„Der Krieg war für mich nur ein Wort“
Von der Weltkarte, die nie ankam und anderen Geschichten: Großvater und Enkel erzählen aus ihrem Leben. Zwei Generationen antworten auf dieselben Fragen.
Von der Weltkarte, die nie ankam und anderen Geschichten: Großvater und Enkel erzählen aus ihrem Leben. Zwei Generationen antworten auf dieselben Fragen.
In North Dakota sitzen die Piloten, die per Computer Aufklärungsflugzeuge in Kriegsgebieten steuern. Über die deutsche Euro-Hawk-Debatte schüttelt man dort den Kopf. Auch die Nato will das System nun anschaffen.
Der Bürgerkrieg in Syrien hat Fabriken, Schulen und Krankenhäuser zerstört. Der Gesamtschaden wird auf 60 bis 80 Milliarden Dollar geschätzt. Das Land zehrt noch von Rücklagen und überlebt dank der Solidarität seiner Bürger.
Der Niedergang Europas aus Sicht des British Empire: Adam Hochschild hat versucht, eine Gegengeschichte des Ersten Weltkriegs zu schreiben. Herausgekommen ist eine Art historischer Roman - kein schlechter.
Paintball ist ein lustiger Mannschaftssport, bei dem sich alle mit kleinen Farbkugeln beschießen. Unter zweihundert Profis in Tarnuniform kann man allerdings auch herausfinden, ob in einem ein Kämpfer steckt.
Ein Geheimfach und Aufzeichnungen über einen Sünder und Säufer. Wer sich als Ahnenforscher in Archive begibt, der kann Detektiv spielen und viel entdecken.
Der Krieg in Syrien erreicht den kurdischen Norden des Iraks: In Arbil haben Selbstmordattentäter mehrere Sprengsätze gezündet. Der UN-Gesandte für den Irak reagierte entsetzt.
Die ersten Mitarbeiter der OPCW fliegen nach Syrien. Denn jetzt ist beschlossen, dass Assad alle Chemiewaffen bis Mitte 2014 vernichten muss. Noch ist der Aufwand nicht abzuschätzen – und die Risiken auch nicht.
Mythische Abgründe und abgrundloser Jux: Das Frankfurter Schauspiel zeigt Friedrich Hebbels „Nibelungen“ und Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ in Schlachtversionen.
Flüchtling, Drogenabhängiger, Verbrecher - Hamid Rahimis Leben war eine Katastrophe. Dann begann er zu boxen und wurde in Afghanistan zu einem kleinen Helden. Ein Gespräch über Krieg und Frieden.
Franziskus setzt die moralische Macht seines Amtes gegen die Angriffspläne auf Syrien ein. Krieg schafft keinen Frieden, Versöhnung ist nötig, sagte der Papst in einer Gebetswache.
Jürgen Todenhöfer übt Kritik an der westlichen Politik im Nahen Osten: Kriege würden mit Lügen und Dämonisierungen vorbereitet und später als humanitäre Interventionen verharmlost.
Ausgerechnet Frankreich, das als Hort des europäischen Antiamerikanismus gilt, steht nun über den Atlantik hinweg fest an der Seite der Vereinigten Staaten. Präsident Hollande ist weiter entschlossen, dem Assad-Regime mit einem Militärschlag zu antworten.
Gerade in Fragen von Krieg und Frieden hängt Barack Obama das Etikett eines Zauderers an. Der Oberbefehlshaber des amerikanischen Militärs zögert und sucht nach Partnern für einen Schlag gegen das Assad-Regime - seinen Widersachern verschafft er dadurch Zeit.
Schade, dass Anne Will als kritische Stimme gegen Militärschläge in Syrien nur die Allzweckwaffe Sahra Wagenknecht einfiel. Alle anderen waren sich einig: Die Lage ist verfahren. Aber irgendwie muss man ja was tun. Mit welchem Ziel, das weiß keiner so genau.
Richard Attenborough ist nicht nur begnadeter Schauspieler, sondern auch ein herausragender Regisseur - mit insgesamt acht Oscars wurde sein Meisterwerk „Ghandi“ ausgezeichnet. Über eine Karriere, die ihren Höhepunkt im Niedergang des Empires fand.
