Aus dem Schatten des großen Bruders
Seit zehn Jahren bestimmt Raúl Castro die Geschicke Kubas. Im Innern bleibt es bei der Repression, doch nach außen hin öffnet er sein Land. Schafft er es damit, aus dem Schatten seines großen Bruders zu treten?
Seit zehn Jahren bestimmt Raúl Castro die Geschicke Kubas. Im Innern bleibt es bei der Repression, doch nach außen hin öffnet er sein Land. Schafft er es damit, aus dem Schatten seines großen Bruders zu treten?
Ausgerechnet der zuletzt so stark aufspielende Jakub Blaszczykowski verschießt im Viertelfinale seinen Elfmeter. Polen fährt nach Hause - trotzdem geben sich die Polen kämpferisch.
Obama schickt O’Neal nach Kuba +++ EM-Gold für Kanute Brendel +++ Keine Erfolge für Fecht-Teams +++ Pleiten für Volleyballer +++ Sport kompakt am Samstag.
Ungarn ist für seine harte Haltung in der Flüchtlingsfrage bekannt. Weiterhin gelangen Migranten aber ins Land. Was geschieht mit ihnen?
Venezuela stimmt einer Annäherung an die Vereinigten Staaten zu. Das Dialogangebot aus Washington gewährt dem schwer angeschlagenen Präsidenten Nicolás Maduro Luft und Zeit.
Chanel, Audi - die Industrie streckt ihre Fühler nach Kuba aus. Präsident Raúl Castro fährt schon einen A 8. Aber wer rettet den Chevy?
Die nukleare Weltordnung schien nach dem Ende des Kalten Krieges in einen relativ stabilen Zustand übergegangen zu sein. Doch dem ist nicht so. Der Schuldige an der neuerlichen Erschütterung ist klar: Russland. Ein Gastbeitrag.
Kuba ist „in“. Noch prägen Oldtimer die Straßen in Havanna. Doch das soll sich ändern. Allerdings können sich derzeit die wenigsten Kubaner einen Neuwagen leisten.
Fernab von Europa öffnet die Inselwelt der Karibik eine wahre Schatzkiste kultureller und touristischer Vielfalt, die man am besten mit dem Schiff erkundet.
Zum ersten Mal präsentiert sich eine Luxusmarke im kommunistischen Karibik-Staat. Karl Lagerfeld sieht einen Markt, den es noch gar nicht gibt.
Auf einem Strandboulevard unter freiem Himmel hat in der kubanischen Hauptstadt die erste Chanel-Modenschau überhaupt stattgefunden. Kubanisch angehaucht mit Sombreros und in den Farben der Insel liefen die Models am Dienstagabend (Ortszeit) für das französische Modehaus über den Open-Air-Laufsteg.
Narciso Rodriguez bringt zwei neue Parfums heraus, mit denen sich der Modemacher auch auf seine kubanische Herkunft beruft. Dem Wandel in der Heimat seiner Eltern sieht er gespannt entgegen.
Kubas alte Garde bleibt am Ruder. Raúl Castro setzt zwar auf marktwirtschaftliche Reformen, doch viele Parteimitglieder fürchten die wirtschaftliche Öffnung. Findige Kleinunternehmer lassen sich davon aber nicht entmutigen.
Sein Auftritt rührte viele Delegierte zu Tränen: Wie zu früheren Zeiten ist Fidel Castro auf dem kubanischen Parteitag aufgetreten – doch eine stundenlange Rede hielt er nicht. Stattdessen schien der „Máximo Líder“ Abschied nehmen zu wollen.
Der kubanische Machthaber kritisiert vor kommunistischen Kadern eine „veraltete Mentalität“ aus früheren Sowjetzeiten. Bestimmte politische Reformen lehnt er aber ganz entschieden ab.
Bei einem Busunglück in Kuba ist ein österreichischer Urlauber ums Leben gekommen – weitere Mitreisende wurden verletzt. Der Bus war mit einem Lastwagen zusammengestoßen.
Eine Woche nach Obamas Kuba-Reise hat der Revolutionsführer einen Brief mit dem Titel „Der Bruder Obama“ geschrieben. Darin äußert er deutliche Vorbehalte gegenüber den Vereinigten Staaten.
