Alles raus!
Mitten in der Nacht erhielten die ukrainischen Soldaten den Befehl, aus dem Kessel von Debalzewe auszubrechen. Die geschlagenen Männer sollen nun die Front mitten in der ukrainischen Steppe sichern.
Mitten in der Nacht erhielten die ukrainischen Soldaten den Befehl, aus dem Kessel von Debalzewe auszubrechen. Die geschlagenen Männer sollen nun die Front mitten in der ukrainischen Steppe sichern.
Nach heftigen Kämpfen haben die prorussischen Separatisten nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Stadt Debalzewe zum größten Teil erobert. Die in Minsk verabredete Waffenruhe scheint Makulatur. Auch die schweren Waffen wollen die Konfliktparteien nicht abziehen.
13 Brasilianer spielen für Bayerns Champions-League-Gegner Schachtjor Donezk. Wegen des Kriegs wollen sie die Ukraine gerne verlassen. Dabei verdienen sie prächtig – und genau das ist jetzt das Problem.
Die prorussischen Separatisten reagieren auf die Ankündigung der ukrainischen Regierung, ihre schweren Waffen vorerst nicht aus dem Kampfgebiet abzuziehen. Die Rebellen wollen ihre Panzer und Artillerie nur abziehen, wenn die ukrainische Armee dies ebenfalls tut. Damit steht das Abkommen von Minsk auf der Kippe.
Immer, wenn Putin Krieg führte, war er in den Augen der Russen erfolgreich und vertrauenswürdig. Tat er es nicht, sanken die Beliebtheitswerte. Will der Präsident nach der Einigung von Minsk wirklich Frieden?
Die ganze Nacht haben die Spitzenpolitiker verhandelt. Jetzt meldet ein Diplomat Fortschritte: Die Parteien könnten ein Papier mit bis zu 13 Punkten unterzeichnen, mit dem die Krise beigelegt werden soll.
Am Mittwoch soll in Minsk über eine Beilegung des Krieges in der Ukraine verhandelt werden. Doch sind die widerstreitenden Interessen überhaupt unter einen Hut zu bekommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten vor dem Gipfel in der weißrussischen Hauptstadt.
Deutschlands Außenminister erwartet, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine „militärisch in eine nächste Stufe eskaliert“, wenn die aktuelle Friedensinitiative scheitert. Dann werde auch die EU über Waffenlieferungen nachdenken.
Der russische Präsident hat kurz vor dem Gipfeltreffen in Minsk klar gemacht, unter welchen Bedingungen sich Russland aktiv um Frieden bemühen werde. Die Meldung der ukrainischen Streitkräfte, dass derweil 1500 russische Soldaten in die Ukraine gekommen seien, dämpft die Hoffnungen jedoch.
Gegen den Willen der Ukraine hat Moskau abermals einen Hilfskonvoi mit 170 Lastwagen in den Osten des Landes geschickt. Kiew wirft Russland vor, auf diesem Weg auch die Separatisten mit Waffen und Munition zu versorgen.
Falls eine Krise sich zum Krieg ausweitet, müsse die Bundeswehr besser für den Ernstfall ausgestattet sein, mahnt der Bundeswehrverband. Dazu brauche es zunächst einmal mehr Geld.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach den Gesprächen von Moskau versichert, sein Land wolle keinen Krieg, sondern mehr Kooperation. Außenminister Lawrow äußert sich in München optimistisch über die neue Friedensinitiative.
Noch herrscht in Asien trügerische Ruhe: Doch die Konflikte im chinesischen Meer zwischen China und weiteren Staaten können jederzeit in Kriegen münden. Sie sind jedoch nicht unabwendbar. Ein Gastbeitrag.
Vor dem Treffen Merkels und Hollandes mit Putin kursieren viele Pläne, wie eine Lösung des Krieges in der Ukraine zu erreichen sei. Medien berichten, die Verhandlungsgruppe könne sich Transnistrien zum Vorbild nehmen.
Eine Weltordnung, die aus den Fugen gerät: In München treffen sich ab heute Sicherheitspolitiker aus aller Welt und beratschlagen, wie Krieg zu vermeiden und Terror zu bekämpfen ist. Im Interview warnt der ehemalige schwedische Außenminister Carl Bildt vor Krieg mit unabsehbaren Folgen.
Wer einen Krieg in der Ukraine verhindern will, muss wissen, wo die Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten sind. Maybrit Illner versuchte daher zu klären, was Merkel und Hollande in Moskau verhandelt können. Das ist durchaus gelungen.
Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande haben am Donnerstagabend den ukrainischen Präsidenten in Kiew getroffen. Über die Gesprächsinhalte wurde zunächst nichts bekannt. Gleichzeitig dementierte die Bundesregierung Berichte über einen neuen Friedensplan.
Merkel und Hollande wollen abermals versuchen, den russischen Präsidenten zum Einlenken zu bringen. Die Weigerung des Westens, der Ukraine Waffen zu liefern, wird ihnen dabei nicht helfen.
Nach dem jüngsten Krieg liegt Gaza immer noch in Trümmern. Der Schwarzmarkt ist das einzige, was dort blüht. Auch die Aussöhnung von Hamas und Fatah kommt nicht voran – es droht neue Gewalt.
Im Zuge des Ukraine-Konflikts verhärten sich die Fronten zwischen Moskau und dem Westen. Junge Russen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden. Doch es gibt wenig Grund für Optimismus. Ein Gastbeitrag.
Die Regierung in Kiew hat am Mittwoch beschlossen, ihren Soldaten Prämien für zerstörtes Kriegsmaterial der prorussischen Separatisten zu zahlen. So gibt es für einen Panzer 2400 Euro und ein Flugzeug ist 6000 Euro wert.
Unsere Gewaltethik: Wer mit Mord droht, den bekämpfe notfalls mit Gewalt, also töte (nicht morde!) den Mörder, damit dieser nicht weiter morde.
Wer über die Ukraine und Russland in Allgemeinplätzen nachdenkt, der kämpft nicht für den Frieden, sondern betreibt Kollaboration: Eine Antwort auf den von vielen Prominenten unterschriebenen Aufruf „Wieder Krieg in Europa?“
Zank unter Geschwistern ist normal. Wenn die Ausfälle gegen Bruder oder Schwester aber zum Mobbing werden, kann das den Betroffenen nicht nur die Kindheit ruinieren.
Wem nützt der Krieg gegen den Terror? Warum dauert er immer noch an? Der Journalist James Risen hat ein erschütterndes Buch über Amerikas Krieg geschrieben.
An Weihnachten vor hundert Jahren spielen deutsche und englische Soldaten an der Westfront miteinander Fußball. Ein bleibendes Symbol für den Sport als Gegenbild des Krieges.
Vor 100 Jahren feierten Deutsche, Briten und Franzosen gemeinsam Weihnachten. Mitten im Krieg, an der Front. Es war ein kleines Wunder zum Fest.
Der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist noch lange nicht vorbei. Ohne weitere Bodentruppen kann er nicht gewonnen werden. Aber woher sollen diese Truppen kommen? Eine Analyse.
Jüngst veröffentlichten bekannte Persönlichkeiten dieses Landes den Aufruf „Wieder ein Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!“ Dieser Appell führt in die Irre. Er ist auf Putins Russland fixiert und blendet die Ukraine fast völlig aus.
Die Tschetschenen gelten in Syrien als knallharte Kämpfer. Tausend sind schon da. Auch aus Deutschland zieht es immer mehr zu ihnen. Ein blonder Hüne ist der Star. Er hat die „Soldaten Syriens“ gegründet.
Der griechische Profifußball ist von mafiösen Strukturen durchzogen: Betrug, Erpressung, Bestechung und Spielmanipulation gehören in der Liga zum Alltag. Jetzt sagt ein Funktionär der Anarchie den Kampf an.
Der ukrainische Präsident Poroschenko sieht sein Land vorbereitet für einen „totalen Krieg“ mit Russland. Er wolle zwar nichts anderes als Frieden, müsse sich aber auch auf die schlimmsten Szenarien vorbereiten.
Nagornyj Karabach ist aus den Schlagzeilen verschwunden, seit drumherum die Waffen schweigen. In aller Stille hat sich die Exklave zu einem blühenden Land entwickelt.
Der Staatszerfall im Nahen Osten führt zu Konflikten, die tief in unsere Gesellschaften hineinwirken. So werden wir wohl auch dort wieder Diktaturen akzeptieren müssen, wo wir vor ein paar Jahren noch geglaubt haben, es entstünden Demokratien.
Der Krieg gegen die Drogen gilt in vielen Ländern Lateinamerikas als gescheitert. Uruguay wollte mit liberalen Regeln Vorreiter einer neuen Politik sein. Doch das Gesetz bleibt Stückwerk.
Ein „perfekter Krieg“: Der Feldzug gegen den Islamischen Staat beschert Amerikas Rüstungsschmieden volle Auftragsbücher und satte Gewinne. Die Zeiten sinkender Rüstungsbudgets sind vorbei.