17. Januar 2026
Kritik an Charlie Hebdo +++ Konservatismus +++ W.H. Audens Liebesbriefe +++ Iran +++ Assistierter Suizid
Vor mehr als fünf Jahren enthauptete ein Islamist den französischen Lehrer Samuel Paty. Im Berufungsprozess wird dem Getöteten nun Diskriminierung vorgeworfen.
Charlie Hebdo ist eine französische Satirezeitschrift. Auf die Redaktion wurde am 7. Januar 2015 ein islamistisch motivierter Terroranschlag verübt.
Kritik an Charlie Hebdo +++ Konservatismus +++ W.H. Audens Liebesbriefe +++ Iran +++ Assistierter Suizid
Die Drastik der Satire von „Charlie Hebdo“ steht wieder einmal in der Kritik. Diesmal erregt eine Karikatur zu Crans-Montana die Gemüter. Und wieder regiert bloßer Affekt.
Der derzeit bemerkenswerteste französische Comic erzählt die Geschichte eines Bildes, das politisch verfemt wurde: Otto Muellers „Zwei weibliche Halbakte“. Und derjenige, der das erzählt, ist Luz, ein Überlebender von „Charlie Hebdo“.
Seit dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ im Jahr 2015 lebte der Cartoonist Luz unter Polizeischutz im Verborgenen. Nun ist er erstmals wieder öffentlich aufgetreten: als strahlender Gewinner beim Comicfestival von Angoulême.
Warum tun sich die Wähler der französischen Linkspartei schwer mit Religionskritik? Die Metamorphose des Parteigründers Jean-Luc Mélenchon gibt Antworten.
Frankreich leidet wie kein anderes europäisches Land unter dem islamistischen Terrorismus. Trotzdem ist die Gesellschaft entschlossen, Kritik am Islam weiter zuzulassen.
Erinnerungen von Ludwig Erhard +++ Forderung zur Ausbürgerung +++ Zehn Jahre nach Charlie Hebdo +++ VW-Chef im Interview +++ Deutschland kann es besser
Frankreich würdigt zum 10. Jahrestag die Terroropfer von Charlie Hebdo. Doch es soll nicht beim Erinnern bleiben. Der Innenminister sagt dem politischen Islam den Kampf an.
Am 7. Januar 2015 stürmen zwei Attentäter die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris. Sie töten elf Menschen, der Angriff erschüttert Frankreich und die Welt.
Vor zehn Jahren wurden bei dem Überfall auf „Charlie Hebdo“ zwölf Menschen getötet. Überlebende verarbeiten den Terror literarisch und zeichnerisch. Ihre Werke zeugen von Verlust und Schmerz – aber auch von Humor als Widerstand gegen den Terror.
Anfangs waren alle entsetzt, doch die Solidarität mit den Ermordeten endete schnell, als Einsatz für die Meinungsfreiheit auf die falsche Bequemlichkeit missverstandener Toleranz stieß.
Zehn Jahre nach den Anschlägen auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ hat sich die französische Gesellschaft verändert. Den Franzosen ist Meinungsfreiheit heute wichtiger.
In Österreich könnte nun doch Herbert Kickl Kanzler werden. Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ wirkt bei den Franzosen nach. Und: „Höchste Ehre“ für Franz Beckenbauer in München. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In Paris standen die Aufwiegler, Anstifter und Mittäter im Fall des enthaupteten Lehrers Samuel Paty vor Gericht. Es verurteilte sie zu hohen Haftstrafen, die über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Maß hinausgingen.
Vor dem zehnten Jahrestag des Attentats erscheint ein Erinnerungsband an die Mordopfer in der Redaktion von „Charlie Hebdo“: Keine Heiligsprechung, sondern eine ehrliche Würdigung dieser sehr speziellen Satiriker.
Die ZDF-Anthologieserie „Uncivilized“ erzählt von Deutschland aus der Perspektive der Diskriminierten. Sie wollen dazugehören, strengen sich an und erfahren doch: Ihr werdet draußen bleiben.
Vor knapp zehn Jahren griffen zwei Islamisten die Redaktion von „Charlie Hebdo“ an und ermordeten 12 Menschen. Nun ruft das Satireblatt zu einem Wettbewerb auf, bei dem der Wut auf Religionen freien Lauf gelassen werden darf.
