Wie viele Schulden verträgt die Ukraine?
Kiew hängt am Finanztropf des Westens und kann seine Verbindlichkeiten wegen des anhaltenden Kriegs nicht einlösen. Die eingefrorenen russischen Zentralbank-Milliarden könnten eine Hintertüre öffnen.
Kiew hängt am Finanztropf des Westens und kann seine Verbindlichkeiten wegen des anhaltenden Kriegs nicht einlösen. Die eingefrorenen russischen Zentralbank-Milliarden könnten eine Hintertüre öffnen.
Die Befunde der Militärsoziologie widersprechen der verbreiteten Meinung, dass es dem Land an wehrbereiten jungen Bürgern fehlt. Doch in der öffentlichen Debatte dominieren weiter tradierte Glaubenssätze.
Trump nährt Spekulationen, er könne der Ukraine weitreichende Marschflugkörper liefern. Putin zeigt sich trotzdem bemüht, seine Beziehungen zum Präsidenten zu wahren.
Russland will die NATO durch hybride Angriffe als handlungsunfähig vorführen, sagt der Außenpolitikfachmann Alexandr Baunow. Er fürchtet, dass Moskau Fehler wiederholt, die zum Überfall auf die Ukraine führten.
Die Vereinbarung sieht ein sofortiges Ende der Kämpfe, den Rückzug des Militärs und die Freilassung der Geiseln vor. Damit scheint der Weg für ein Ende des Krieges frei. Doch das Misstrauen ist groß.
Israel und die Hamas einigen sich auf einen ersten Schritt in Richtung Frieden, der Bundeskanzler lädt die Autobranche ins Kanzleramt ein, und der Papst veröffentlicht sein erstes Lehrschreiben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Deutschland hat keine kritischen Rohstoffe? Von wegen. Ein Gespräch mit Christian Meyer vom Bergbaukonzern K+S über Bergwerke als Schutzbunker und Dünger als Sicherheitsfaktor.
Am zweiten Jahrestag wird der Opfer des Terrorangriffs auf Israel gedacht. In Ägypten laufen die Verhandlungen zwischen Israel und Hamas. Die Sicherheitsbehörden in Deutschland warnen vor einem erstarkten Antisemitismus. Und Frankreich steckt in einer Regierungskrise. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor dem Gazakrieg ging Jamal Sultan, 25, in Berlin gerne feiern, sein Vater Zaki schätzte die Freiheit in seiner neuen Heimat. Heute trauern sie um getötete Angehörige. Und fühlen sich damit oft alleine.
Sofortiger Waffenstillstand, ein Geisel- und Gefangenenaustausch sowie internationale Hilfslieferungen für Gaza: Das sind die Einzelheiten des 20-Punkte-Plans.
Ob Kosovo, Kongo oder Kaschmir: Der US-Präsident erklärt sich zum besten Friedensstifter aller Zeiten. Auf welche Konflikte bezieht er sich – und was war wirklich Amerikas Rolle?
Der Historikertag in Bonn steht im Zeichen der Politikgeschichte. Emily Haber, deutsche Botschafterin in Washington in der ersten Amtszeit Donald Trumps, analysiert Amerikas Abkehr von der globalen Ordnung.
Während über der Stadt der Krieg tobt, trotzen ukrainische Tänzer den Angriffen und erschaffen sich in den Kellerräumen des Nationaltheaters in Charkiw eine neue Realität.
In einem sicheren Gebiet in der Ukraine darf der Düsseldorfer Rüstungskonzern ein Munitionswerk bauen, heißt es aus Kiew.
Die linke Hälfte des Europäische Parlaments wirft Israel einen Völkermord in Gaza vor – die rechte stellt sich schützend vor Israel. Eine gemeinsame Entschließung rückt in weite Ferne.
Union und SPD ringen um die Staatsfinanzen. Die Gewerkschaften rufen zu Friedensdemonstrationen auf. Und der „Deadline Day“ elektrisiert die Fußballfans. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im Weißen Haus wird offenbar der Vorwurf erhoben, einige Europäer hintertrieben die US-Friedensbemühungen in der Ukraine. Ein anderer legt Trump Steine in den Weg.
