Krieg! Aber wo und wer ist der Feind?
Die Drangsalierung der Eltern durch Parteigenossen, die Bombenangriffe, die ersten Gummisohlen der Amerikaner, dann die Franzosen: Unser Leser Georg Baus erinnert sich an Kriegs- und Nachkriegszeit am Rhein.
Die Drangsalierung der Eltern durch Parteigenossen, die Bombenangriffe, die ersten Gummisohlen der Amerikaner, dann die Franzosen: Unser Leser Georg Baus erinnert sich an Kriegs- und Nachkriegszeit am Rhein.
Uneheliche Kinder hatten es in bäuerlichen Gesellschaften, auch ohne Krieg, in der Vergangenheit schon immer schwer. Was das bedeutete, berichtet unser Leser Paul Lehmann.
Der Bruder hatte einen Tag Fronturlaub, um die Schwestern zur Flucht zu bewegen: Unsere Leserin Renate Zelger erinnert sich an die Fahrt quer durch Deutschland, die auf diese Warnung folgte.
Bei Günther Jauch sollten die Generationen ins Gespräch über den Zweiten Weltkrieg und die NS-Zeit kommen. Das klappte nicht recht. Der Schriftsteller Dieter Wellershoff aber machte den Zusammenbruch der Moral gegenwärtig.
Den Mythen der Gegenwart auf der Spur: In Frankreich ist ein Sammelband mit Artikeln von Claude Lévi-Strauss erschienen. Die Aktualität des Ethnologen erweist sich neu.
Die Nächte allein, weil die Mutter als Nachtschwester arbeitete; der Umzug in die Baracke, nach den Bomben auf das Haus; das Gesicht des Piloten, der nicht auf das Schulkind schoss: Unsere Leserin Margarete Främcke erinnert sich.
„Es kommt sicher nicht so häufig vor, dass eine ganze Schulklasse gemeinsam in Tränen ausbricht“: Unsere Leserin Ruth Mahr erinnert sich an ihre Kinderlandverschickung und verschiedene Lager der Kriegs- und Nachkriegszeit.
Es ist das Wehrpassfoto seines Vaters, dass unseren Leser Kai Rohde beschäftigt: Obwohl von Geburt an beinahe blind, war der Vater 1944 eingezogen worden.
Im Rahmen der Kinderlandverschickung landete der damals 15 Jahre alte Otto Schneider in der Nähe von Prag. Zur Goldenen Hochzeit seiner Großeltern erhielt er Sonderurlaub und schlug sich nach Bremen durch. Dort erlebte er die Bombenangriffe und das Kriegsende.
Der Vater von Martin Illmer wusste, wer den Krieg begonnen und mit Grausamkeit geführt hatte. Trotzdem war Deutschland für ihn 1945 nicht befreit, sondern besiegt worden. Das Ende des Kriegs war auch das Ende seiner Kindheit.
Im richtigen Moment hätte er bestimmt erzählt: Unsere Leserin Doris Heidrich erinnert sich an ihren Vater, der den ganzen Krieg über gekämpft hatte und als gebrochener, stumm gewordener Mensch aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war.
Das konfiszierte Familienauto, die Hochzeit in Uniform, die Zinnsoldaten im Flüchtlingstreck: Unser Leser Kenneth Anders trägt kleine familiäre Geschichten aus Kriegs- und Nachkriegszeit zusammen.
Auch wenn die Spuren der Erinnerungen mit jedem Jahr schwinden - das Gedächtnis an die Greuel der Kriegsjahre muss wachgehalten werden, schreibt unser Leser Holger Tadsen.
Er sei zu seinen Einsätzen nie gezwungen worden, heißt es im Beitrag des 1929 geborenen Hans-Jürgen Habenicht über seine Beteiligung an der Schlacht um Berlin. Für unbeschreibbar hält der Autor aber die „wahnsinnige Angst“, die alle beherrschte.
Die fernen, fremden Namen hatten eine Aura: Als Kind fand es Karl Vollmer spannend, wenn der Vater vom Krieg erzählte.Selbst in den fünfziger Jahren geboren, lernte er rasch auch die schlimmen Folgen kennen.
Eine frühe Erinnerung vom Krieg: Als Kind lernte Eugen Vehling einen polnischen Zwangsarbeiter kennen, mit dem er in dessen Mittagspausen häufig ins Gespräch kam. Und dann war da noch der Vollgummiball.