Das Schulwesen in Frankreich hat auf den Mord an Samuel Paty reagiert. Doch es ist falsch verstandene Toleranz, wenn Lehrer hinnehmen, dass muslimische Schüler ihre religiöse Identität über alles andere stellen.
Während in Paris der Fall von Samuel Paty verhandelt wird, veröffentlicht die Autorin Emilie Frèche ein Buch und ein Theaterstück über den enthaupteten Lehrer. Beide bringen auf den Punkt, worum es geht: um den Umgang mit dem Vorwurf der Islamophobie.
Die Ermordung des Lehrers Paty hat Frankreich erschüttert. Vier Jahre danach wird der Strafprozess eröffnet. Vor dem Schwurgericht in Paris geht es auch darum, wie Hass und Hetze in einem Mord gipfeln konnten.
Der französische Islamist Peter Cherif muss wegen des Mordanschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht urteilt, er habe die Haupttäter auf die Morde vorbereitet.
Der französische Islamist Peter Cherif muss wegen des Mordanschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht urteilt, er habe die Haupttäter auf die Morde vorbereitet.
Seit dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ lebt der französische Comiczeichner Luz als Überlebender im Verborgenen: Wir treffen ihn im Kölner Museum Ludwig vor einem Bild von Otto Mueller, um das sich sein neues Album dreht.
Seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist die Gefahr des Missbrauchs des Dekalogs durch religiöse Fanatiker offensichtlich.
Nach der Großdemonstration in Paris hoffen viele, dass ein Ruck durch die Gesellschaft geht. Aber wie wird Frankreich zu einem Land, in dem Juden ohne Angst leben können?
In Schweden wird das Verbrennen des Korans trotzig als Meinungsfreiheit verteidigt. Der Gegenwartstheologe Friedrich Wilhelm Graf findet das etwas platt.
Die russische Propaganda tobt sich auf einem neuen Feld aus. Sie fälscht Titel von Satireblättern wie „Charlie Hebdo“, „Mad“ und „Titanic“. Die Botschaft lautet: Die Ukrainer seien Nazis, und die Europäer hätten die Ukrainehilfe satt. Ein Gastbeitrag.
Iran bedroht französische Künstler, Intellektuelle und Medien – angeblich mischten die sich in innere Angelegenheiten ein. Darunter sind auch ein jüdischer Radiosender und das Magazin „Charlie Hebdo“
Rund um das diesjährige Comicfestival von Angoulême eskaliert die Auseinandersetzung um die Pornographievorwürfe gegen den Starzeichner Bastien Vivès.
#MullahsGetOut hat das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ seinen Karikaturenwettbewerb zur Lage in Iran genannt. Nach ersten Veröffentlichungen zieht das Regime Konsequenzen.
Die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ wurde von Islamisten fast ausgelöscht. In einer Sonderausgabe erinnert sie daran und blickt auf die Gegenwart: das Mullah-Regime in Iran.
In einem Interview hatte der französische Schriftsteller Michel Houellebecq zum Widerstand gegen die Islamisierung seines Landes aufgerufen. Dafür ist er jetzt angezeigt worden: vom wichtigsten Vertreter des Islams in Frankreich.
Von den neun Männern, die in erster Instanz verurteilt worden waren, legten zwei Berufung ein. Die beiden Angeklagten müssen nun lange Haftstrafen antreten. Bei den Anschlägen im Januar 2015 waren 17 Menschen getötet worden.
Nach den Attentaten der Dschihadisten wusste Frankreich lange nicht, wie der Radikalisierung vorzubeugen sei. Jetzt wurde ein Programm publik, das bislang geheim gehalten wurde.
Der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère veröffentlicht in Frankreich seine eindrucksvolle Chronik des Prozesses zum Pariser Terror vom 13. November 2015.
Die Taliban tyrannisieren weiter afghanische Frauen, und um die Ortskräfte kümmert sich niemand mehr. Tausende IS-Mitglieder spuken in Syrien und Irak herum. Haben wir den Islamismus vergessen?