Als sie sich gründeten, herrschte zwischen Kuba und dem Westen bereits Eiszeit. Auf ihre alten Tage sind Jagger & Co. nun doch noch in Havanna aufgetreten. Es wurde voll.
Benjamin Melzers Weg zum anerkannten Model war steinig, Malia Obama macht sich auf Kuba nützlich, und Amy Schumer überrascht Bar-Crew mit dickem Trinkgeld – der Smalltalk.
Barack Obama beschwört in seiner Rede an das kubanische Volk den Geist der Selbstbestimmung. Doch Festnahmen von Dissidenten überschatten den historischen Besuch.
Der amerikanische Präsident hat in Havanna angekündigt, die „letzten Reste des Kalten Krieges“ beseitigen zu wollen. Und er übte deutliche Kritik am Regime von Raúl Castro - der die Rede vor Ort mitverfolgte.
Eine halbe Million Kubaner haben sich selbständig gemacht. Viele haben Geld von Verwandten aus dem Ausland bekommen und in eine kleine Geschäftsidee gesteckt.
Als Barack Obama zu seinem historischen Besuch in Kuba eintrifft, empfängt ihn zunächst nur der Außenminister. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz ermuntert Obama Kubas Staatschef Castro zu mehr politischen Reformen.
Jahrzehntelang stand er im Schatten seines großen Bruders Fidel. Dabei ist Raúl Castro der Architekt des repressiven Kubas. Mit der Annäherung an Washington könnte er nun seinen Platz in der Geschichte des sozialistischen Inselstaates einnehmen.
Auf seine letzten Monate im Amt hat es Barack Obama nicht leicht: alle stehlen ihm die Show. Bei seiner Kuba-Reise steht er vielleicht zum letzten Mal im Fokus der Öffentlichkeit.
Eine Schnapsidee oder die Stimme des Papstes? Amerikanische Wissenschaftler wollen aus dem umstrittenen Gefangenenlager auf Kuba ein Ökoparadies machen. Der Anfang ist gemacht.
Als erster amerikanischer Präsident seit 1928 ist Barack Obama zu Besuch in Kuba. Zum Empfang am Flughafen ist Raúl Castro trotzdem nicht persönlich gekommen. Regimegegner beklagen ein Klima der Einschüchterung.
Der historische Besuch von Barack Obama in Havanna gilt als Zeichen für die politische Annäherung. Doch während das Regime selbstbewusst Forderungen an Amerika stellt, hat die Repression im Land sogar zugenommen.
Die Beziehungen Amerikas zu Kuba werden besser. Am Sonntag kommt Präsident Obama auf die Insel. Touristen eilen ihm voraus. Der Hotelkonzern Starwood versucht das zu nutzen – und kauft ein.
Präsident Barack Obama versucht die Erwartungen an seine Kuba-Reise zu dämpfen - und könnte doch Geschichte schreiben. Immerhin ist er das erste amerikanische Staatsoberhaupt seit 1928, das die Karibikinsel besucht.
Viel Feind’, wenig Ehr’: Wenn der amerikanische Präsident jetzt Kuba besucht, kommt die Korrektur alter Irrtümer zum Abschluss.
Barack Obama fliegt in wenigen Tagen nach Kuba. Einige Konzerne warten nur darauf, dass sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern endlich deutlich entspannen.
Oggún, der robusteTraktor zweier amerikanischer Unternehmer, soll die marode Landwirtschaft Kubas nach vorn bringen. Doch was kann die imposante Maschine?
Auf Kuba wurden bislang noch keine Zika-Fälle registriert. Dennoch setzt Staatschef Raúl Castro nun die Armee ein, um den Inselstaat vor dem Virus zu schützen.
Die Vereinigten Staaten und Kuba nähern sich vorsichtig an. Und die Wirtschaft geht in Habachtstellung. Das zeigt der wieder aufflammende Streit um die kubanische Rum-Marke „Havana Club“.
Barack Obamas Amtszeit neigt sich dem Ende zu - was wird bleiben? Wenn er Pech hat, nur wenig.