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In Deutschland sind Kontroversen über die Ethik bewaffneter Konflikte in der Hauptsache retrospektiv im Blick auf die Wehrmacht und, unbeholfen, im Blick auf die nukleare Abschreckungsstrategie geführt worden.
In Deutschland sind Kontroversen über die Ethik bewaffneter Konflikte in der Hauptsache retrospektiv im Blick auf die Wehrmacht und, unbeholfen, im Blick auf die nukleare Abschreckungsstrategie geführt worden.
Das angespannte Verhältnis des Westens zu Russland ist das Ergebnis von Vernachlässigung. Doch niemals war es darum gegangen, Russland zu demütigen. Ein Kommentar des amerikanischen Diplomaten und ehemaligen Botschafters in Berlin.
Assad ist nach wie vor an der Macht und eine politische Lösung ohne ihn wird es wohl nicht geben. Russland ist aber durch die Krim-Krise als möglicher Vermittler ausgeschieden. Stellt die Einbindung Irans die letzte Hoffnung dar?
Die Gäste bei Illner halten eine weitere Eskalation in der Ukraine für möglich. Doch die Sendung zeigt: Es gibt durchaus Möglichkeiten zu einer Lösung des Konflikts. Vor allem der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat gute Ideen.
Moskaus Vorgehen in der Ukraine schadet seinen Plänen für eine Eurasische Union. Seine Partner Weißrussland und Kasachstan lassen durchblicken, dass sie Russlands Verhalten nicht unterstützen.
Zwei Jahre war der Schriftgestalter an der Front. Er schrieb Tagebuch und zeichnete. Rudolf Koch hat das Grauen mit Worten und Zeichenstift festgehalten. Seine Bilder sind nun erstmals zu sehen.
Eine neue Phase neuer Konfrontation Russlands mit dem Westen käme kurzfristig vor allem einem zupass: Wladimir Putin. Warum der Kreml die Krise nicht scheut.
Eine Gymnasiastin aus Konstanz reist mit 15 Jahren nach Syrien. In einem Lager lernt sie schießen, bekennt sich zu Al Quaida und der Terrormiliz ISIS. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag heiratet sie - einen Extremisten aus Köln.
Zwei Talkrunden, ein Thema: Droht uns ein neuer Kalter Krieg? Gestern Abend hatten sich gleich Maybrit Illner und Reinhold Beckmann diese Frage für ihre Sendung vorgenommen. Geredet wurde dann über anderes.
In Konflikt zwischen Russland und der Ukraine weckt bei den Deutschen Kriegssorgen. Fast zwei Drittel halten den den politischen Druck Amerikas und der EU auf Russland allerdings für sinnvoll.
In der Ukraine-Krise wächst die Angst vor einem Krieg. Keiner weiß, mit welchen wirtschaftlichen Kosten es verbunden sein könnte, würde der Westen mit hineingezogen. Was Kriege in der Vergangenheit kosteten - dazu allerdings gibt es spannende Zahlen.
Syrien, Krieg ohne Ende: Der Dokumentarfilm „Homs - Ein zerstörter Traum“ begleitet den neunzehnjährigen Baset und seine Freunde von den ersten friedlichen Protesten bis in die Apokalypse ihrer Stadt.
Deutschlands Orient-Politik im Ersten Weltkrieg war zu keinem Zeitpunkt Resultat einer soliden Planung, sondern „eher Ergebnis einer Politik, deren Absichten die verfügbaren Ressourcen nicht entsprachen“.
Habsburg und Preußen haben die deutsche Geschichte über weite Strecken geprägt. Das „Dritte Reich“, so könnte man formulieren, war eine unglückliche Fusion von perversen Elementen beider Traditionen.
Ein Exot der Winterspiele: Dachhiri Sherpa aus Nepal wundert sich über die Langlauf-Kollegen. Warum sind die Spiele vorbei, wenn ihr Rennen gelaufen ist?
Die sozialen Unruhen in Bosnien sind die größten seit dem Krieg. Erstmals wird über ethnische Grenzen hinweg protestiert.
Sachkundig und anschaulich schildert Herfried Münkler den Verlauf des Ersten Weltkrieges vom Scheitern des Schlieffen-Plans im September 1914 bis zum Waffenstillstand im November 1918.
