Ist das bloß Lust an der Provokation?
Die Drastik der Satire von „Charlie Hebdo“ steht wieder einmal in der Kritik. Diesmal erregt eine Karikatur zu Crans-Montana die Gemüter. Und wieder regiert bloßer Affekt.
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und erfinden nebenbei die Karikatur neu.
Die Drastik der Satire von „Charlie Hebdo“ steht wieder einmal in der Kritik. Diesmal erregt eine Karikatur zu Crans-Montana die Gemüter. Und wieder regiert bloßer Affekt.
Wenn ich der „getürkte“ Deutsche bin, was sind dann die anderen? Das fragte sich Muhsin Omurca schon vor fast 30 Jahren. Also erfand der Kabarettist und Cartoonist das Wort „Bio-Deutscher“. Ein Interview.
Anfangs waren alle entsetzt, doch die Solidarität mit den Ermordeten endete schnell, als Einsatz für die Meinungsfreiheit auf die falsche Bequemlichkeit missverstandener Toleranz stieß.
Zehn Jahre nach den Anschlägen auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ hat sich die französische Gesellschaft verändert. Den Franzosen ist Meinungsfreiheit heute wichtiger.
Die Karikatur zeigt Jeff Bezos, wie er und andere Tech-Milliardäre Donald Trump Geldsäcke zu Füßen legen. Die Zeitung, die 2013 von Bezos aufgekauft wurde, wies die Zeichnung der langjährigen Mitarbeiterin ab. Die kündigte daraufhin.
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und erfinden nebenbei die Karikatur neu.
Heute vor einem Jahr erschien die erste Ausgabe des Satiremagazins „Titanic“, in der keine Karikatur von Hilke Raddatz zu finden war. Seitdem warten wir auf die Rückkehr der Meisterzeichnerin.
Vor knapp zehn Jahren griffen zwei Islamisten die Redaktion von „Charlie Hebdo“ an und ermordeten 12 Menschen. Nun ruft das Satireblatt zu einem Wettbewerb auf, bei dem der Wut auf Religionen freien Lauf gelassen werden darf.
Seit Jahrzehnten nimmt der Karikaturist Klaus Stuttmann das Weltgeschehen mit spitzer Feder aufs Korn. Eine Ausstellung in Hanau zeigt einen Querschnitt seines Schaffens.
Karikaturen passen nicht zur politischen Korrektheit. Manche Zeitung hat sie ganz verbannt. Aus Rücksicht? Aus Angst? Politik lässt sich aber nur mit Humor durchschauen.
Die Fachgesellschaft der Kinder- und Jugendpsychiater vertut die Chance zur Diskussion über die Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die sich in ihrem Geschlecht unwohl fühlen.
Eine Cartoonausstellung in Frankfurt zeigt den oft schwierigen Alltag und die absurden Situationen, in die Menschen mit Beeinträchtigungen geraten.
Rechtzeitig und rechtsseitig: Das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover stellt Bilder zu den wechselseitigen Vorurteilen von Österreichern und Deutschen aus.
Hämisch geht es andersherum: Auch Kritiker können zum Gegenstand von Kritik und Karikatur werden. Prominente Beispiele aus der Literaturgeschichte zeigen es. Ein Gastbeitrag.
Pogo-Tanzen im Tweedjackett: Die Tiktok-Trends „dark academia“ und „coquette“ verbinden Jugendliche weltweit. Aber entsteht so auch eine Subkultur? Und hatten frühere Generationen es leichter damit?
Mit seinem Auftritt als Bismarck wollte Söder sich selbst als eisernen Kanzler inszenieren. Unfreiwillig hat er aber etwas anderes gezeigt: Eindrucksvolle Politiker sind in Deutschland, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur in Verkleidung zu haben.
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und erfinden nebenbei die Karikatur neu.
Honoré Daumier sah sich als politischen Künstler und schuf Ikonen der Karikatur. 4200 seiner Graphiken und 36 Skulpturen bereichern nun als Schenkung das Städel, das eine Auswahl der besten Werke zeigt.
Eine Karikatur im „Spiegel“ nimmt die Bevölkerungsentwicklung in Indien und China aufs Korn. Doch die Darstellung passt nicht zum propagierten Bild des „Neuen Indien“.
Das Karikaturenmuseum in Krems an der Donau beschäftigt sich mit dem unsterblichen Österreicher. Das macht Laune – und spendet auch ein wenig Hoffnung.
Wie gut Geld und Humor zusammenpassen, zeigt die aktuelle Karikaturen-Ausstellung im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank.
Briefe zur Karikatur von Greser & Lenz +++ 80 Jahre Stalingrad +++ Lehrermangel
Seit vielen Jahren zeichnen Achim Greser und Heribert Lenz für die F.A.Z. Für eine Putin-Karikatur erhalten sie nun zum wiederholten Male den Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen.
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und erfinden nebenbei die Karikatur neu.
#MullahsGetOut hat das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ seinen Karikaturenwettbewerb zur Lage in Iran genannt. Nach ersten Veröffentlichungen zieht das Regime Konsequenzen.
Von Krimis bis zu Karikaturen: Das Angebot auf der Mainzer Büchermesse ist groß und der Eintritt frei. Auch Lesungen gibt es.
Die Boulevardzeitung „Daily Star“ hat die Amtszeit der konservativen Premierministerin Liz Truss mit der Haltbarkeit eines Salatkopfes verglichen – und einen Livestream daraus gemacht. Nun hat der Salat gewonnen.
Die russische Botschaft in der Schweiz droht der NZZ mit einer Klage. Warum? Weil das Blatt eine Putin-Karikatur gebracht hat. Das Ansinnen ist lächerlich und zeugt vom Hochmut der Schlächter.
Die Karikatur, in der die „Süddeutsche Zeitung“ den ukrainischen Präsidenten wie einen Welt-Potentaten zeichnet, wird als antisemitisch kritisiert. Eine obskure Aussage transportiert sie in jedem Fall.
Der „Süddeutschen“ wird vorgeworfen, sie bediene mit einer Karikatur des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj antisemitische Klischees. Die Zeitung hält dagegen, will die Kritik aber ernst nehmen.
Geschichtenerzähler von Rang: Das Karikaturenmuseum in Krems feiert den Hundertsten des Zeichners Paul Flora. Und erklärt, was es mit seinen Raben auf sich hat.
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und erfinden nebenbei die Karikatur neu.
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und erfinden nebenbei die Karikatur neu.
Mit der „Titanic“ aufgestiegen, bei der F.A.Z. groß geworden: Achim Greser und Heribert Lenz melken täglich das Komische ab und erfinden nebenbei die Karikatur neu.
Als Karikaturist in Indonesien hat Yunus Erlangga alias Joen kein leichtes Leben. Seine Zeichnungen sind deshalb nie ganz eindeutig. Aber gerade das macht sie interessant.
Die chinesische Regierung fürchtet die Karikaturen des dissidentischen Künstlers Badiucao. Sie hat gerade versucht, seine erste Einzelausstellung zu verhindern.