Syrien ist kein wichtiger Ölförderer. Trotzdem lässt die Furcht vor einem Krieg die Nachfrage nach Öl steigen. Denn Ölkrisen entstehen nicht durch Förderausfälle.
Praktiken des Terrors bringen seit der Antike reguläre Armeen an den Rand der Niederlage oder zum Gegenterror: Beatrice Heuser analysiert die Muster asymmetrischer Kriege.
Die deutschen Außengrenzen sind nicht überall völkerrechtlich gesichert vereinbart: In der Emsmündung sind sich die Niederlande und Deutschland seit dem
In Damaskus studierten die jungen Musiker zusammen und spielten in Orchestern - bis der Bürgerkrieg sie auseinanderriss. In Berlin haben sie sich nun wieder getroffen.
Eine offene Demokratie ist anfällig für Angriffe. Doch was wollen wir aufgeben, um in einer möglichst sicheren Welt zu leben? Rein objektiv betrachtet bewegen wir uns in einer sicheren Gesellschaft.
Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben.
In einem exklusiven Interview mit der F.A.Z. warnt Syriens Präsident Assad vor einem Export des Terrorismus nach Europa. Assad spricht über Waffen für die Rebellen, den Einsatz von Giftgas, die Rolle ausländischer Mächte und die Genfer Konferenz.
Mit dem Roman „1948“ hat der vor einer Woche verstorbene israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk sein literarisches Vermächtnis geschaffen: ein Buch, dass Israels Unabhängigkeitskrieg aus der Sicht eines Siebzehnjährigen schildert und den Mythos, der die Staatsgründung bis heute umgibt, umfassend in Frage stellt.
Nächste Woche kommt Obama nach Deutschland. Nach den NSA-Enthüllungen wird man reichlich Gesprächsstoff haben. Einstweilen zeigt der Präsident, dass auch er die Rhetorik der Kriegslist beherrscht.
Immer artig Hände schütteln: Tennisprofi Ernests Gulbis spricht aus, was viele Fans denken: Federer, Nadal, Murray und Djokovic sind zu langweilig, zu rein, zu nett. Ist das wirklich so?
Barack Obama hat seine eigenen Zweifel am Einsatz von Drohnen bekundet. Er ist aber noch nicht bereit, die Befehlsstrukturen für gezielte Tötungen zu verändern.
Der Rüstungswettlauf im Cyberspace ist im vollen Gange. Schon heute gelingt es ein paar hundert Cyberkriegern Woche für Woche, die Supermacht Vereinigte Staaten in einer Weise zu treffen, die sie nie hinnehmen würde, wenn es sich um konventionelle Angriffe handelte.
Klassenweise sind Schüler während des Bombenkriegs als Flakhelfer eingezogen worden. Nun bereiten sechs Frankfurter Lessing-Gymnasiasten für eine Ausstellung über den Luftkrieg ein Kapitel dazu vor.
Siegfried Kracauers „Ginster“ ist ein Bildungsroman ohne individuelle Bildung. Genauer gesagt: „Ginster“ ist der gedankenanregendste deutsche Roman ohne echte Handlung.
Vergleicht man Kracauers frühe Texte über den Krieg mit seinem Roman „Ginster“, kommt man nicht umhin, letzteren als ist eines der verlogensten Bücher der neueren deutschen Literatur zu bewerten.
Mit seinem Roman „Europe Central“ hat William T. Vollmann ein Panorama des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht von Russen und Deutschen entworfen. Wir trafen den Autor auf einer Lesereise in Berlin.
Einer der wichtigsten chinesischen Nordkorea-Experten erwartet einen baldigen Krieg auf der koreanischen Halbinsel. Die Wahrscheinlichkeit liege bei 70 bis 80 Prozent, sagt Zhang Liangui.
Karlheinz Deschner legt den zehnten Band seiner „Kriminalgeschichte des Christentums“ vor und schließt damit gewohnt kritisch die seit 1986 erscheinende Reihe.
An dieser BBC-Serie scheiden sich in Großbritannien die Geister: In „Accused“ wird der Krieg in Afghanistan verhandelt.
Mitten in der angespannten Lage hat Kim Jong-un einen Wirtschaftsreformer zum neuen Ministerpräsidenten ernannt. Sind Kriegsdrohungen die Begleitmusik zu Wirtschaftsreformen?