Nach der ersten Folge des Dreiteilers „Unsere Mütter, unsere Väter“. Der große Schriftsteller Dieter Wellershoff, Jahrgang 1925, hat sich den Film mit uns angesehen. Und erzählt, wie es wirklich war.
Mit sechs Kindern über Schlesien ins Niederbergische: Die Geschichte der Flucht seiner Großeltern gehört für Michael Julius Schwarz, Jahrgang 1973, zu den bewegendsten Erzählungen aus dem Krieg.
Welche Spuren des Schweigens und der Erinnerung hat der Krieg in Ihrer Familie hinterlassen? Die F.A.Z. bittet ihre Leser um Beiträge.
Johannes Werner Günther, 95, kämpfte als Soldat der Wehrmacht. Volker Bruch, 33, spielt für einen ZDF-Dreiteiler einen Leutnant an der Ostfront. Ein Gespräch über Krieg und Hitler, Deserteure und Helden, Schweigen und Erinnern.
In China wird die Erinnerung an den Krieg gegen Japan wachgehalten. Sie heizt den chinesischen Nationalismus an. Besonnene warnen vor Eskalation.
Als erster Amerikaner gewann er mitten im Kalten Krieg, den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Das machte Van Cliburn zum Volkshelden. Doch seine folgende Karriere wurde von tragischen Diskrepanzen durchzogen.
In Spanien sind eine ganze Menge Werke des genialen Künstlers Francisco de Goya unterwegs - zum Verkauf, aber auch in den Museen
Krieg ohne Grenzen? Der Militärforscher Armin Krishnan entwirft ein dunkles Szenario kommender Drohnenkriege.
Nordkorea provoziert im Konflikt mit seinem südlichen Nachbarland weiter. Wenn sich Südkorea an Sanktionen gegen das Land beteilige , sei das eine Kriegserklärung.
Unter dem Eindruck des Geiseldramas in Algerien hat der französische Verteidigungsminister Le Drian angekündigt, Uranminen im Norden Nigers von französischen Elitesoldaten bewachen lassen. Der Nuklearkonzern Areva hatte schon lange militärischen Schutz gefordert.
Dass die Tuareg gegen die Regierung in den Krieg ziehen, ist nichts Neues in Mali. Dabei sind sie nur eine Minderheit im Norden des Landes. Viele wollen keinen Tuareg-Staat - und sind zornig darüber, dass die Rebellen radikale Islamisten im Schlepptau hatten.
Ihre Decknamen waren „Pit“ und „Tina“ und für sie war der Kalte Krieg nicht das Ende. Ein russisches Agentenehepaar spionierte mehr als 20 Jahre in Deutschland. Nun stehen die beiden vor Gericht.
Achtung, Sie betreten eine Militärzone: Althistoriker Raimund Schulz bietet Orientierung im Schlacht-getümmel der Antike, weil er den Krieg als wesentlichen Faktor historischer Entwicklung ernst nimmt.
Vor fünfzig Jahren fürchtete Eisenhower, das Kriegshandwerk präge zu sehr das Leben der Nation. Das Schulmassaker von Newtown spiegelt auch das militarisierte Amerika.
Auferstanden aus der Asche des Krieges besitzt Europa laut Van Rompuy und Barroso nun die Chance, sich neu zu erfinden. In ihrer Nobelpreisrede ermutigen sie junge Menschen, diese Verantwortung mit Würde zu übernehmen.
Florian Illies hat eine Sammlung veranstaltet, was 1913 gesagt und gedacht wurde. Ein Jahr vor 1914 fuhr die Geschichte natürlich nicht nach Fahrplan auf den Ersten Weltkrieg zu.
An der nordsyrischen Grenze stehen sich kurdische und syrische Oppositionelle gegenüber. Die befürchtete Zersplitterung hat hier längst begonnen – und die Freie Syrische Armee hat nur wenig Interesse an einer Einigung.
Wer zuerst twittert, gewinnt die Meinungsschlacht: Mit dem Angriff der Israelis auf Gaza bildet sich der Nahostkonflikt auch in 140 Zeichen ab.
Fünfzig Jahre nach seiner Amerika-Reise hat Siegfried Lenz das damals geführte Tagebuch veröffentlicht - das einzige, das er je schrieb.
Aber Ohio hat nicht nur den Bergbau, Zehntausenden gibt die Autoindustrie Arbeit. Die, sagt der Präsident, habe er gerettet. Wird das genügen, um im wichtigsten „Schlachtfeldstaat“ zu siegen?