Heilmannstraße contra Normannenstraße
Die beiden Geheimdienstchefs Hans-Georg Wieck (BND) und Markus Wolf (MfS) konkurrierten Ende der achtziger Jahre auf dem weiten Feld der innerdeutschen Spionage.
Die beiden Geheimdienstchefs Hans-Georg Wieck (BND) und Markus Wolf (MfS) konkurrierten Ende der achtziger Jahre auf dem weiten Feld der innerdeutschen Spionage.
Die Kriege rund um Europa führen zu gewaltigen Flüchtlingsströmen. CSU und AfD schlagen vor, an deutschen Grenzen wieder Kontrollen einzuführen. Das schießt weit über das Ziel hinaus. Ein Kommentar.
Jetzt ist Barak Obama da, wo er nicht mehr sein wollte, im Irak, und wo er nicht hinwollte, in Syrien – als Kriegspräsident. Offenbar sind die Vereinigten Staaten doch die unentbehrliche Nation in einer chaotischen Welt.
Die neue deutsche Mulmigkeit: Kommt es Ihnen auch so vor, als sei die Welt innerhalb kürzester Zeit viel gefährlicher geworden? Auf der Suche nach einem Gefühl.
Teilen oder Nichtteilen? Durch die Verbreitung von Bildern in sozialen Netzwerken werden Zivilpersonen zu Kriegsteilnehmern an der Medienfront. Welche Verantwortung trägt der Internetnutzer?
Gewöhnlich wird Rohöl teurer, wenn Kriege in wichtigen Weltregionen toben. Diesmal nicht. Die Gründe sind nicht nur erfreulich.
Die Vereinigten Staaten verschärfen Ton und Vorgehen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Nun werde auch die IS-Führung gezielt attackiert. Frankreich plant, sich an den Luftschlägen zu beteiligen.
Viele Palästinenser haben genug vom Krieg. Genug von der Hamas. Viele kehren in ihre zerstörten Häuser zurück. Der neuen Ruhe in Gaza trauen sie nicht.
Nach 50 Tagen Krieg herrscht zwischen Israel und den Palästinensern Waffenruhe. Israels Ministerpräsident glaubt, der Krieg habe neue Chancen für Friedensgespräche geschaffen.
Am heutigen Montag wird im Gedenken an den Ausbruch des zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren und als Mahnung an die folgenden Generationen der Antikriegstag begangen.
Der Westen darf sich nicht länger von Putin an der Nase herumführen lassen. Der russische Präsident hat kein Interesse an der Befriedung und Stabilisierung der Ukraine. Er wünscht sich einen „failed state“ als Pufferzone zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Eine neue Eskalation im Gazastreifen ist kaum noch stoppen: die Hamas feuert wieder Dutzende Raketen ab, die israelische Luftwaffe nimmt auch deren Militärchef ins Visier. In Jerusalem wird über eine weitere Bodenoffensive diskutiert.
Die Gaza-Operation kostet Israel rund 1,5 Milliarden Euro. Vor allem die Tourismus-Branche spürt die wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Der Staat ist auf weitere Hilfe aus dem Ausland angewiesen.
In seinem Buch „Juli 1914. Der Countdown in den Krieg“ zeigt Sean McMeekin, wie in der Juli-Krise die Verantwortlichen in Europa va banque spielten.
Im Gedenken an den Ersten Weltkrieg kommt Osteuropa kaum vor, dabei waren seine Folgen dort einschneidender als im Westen: Er verwüstete riesige Gebiete und veränderte die politische Landkarte von Grund auf. Doch selbst in der Erinnerung der Völker, auf deren Gebiet diese Schlachten ausgetragen wurden, kommen sie nicht vor.
Der Erste Weltkrieg wurde maßgeblich von Menschen begonnen, die von völlig falschen Annahmen ausgingen. Solche Staatsmänner gibt es auch heute noch, hundert Jahre später.
Vor sechs Jahren hat Israel als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen alle Grenzübergänge dorthin geschlossen. Mit erheblichen Folgen. Wie Krieg, Isolation und Armut die Radikalisierung im Gazastreifen fördern.
In der Millionenmetropole Donezk flammen nach dem Ende der Waffenruhe die Kämpfe auf – doch Gewalt ist ohnehin alltäglich geworden. Und oft weiß man nicht, wer hier eigentlich gegen wen kämpft.
