordert es die Türkei. Für sie ist die YPG ebenso terroristisch wie der „Islamische Staat“.
Ein DNA-Test hat gezeigt: Der Selbstmordattentäter von Ankara stammte gar nicht wie behauptet aus Syrien. Hört die Türkei nun auf, die Kurden im Nachbarland zu beschießen?
In der Türkei wächst die Spannung zwischen Kurden und Regierung. Kämpfer der PKK haben drei Journalisten der Nachrichtenagentur Anadolu verschleppt - und nun wieder freigelassen.
Die Kurdenfrage lässt sich nicht mit Gewalt lösen. Die Türkei ist mit ihrer Strategie auf dem Holzweg.
Alarmierende Worte von François Hollande: Wegen ihres Eingreifens in Syrien riskiere die Türkei gerade einen Krieg mit Russland. Der türkische Präsident wirft Washington derweil Waffenlieferungen an Kurden vor.
Die türkische Regierung hat zunächst syrische Kurden hinter dem Anschlag auf einen Bus in der Hauptstadt vermutet. Nun bekennt sich die Terrororganisation der Freiheitsfalken Kurdistans dazu.
Die Türkei hat ihre Angriffe auf die Grenzregion in Nordsyrien verstärkt. Die Bombardierungen von Gebieten der Kurdenmiliz YPG waren die heftigsten der vergangenen Wochen. Dabei soll ab Freitag eigentlich Waffenruhe herrschen.
Krieg an der Grenze, Terror im Inneren, Putin zum Feind – auch wenn die Türkei diese Gefahren durch schlechte Politik teilweise selbst heraufbeschworen hat, müssen die EU und Deutschland helfen. Ein Kommentar.
Der Anschlag von Ankara ist Wasser auf die Mühlen von Präsident Erdogan. Auch wenn Täter und Verantwortliche noch unklar sind, wird sofort die PKK beschuldigt. Möglicherweise folgt nun eine türkische Bodenoffensive in Nordsyrien.
Im Konflikt mit der Türkei unterstützt Moskau jetzt die kurdischen Milizen in Syrien – und fordert auch ihre Teilnahme an den Genfer-Friedensgesprächen. Hofft Putin, die Nato spalten zu können?