Ein texanischer Ölkonzern bedroht die britische Demokratie, und der Premierminister muss sie retten: Arte zeigt die vierteilige Serie „Secret State“, die eine Romanvorlage aus den Achtzigern in die Gegenwart übersetzt hat.
Welche Lehren müssen wir aus dem Ersten Weltkrieg ziehen? Waren die Deutschen an allem schuld? Der Politologe Herfried Münkler erklärt, wie es zur Geburtsstunde der modernen Katastrophen kam.
Im Westjordanland bieten israelische Soldaten ein Anti-Terror-Training an, Schießübungen inklusive. Ein Grenzfall des Tourismus im Selbstversuch.
Ein wiederentdeckter Roman des Folksängers Woody Guthrie lässt arme Bauern von Erdhäusern träumen und macht John Steinbeck Konkurrenz. Das begeistert sogar Johnny Depp, der das Vorwort geschrieben hat.
Pünktlich zum Beginn des Gedenkjahres stellt das in Frankfurt ansässige Deutsche Filminstitut historische Filme aus ganz Europa zum Ersten Weltkrieg online.
30.000 Filmminuten aus afghanischen Wochenschauen warten in verrottenden Filmdosen auf ihre Digitalisierung: Erinnerungen an ein Land ohne Krieg und ohne Taliban.
Während die Friedensgespräche in Addis Abeba weiter ohne Ergebnis bleiben, dauert der Krieg in Südsudan in voller Heftigkeit an. Besonders umkämpft ist die ölreiche Region um Malakal.
Allen von der Propaganda aufgebauschten Gegensätzen in den Jahren 1914 bis 1918 zum Trotz teilten an der Ostfront die Soldaten der verschiedenen Nationen existentielle Grunderfahrungen: Verwundung und Krankheit, Gefangenschaft und Tod.
Vielleicht wurde nördlich von Altentreptow der Krieg in Mitteleuropa erfunden. Viele Funde hier sprechen von einer Schlacht zwischen 1300 und 1250 vor unserer Zeitrechnung.
Zu den Vorzügen der beiden Neuerscheinungen gehört es, dass das Kriegsgeschehen der Jahre 1914 bis 1918 wiederholt aus der Perspektive der einfachen Soldaten beleuchtet wird, die sich rasch auf die Bedingungen eines Stellungskrieges einstellen mussten.
Afrikanische Wilderer liefern sich Feuergefechte mit Rangern und vergiften Elefanten. Es geht um Gewinnspannen wie im Drogenhandel. Schuld sind vor allem die Elfenbein- und Nashornmärkte Asiens.
Rund einen Monat vor Beginn der Syrien-Konferenz nahe Genf geht Machthaber Baschar al Assad in die Offensive. Es sieht sogar so aus, als könnte er sich als Bollwerk im Kampf gegen Al Qaida inszenieren.
Mehr als zwei Millionen sind auf der Flucht, doch die EU drücke sich darum, Syrer aufzunehmen: Die Menschenrechtsorganisation erhebt schwere Vorwürfe. Deutschland aber wird gelobt.
Achilles und Hektor im Ersten Weltkrieg: Ernst Jünger und Maurice Genevoix standen sich an der Front gegenüber. Von beiden stammen die Bücher, die das Bild des Kriegs in ihren Ländern geprägt haben.
Irak, Libyen, Syrien - seit 50 Jahren bereist Jürgen Todenhöfer Krisengebiete. Fußballspiele sind Höhepunkte in seinem Leben. In Afghanistan hat er ein Waisenhaus bauen lassen - natürlich mit Bolzplatz.
Innerhalb der syrischen Opposition wächst der Druck auf die Milizen, ein islamischeres Profil zu zeigen. Nur so kommt Geld für Waffen aus Qatar, Kuweit und Saudi-Arabien.
David Böschs Kompaktversion von Brechts epischem Theaterstück „Mutter Courage“ am Wiener Burgtheater zeigt großes Schauspiel. So lässt man sich gerne von dem Dramatiker belehren.
Der französische Staatspräsident François Mitterrand hatte gut reden: „Im Osten die Raketen, im Westen die Demonstranten.“ In memoriam Nato-Nachrüstung und deutsche Friedensbewegung.
Salafisten wollen Leichtgläubige in Frankfurter Schulen für den syrischen Bürgerkrieg rekrutieren. Der Innenminister Boris Rhein sieht darin eine „neue Dimension“