„Amerika glaubt nicht mehr an die Globalisierung“
Deutschland und Europa müssen an vielen Stellen umdenken, sagt Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, beim Lesergespräch von F.A.Z. PRO Weltwirtschaft.
Deutschland und Europa müssen an vielen Stellen umdenken, sagt Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, beim Lesergespräch von F.A.Z. PRO Weltwirtschaft.
Freiheit bedeutet nicht nur, sich aus Fesseln der Gewalt zu lösen, sondern auch über sein Schicksal bestimmen zu können. Konnten das die der Hölle entkommenen Juden am 8. Mai 1945 und danach? Was der Tag für meine Eltern und Juden aus ganz Europa bedeutete.
Im Bundestag wird des Kriegsendes vor 80 Jahren gedacht, Merz will „offen“ mit Trump reden und der EuGH entscheidet über Noten bei Vergleichsportalen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Politiker aus allen Ecken Deutschlands bezeichnen den 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung“. Die historische Wirklichkeit ist komplizierter. Ein Rückblick auf die wechselhaften Deutungen.
Von Irland und dem Balkan über Kolumbien bis nach Südafrika: Filme auf 3sat und Arte beleuchten Friedensstrategien nach Kriegen. Ein einziger zeigt sich zur Lage im Nahen Osten vorsichtig optimistisch.
Die baschkirische Ethno-Band Ay Yola begeistert Ukrainer, Zentralasiaten und Russen gleichermaßen. Ihre Lieder gelten als Gleichnis für den Kampf gegen die russische Aggression, sind aber für Propaganda untauglich.
CDU und CSU stellen die Minister der künftigen Koalitionsregierung mit der SPD vor, in Kanada wird ein neues Parlament gewählt, und die Kardinäle bereiten die Papstwahl vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ein andauernder Krieg in der Ukraine und Konflikte im Nahen Osten: Die Militärausgaben sind 2024 laut dem Forschungsinstitut Sipri so stark gestiegen wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.
Trump wirft Selenskyj vor, die Friedensgespräche zu gefährden. Holocaust-Überlebende und ehemalige Gaza-Geiseln laufen von Auschwitz nach Birkenau. Und Erdbebenforscher befürchten weitere heftige Erdstöße in Istanbul. Der F.A.Z. Newsletter.
Der US-Präsident meldet in den Verhandlungen über den Ukrainekrieg eine Einigung mit Russland. Nun müsse nur noch der ukrainische Präsident Selenskyj überzeugt werden.
Mit seiner Heeresreform sicherte Moritz von Oranien um 1600 die Existenz der Niederlande im Kampf gegen Spanien und schuf die Grundlagen für die Rolle der Armee im modernen Staat. Vor vierhundert Jahren ist er gestorben.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat betont, den Krieg im Gazastreifen nicht beenden zu wollen. Das zwischen Israel und der Hamas vermittelnde Land Qatar äußerte sich „frustriert“ über die Gespräche.
Kampfpanzer gegen Straßenverkehrsordnung: In Europa werden Transportwege auf militärische Bedürfnisse ausgerichtet – auch um der Bedrohung durch Russland zu begegnen. Doch alle Planungen stehen auf wackligen Füßen.
Der Inspekteur des Heeres, Alfons Mais, nennt seine Prioritäten für die Landstreitkräfte: Es geht um defensive Maßnahmen – und die Beschaffung von „Kamikazedrohnen“.
Demokratien seien in asymetrischen Kriegen von vorneherein zum Scheitern verurteilt, meint der Politikwissenschaftler Roland Lochte. Gegen den Faktor Zeit könnten sie nicht gewinnen. Der Afghanistan-Einsatz sei ein Beispiel.
Der World Press Photo Award steht eigentlich in hohem Ansehen. Doch mit der diesjährigen Preisvergabe huldigt die Jury russischer Propaganda. Das ist fatal.
Angesichts der Bedrohungslage muss die Verteidigung Deutschlands im Zentrum des Interesses stehen. Das geht nicht ohne eine Armee, die einen längeren Krieg durchhalten könnte.
