Obama reist nach Kuba
Seit fast neun Jahrzehnten war kein amtierender amerikanischer Präsident mehr auf Kuba. Nun will Barack Obama nach Havanna reisen. Die Republikaner kritisieren das Vorhaben.
Seit fast neun Jahrzehnten war kein amtierender amerikanischer Präsident mehr auf Kuba. Nun will Barack Obama nach Havanna reisen. Die Republikaner kritisieren das Vorhaben.
Die Vereinigten Staaten und Kuba vereinbaren die Genehmigung von bis zu 110 Linienflügen am Tag. Im Sommer könnte es losgehen.
Eine verloren gegangene Hellfire-Rakete ist zurück in den Vereinigten Staaten. Die moderne Lenkwaffe war versehentlich nach Kuba geschickt worden.
Vor wenigen Jahren noch undenkbar, im Herbst soll es so weit sein: Amerikanische Touristen können ohne Umweg auf die sozialistische Insel fliegen. Die Zahl der Maschinen ist noch begrenzt.
Erstmals seit fast 1000 Jahren treffen sich ein Papst und ein russisch-orthodoxer Patriarch. Der Ort ist ungewöhnlich: Ein Flughafengebäude im sozialistischen Kuba. Die Botschaft klar: Die Christenheit soll in Zeiten von Krieg und Terror zusammenrücken.
Der russische Patriarch Kirill trifft sich an diesem Freitag in Havanna mit Papst Franziskus. Das historische Treffen liegt ganz im Interesse des Kremls - denn Kirche und Politik sind unter Putin zu einer Einheit verschmolzen.
Der Papst reist am diesem Freitag nach Lateinamerika. In Mexiko wird er die Drogenmetropole Juárez besuchen. Das brisanteste Gespräch aber hat er mit einem Russen. Den Patriarchen Kirill trifft er in Kuba. Putin freut das.
Gibt es in Kolumbien bald Frieden? Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg wollen Regierung und Farc-Rebellen in wenigen Wochen eine Vereinbarung unterzeichnen. Dabei sollen auch die Vereinten Nationen helfen.
Kubaner genießen in den Vereinigten Staaten einen Sonderstatus. Nun haben einige mittelamerikanische Länder ihre Reise zu einer Odyssee gemacht – und das nicht ohne Grund.
Agnès Varda dreht nicht nur Filme. Sie ist auch Installationskünstlerin und Fotografin, seit langem schon. Ihre Fotos aus dem Kuba der frühen Sechziger sind jetzt in Paris zu sehen.
Vor einem Jahr verkündeten Raúl Castro und Barack Obama die Normalisierung der Beziehungen ihrer Länder. In Kuba hat sich seither viel verändert.
Vom Flughafen Köln/Bonn startete am Montag die erste Eurowings-Maschine nach Kuba. Acht Übersee-Ziele werden in Zukunft angeflogen. Das Kundeninteresse ist groß.
In Havanna gab es gerade das erste kubanische Mozart-Festival. Nirgends passt Musik, die eine Ahnung von einem lichteren, besseren Leben gibt, besser hin – es war zum Staunen und zum Weinen. Und sein Name steht fast vollständig am Denkmal.
Der Inselstaat Kuba verzeichnet nach dem Handschlag mit den Vereinigten Staaten ein starkes Wachstum von Touristen. Allein in diesem Jahr waren es fast ein Viertel mehr. Besonders Deutsche zieht es ins Land.
In Kolumbien scheint das Ende des jahrzehntelangen Bürgerkriegs greifbar. Regierung und Rebellen kündigen einen Friedensvertrag an. Der Präsident und der Guerilla-Führer besiegeln die Einigung mit einer historischen Geste.
Franziskus hat auf dem Flug nach Washington versichert, er sei „kein Linker“. Im Weißen Haus warnt er vor der Zerstörung der Ehe. Doch die Demokraten hören: Klimaschutz und Kapitalismuskritik.
Die Mitarbeiter des Online-Versandhändlers Amazon streiken weiter, Aldi zettelt mit Napster einen Preiskampf bei Musik-Streaming an und Amerika und Kuba sprechen über die Normalisierung des Flugverkehrs.
„Diese Wirtschaft tötet“, sagt Präsident Raúl Castro zur Begrüßung des Papstes in Kuba – ein Zitat aus dem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“. Wenig später trifft Franziskus wie sein Vorgänger Benedikt auf Fidel Castro.