Offiziell neutral, faktisch parteiisch – Chinas Kurs zum Ukrainekrieg folgt nüchternen Machtüberlegungen. Was gewinnt China, wenn der Krieg weitergeht, und was steht für das Reich der Mitte auf dem Spiel, wenn er endet?
Das Gipfeltreffen von Putin und Selenskyj lässt weiter auf sich warten. Der Schweizer Diplomat Thomas Greminger sieht trotzdem Erfolge von Trumps Diplomatie und plädiert für offene Gesprächskanäle.
Iran vereinnahmt die Toten des Zwölftagekrieges für den staatlichen Märtyrerkult – auch die zivilen Opfer. Nicht alle Angehörigen sind damit einverstanden.
US-Präsident Trump hat die Ukraine aufgefordert, in die Offensive zu gehen. Dabei darf sie wohl schon länger keine westlichen Waffen mehr für Angriffe in Russland einsetzen. Militärfachmann Nico Lange glaubt an den Umschwung.
Wenn in Anchorage, Washington, Brüssel und Kiew über einen Frieden in der Ukraine verhandelt wird, steht immer eine Region im Mittelpunkt: das Donezbecken. Das hat ökonomische Gründe.
Das Militär trifft Vorbereitungen zur Einnahme der größten Stadt im Gazastreifen. Der Innenminister präsentiert ein Lagebild zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Und der deutsche Oscarbeitrag wird bekanntgegeben. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Viele Diplomaten und Politiker halten es für voreilig, über deutsche Friedenssoldaten in der Ukraine zu reden. Die SPD versucht, die Debatte in die Zukunft zu schieben.
Russlands Staatschef hat schon oft gesagt, er sei bereit, den ukrainischen Präsidenten zu treffen. Ein Friedenssignal ist das aber nicht.
Beim US-EU-Ukraine-Gipfel gab es gute Stimmung und wenig konkrete Ergebnisse. Die Erntebilanz könnte beim Getreide gut ausfallen. Und: In Schweden zieht eine ganze Stadt mitsamt der Kirche um. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Trump gefällt sich als Gastgeber des Gipfels mit Selenskyj und den Europäern. Doch es lauern zahlreiche Fallstricke. Der Kanzler spricht das deutlicher an als alle anderen.
Die Ukraine hat schlechte Erfahrungen mit Russlands Versprechen gemacht. Deswegen sollen ausländische Truppen verhindern, dass Moskau wieder angreift.
Heute Abend startet der Gipfel. Putin werde nicht direkt seinen Willen bekommen, am Ende aber trotzdem von Trump belohnt, sagt F.A.Z.-Nachrichtenchef Andreas Ross. Osteuropa-Experte Reinhard Veser geht von russischen Psychotricks aus.
Die meisten Ausländer in der ukrainischen Armee kommen aus Kolumbien. Viele von ihnen sind kampferfahren. Dumm nur, wenn im Stab gerade niemand Spanisch versteht.
Die Agenda von Putin und Trump bei ihrem Treffen in Alaska lässt einen Rückfall in diplomatische Praktiken vor dem Zweiten Weltkrieg vermuten. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Das hätte fatale Folgen für die Sicherheit Europas.
Norbert Röttgen ist in der Unionsfraktion zuständig für Außenpolitik. Im Interview spricht er über die Israel-Entscheidung des Kanzlers, Probleme in der Kommunikation – und geringe Erwartungen an den Ukraine-Gipfel in Alaska.
Direkt oder indirekt: Europa kauft immer noch fossile Energie aus Russland und deren Schattenflotte. Viele Zahlen gibt es nicht. Aber Hinweise.
An Russlands Kontrolle über Teile der Ukraine lässt sich derzeit nichts ändern. Aber das darf nicht dazu verleiten, Putin nachzugeben.
Israels Besatzungspläne verstärken den Widerwillen der Öl-Monarchien, sich im Gazastreifen zu engagieren. Aber können sie das durchhalten?
Moskau will seine Eroberungen in der Ukraine nicht mehr hergeben. Donald Trump redet nun vom „Gebietstausch“. Wir zeichnen die russischen Besetzungen von den „Grünen Männchen“ auf der Krim bis heute nach.