Viele ukrainische Soldaten entfernen sich unerlaubt von der Truppe. Seit diesem Winter können sie straffrei zurückkehren – eine effektive Rekrutierungsmethode.
Der zwanglose Zwang des besseren Arguments: Der Künstler und Bühnenbildner Alex Wissel verbildlicht Jürgen Habermas’ intellektuelle Praxis im Bielefelder Kunstverein.
Donald Trump ist kein Isolationist. Er handelt auf Augenhöhe mit den Großmächten China und Russland. Die Europäer müssen dies zu ihrem Vorteil nutzen, rät ein früherer Botschafter in Washington.
Die Ukraine hat fast das komplette besetzte russische Gebiet wieder verloren. Demonstrativ besucht der Kremlchef sein Militär in Kursk. Nun warten alle auf Putins Antwort auf den US-Vorschlag einer Feuerpause.
In Dschidda reden Amerikaner und Ukrainer. Darüber schwebt die Frage, wie lange Kiew den Druck aushalten kann. Wir suchen Antworten – und blicken auf den Alltag in der Ukraine.
Wäre Deutschland auf einen Krieg vorbereitet? Der Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und die Leiterin des THW über fehlende Schutzräume, Alarmpläne für Krankenhäuser – und Resilienz als Geisteshaltung.
Ähnlichkeiten mit der Gegenwart sind offenkundig: Der Lebensweg von Simone Weil, die sich von der Pazifistin zur Widerstandskämpferin wandelte, bietet ein Lehrstück über die Herausforderungen unserer Zeit.
Charkiw im Osten der Ukraine wird seit drei Jahren von Angriffen überzogen. Heute findet das Leben hier im Untergrund statt – auch für die Schüler.
Europa muss aufrüsten, weil es allein dastehen könnte gegen Russland. Das ist aber nicht primär eine Aufgabe der EU, und neue Brüsseler Schulden braucht es auch nicht.
Auf „unsere Verbündeten in Amerika“ sei kein Verlass mehr, sagt Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache. Mit Deutschland will der französische Präsident über eine erweiterte nukleare Abschreckung sprechen.
Die EU-Kommissionspräsidentin informiert über ihren Plan zur Aufrüstung in Europa. Der US-Präsident streicht vorerst die Militärhilfe für die Ukraine. Und in Mannheim herrscht nach der Amokfahrt mit zwei Todesopfern Trauer. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Vereinigten Staaten und Russland angenähert, Europa provinzialisiert: Für den Kontinent drohen einige Albträume des 19. Jahrhunderts wahr zu werden
Der Rüstungs- und Russlandfachmann Gustav Gressel fordert die Europäer auf, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Es drohe bald ein großer Krieg in Europa.
Ohne Mandat, aber mit direktem Draht zu Trump formuliert der französische Präsident die Antwort der Europäer. Am Mittwoch kommen jene zu Wort, die Montag nicht eingeladen waren.
Nach den Gesprächen Russlands und der USA über ein Ende des Ukrainekriegs suchen die Europäer ihre Rolle. Wie sie für Stabilität sorgen könnten und welche Gefahr von Putin ausgeht, besprechen wir mit Militärexpertin Claudia Major.
Moskau feiert die Gespräche in Riad. Dabei geht es nicht allein um die Ukraine. Der frühere russische Diplomat Boris Bondarew rechnet mit einem baldigen Schritt gegen die NATO.
Trump und Putin sprechen über Verhandlungen zur Beendigung des Ukrainekriegs. In Österreich sind nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche vier Optionen möglich. Und: Die Berlinale beginnt mit neuer Leitung. Der F.A.Z. Newsletter.
Donald Trump will sofort mit Wladimir Putin über einen Frieden in der Ukraine verhandeln. Mit dem ukrainischen Präsidenten führt er ein „sehr gutes“ Gespräch. Selenskyj hebt hervor, er sei Teil des Prozesses.
US-Verteidigungsminister Hegseth tritt zum ersten Mal bei der NATO auf. Zur Ukraine und Europas Sicherheit äußert er sich schneidend klar. Die Rückkehr zu den Grenzen der Ukraine von 2014 hält er für unrealistisch.