Früher war Michael Diegmann Banker, mittlerweile hält er Havanna sauber. Davon profitiert auch der Papst bei seinem Besuch in Kuba. Ohne Diegmann müsste Franziskus die Vesper heute in einer heruntergekommenen Kathedrale feiern.
Papst Franziskus ist in Kuba eingetroffen und hat gleich zu Beginn seines Besuchs mehr Freiheiten für die Kirche gefordert. Seit der letzten Papst-Visite hat sich aber in dem kommunistischen Land bereits viel verändert.
Die „Unterdrücker“ in Kuba sind nicht Kapitalisten, sondern eine Clique, die ein ganzes Volk im Namen der kommunistischen Ideologie seiner Freiheit beraubt. Wird der Papst auch daran bei seinem Besuch Anstoß nehmen?
Der Papst ist unterwegs nach Kuba. Mitten im Alltag des Zerfalls fällt ein Lichtschein der Hoffnung auf die Karibikinsel. Aber wird der Pontifex in dem sozialistischen Staat mehr sehen als potemkinsche Dörfer?
Immer mehr kubanische Ärzte fliehen nach Kolumbien. Dort hoffen sie auf ein Visum für die Vereinigten Staaten. Doch aus Rücksicht auf Havanna ist Washington bei der Vergabe inzwischen restriktiver.
In seiner einleuchtenden Studie vergleicht Jonas Kreienbaum britische Lager im Burenkrieg (1899 bis 1902) mit deutschen Lagern im Krieg gegen die Herero und Nama (1904 bis 1907), fragt nach Praktiken, Gemeinsamkeiten, Transfers und Kontinuitäten zu späteren Lagersystemen.
Die Finanzminister der Euro-Staaten beraten am heutigen Nachmittag bei einem Sondertreffen über neue Milliardenhilfen für Griechenland.
John Kerry soll heute in Havanna die Fahne der Vereinigten Staaten hissen. Tausende Kubanoamerikaner brennen darauf, ihre Heimat zu erkunden. Aber viele dürfen es immer noch nicht – ihre Eltern verbieten es.
Weil bald die Leichtathletik-WM in Peking beginnt, findet das Meeting in Stockholm fast ohne die ganz große Prominenz statt. Zwei Deutsche nutzen das – und landen auf dem Podest.
Das Tauwetter zwischen Amerika und Kuba nimmt Karl Lagerfeld zum Anlass, sich Gedanken über das deutsch-kubanische Verhältnis zu machen. Und so scheint eine Folklore-Kanzlerin in guter sozialistischer Manier den Weg zu weisen: Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
Seit heute wehen wieder kubanische Flaggen in Washington. Fast 50 Jahre lang hat Amerika Kuba mit Sanktionen bestraft. Gebracht hat es wenig. Nun steht eine Wende an.
Außenminister Steinmeier ist noch vor seinem amerikanischen Kollegen Kerry nach Havanna gereist. Deutschland als Technik- wie als Kulturnation kann Kuba vieles bieten - das Pochen auf die Achtung der Menschenrechte eingeschlossen.
Mit der Begegnung zwischen Amerika und Kuba findet im Viertelfinale des Gold Cups das Vorspiel zur historischen Versöhnung der beiden Länder statt. Wieder einmal mittendrin: der Bäckersohn aus Schwaben.
Außenminister Steinmeier erkundet in Havanna, welche Chancen die Öffnung Kubas für Deutschland birgt. Das Regime lässt allerdings keinen Reformeifer erkennen.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich mit dem kubanischen Staatspräsidenten, Raúl Castro, getroffen. In dem zweistündigen Gespräch soll es auch um Menschenrechte in Kuba gegangen sein.
Als erster Außenminister der Bundesrepublik reist Frank-Walter Steinmeier nach Kuba. Er wird dort Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla treffen und auch einen Künstler und den Erzbischof von Havanna - prominente Regimekritiker aber nicht.
Kuba muss beim Auftaktspiel des Gold Cups auf sechs Spieler verzichten, die nicht in die Vereinigten Staaten einreisen konnten. Die Mexikaner haben nicht nur deshalb beim 6:0-Sieg leichtes Spiel.
Frank-Walter Steinmeier wird als erster deutscher Außenminister Kuba besuchen. Trotz politischer Annäherung bleibt die Menschenrechtslage auf der Insel prekär. Ein Anruf bei dem Bürgerrechtler Antonio Rodiles in Havanna.