Hat Europa vom Ersten Weltkrieg gelernt? Bundespräsident Gauck lädt Historiker zum Gespräch über einen Weltkonflikt ohne Grenzen. Aktuelle Bezüge waren unvermeidlich.
Neumeister in München zeigt in seiner Auktion mit Alten Meistern, wie man sich im Barock eine gute Regierung vorgestellt hat. Wer die Politik in der Urlaubszeit lieber hinter sich lässt, kann den Blick auch über italienische Landschaft schweifen lassen.
Die trostlosen Aussichten auf Frieden in Syrien haben sich weiter verschlechtert. Im Irak eskalieren die religiösen Spannungen. Für die Welt ist es höchste Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
So ehrenvoll das Ziel im Prinzip ist, einen Diktator und eine vermeintliche Bedrohung zu beseitigen: Eine föderale Demokratie lässt sich nicht herbeibomben. Die Folgen sind weitreichend.
Radikale Islamisten ziehen auch Jugendliche in ihren Bann. Ihre Eltern berichten in einer Videoreportage, wie sie ihre Kinder an den syrischen Krieg verloren haben.
Ist Abrüstung erforderlich, weil Waffen die Ursache für Kriege sind, oder trägt Atomrüstung zur Kriegsverhütung und Friedensbewahrung bei, indem sie zu Verhandlungen zwingt? Heute wissen wir: Wettrüsten war nicht die Ursache für den Kalten Krieg, sondern das Ergebnis von Differenzen.
Wenn ein Elefantenmädchen, die Familie seiner Pflegerin und ein abgestürzter Bomberpilot eine seltsame Schicksalsgemeinschaft bilden: Michael Morpurgo schildert Dresdens Untergang.
Die Präsidentenwahl spielt in der Stadt im Osten der Ukraine keine große Rolle – die Menschen dort haben andere Sorgen. Von ihnen haben sie der in Deutschland lebenden Übersetzerin Christiane Körner am Telefon erzählt.
Die Linkspartei gefällt sich in der Rolle der Friedenspartei. Doch dass es mit der Einigkeit in den eigenen Reihen nicht allzu weit her ist, zeigt sich auf dem Parteitag deutlich.
Um die Realisierung bestimmter Tendenzen der Volkssouveränität geht es in der Ukraine längst nicht mehr. Eher werden bei diesem Bürgerkrieg die Regeln eines neuen kalten Krieges ausgehandelt. Wem nutzen sie?
Wo Aleksandr Lukaschenka antritt, gewinnt er. Immer und am liebsten im Eishockey. Für den Diktator Weißrusslands ist der Sport mehr als nur große Politik. Dafür bekommt er die WM.
Auch der Krieg muss heute als Nine-to-five-Job kompatibel mit dem Familienleben sein. Trotzdem hilft gegen ihn selbst wurstige Geschichtsvergessenheit nicht.
Sie fielen im Ersten Weltkrieg, begraben sind sie in Istanbul: Warum ein Bundeswehr-Oberst dem Schicksal deutscher Soldaten auf dem Friedhof Tarabya nachspürt.
Im Osten der Ukraine ziehen sich die Regierungstruppen aus dem Gebiet Donezk zurück. Zuvor hatten Bewaffnete einen Stützpunkt der Nationalgarde angegriffen. Drei Separatisten sollen dabei getötet worden sein.
Donald Rumsfeld hat Amerika als Verteidigungsminister in die Kriege in Afghanistan und im Irak geführt, die Folterungen von Abu Ghraib fallen in seine Amtszeit. Berüchtigt sind seine 20.000 Memoranden. Im Dokumentarfilm „The Unknown Known“ liest er aus ihnen vor.
Ende 1914 waren die Erwartungen eines raschen Sieges gescheitert. Der Bewegungskrieg erstarrte im Westen zum Stellungskrieg. Nach vielen verlustreichen Angriffen und Gegenangriffen, nach Millionen von Toten war die Front Anfang November 1918 ungefähr dort, wo sie im November 1914 gewesen war.
In Japan und in China sehen viele einen Krieg zwischen ihren Ländern kommen. In dem Konflikt geht es um eine Gruppe von Inseln im Ostchinesischen Meer, doch dahinter steht auf beiden Seiten eine zweitausend Jahre alte Geschichte von Überlegenheitsgefühl und Demütigung, von Revanche und vom Ringen um nationale Würde.
Taugt der Soldat nicht mehr zum Siegen? Wolf Schneider gibt sich in seinem Buch überzeugt davon. Doch sein Nachruf wirkt etwas voreilig.