Die europäische Mission des politischen Islam
Der legalistische Islamismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Sein Einfallstor ist die Bildung – sein Ziel die Errichtung eines islamischen Gottesstaats mit friedlichen Mitteln. Ein Gastbeitrag.
Der legalistische Islamismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Sein Einfallstor ist die Bildung – sein Ziel die Errichtung eines islamischen Gottesstaats mit friedlichen Mitteln. Ein Gastbeitrag.
Echter Hass und falsche Nachrichten: Emmanuel Macrons Gesetze gegen die Auswüchse des Internets mögen gut gemeint sein. Aber sind sie auch gut gemacht? Verteidiger der Pressefreiheit haben große Zweifel.
Weil sie auch Frauen mit Kopftuch und Burka zeichnet, wurde die Karikaturistin Franziska Becker als vermeintlich rassistisch verunglimpft. Der „Charlie-Hebdo“-Chefredakteur Laurent Sourisseau weiß, was dahinter steckt.
Der französische Journalist und Schriftsteller Philippe Lançon hat am 7. Januar 2015 in Paris das Attentat auf „Charlie Hebdo“ überlebt. Und er hat um sein Leben geschrieben: „Der Fetzen“ heißt sein beeindruckendes Buch.
Nicht nur in autoritären Regimen, auch im Westen steht die Grundlage der Aufklärung, die Meinungsfreiheit, unter Beschuss. Allenthalben setzen sich Konformismus und Herdendenken durch. Ein Gastbeitrag.
Warum Loriots Humor heute nicht mehr funktionieren würde, Kabarett oft erzieherisch daherkommt – und Tim Wolff wieder mit dem Vatikan zusammenarbeiten würde, berichtet er im Gesprächspodcast.
Vor 30 Jahren rief der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini zum Mord an dem Schriftsteller Salman Rushdie und seinen Unterstützern auf. Leben wir seither in einem neuen Zeitalter der Blasphemie?
Kaum ein Autor polarisiert so stark wie Michel Houellebecq. Jetzt ist sein neuer Roman erschienen. Um zu verstehen, was dessen Erfolg ausmacht, muss man die Anfänge der Schriftstellers kennen – und sein literarisches Idol.
Zum vierten Jahrestag des Attentats erinnert die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ an die Opfer, die bei dem Anschlag starben. Chefredakteur Riss meint, der „islamistische Totalitarismus“ erstarke weiter.
Die ARD hat Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ verfilmt. Edgar Selge glänzt darin als Hauptfigur. Der Islam spielt eine Nebenrolle.
Edgar Selge feierte mit der Rolle des François aus Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ am Theater einen großen Erfolg. Sein Neffe Titus Selge hat daraus einen ARD-Film gemacht. Was inszenieren die beiden?
Die Wahrheit hat mehr als eine Seite. Davon zu berichten, von Opfern wie Tätern, ist Aufgabe des Journalismus, der für eine offene Gesellschaft eintritt. Dankesrede zum an diesem Sonntag verliehenen Börne-Preis.
Emmanuel Macron spricht nicht nur vor dem EU-Parlament, im Fernsehen erklärt er sich auch den Franzosen. Die Journalisten versuchen, ihn aus der Reserve zu locken. Doch sie verlieren nach Punkten.
Mireille Knoll war Jüdin. Wurde sie deshalb von ihren Peinigern ermordet? Die französische Hauptstadt trauert – und streitet über den Antisemitismus in der Metropole.
Seine Eliteeinheit wächst und soll einen neuen Standort in Berlin bekommen. Das ist ganz im Sinne ihres 47 Jahre alten Kommandeurs – aber auch eine große Herausforderung für Jerome Fuchs.
Drei Jahre nach dem islamistischen Attentat zieht „Charlie Hebdo“ resigniert Bilanz. Die Redaktion sieht sich von allen verlassen. Den Personenschutz muss sie selbst zahlen.
Was sich Saudi-Arabien von der Aufhebung des Verbots von Kinos verspricht und wie dreißig Pop-Art-Porträts in Moskau Putin zeigen: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Für die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ ist Schluss mit lustig. Sie wendet sich mit deutlichen Worten gegen diejenigen, die sie für Versteher des islamistischen Terrors hält.
Die fünfte Kolonne der sechsten Säule: Die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ attackiert den Journalisten Edwy Plenel als Komplizen von Tariq Ramadan. Der Angegriffene fühlt sich an die NS-Zeit erinnert.
Die Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“ wird abermals bedroht, weil sie Tariq Ramadan als „Islam-Weinstein“ auf den Titel bringt. Eine Journalistin steht unter Polizeischutz.
Verbrechen an Juden werden totgeschwiegen – und in der Banlieue grassiert der islamische Antisemitismus: Die feministische Philosophin Elisabeth Badinter klagt Frankreichs Medien und Politik an.
Am Bahnhof von Marseille hat ein Mann zwei Frauen mit einem Messer getötet. Der Angreifer wurde erschossen. Die Attacke könnte auf das Konto des IS gehen.
Das Satireblatt „Charlie Hebdo“ stiftet mal wieder eine Debatte über religiösen Extremismus an. Das passt weder den Rechten noch den Linken – und ist genau deshalb gelungen.
In Dänemark stehen die öffentliche Beleidigung von Religionen und die Schändung religiöser Symbole jetzt unter Strafe. Sollte uns das ein Beispiel sein? Oder haben wir nicht längst ein ungeschriebenes Blasphemie-Gesetz, das von islamistischen Terroristen diktiert wird?
Riad Sattouf zeichnet in „Esthers Tagebüchern“, einem auf acht Jahre angelegten wörtlichen Fortsetzungscomic, das Leben und die Meinungen eines französischen Mädchens auf. Jetzt ist der erste Band über dessen Erlebnisse als Neun- und Zehnjährige auf Deutsch erschienen.
Zu Trump fällt „Spiegel“ und „Charlie Hebdo“ nicht viel ein: Schon nach drei Wochen seiner Präsidentschaft ist die Medienlandschaft beim blutigen Dschihadistenvergleich angekommen. Ein Kommentar.
Die Zeitschrift „Spiegel“ zeigt Donald Trump, wie er in der Pose eines IS-Mörders die Freiheitsstatue köpft. Das sorgt für den gewünschten Eklat und sagt viel aus – über Trump, vor allem aber über seine Gegner.
Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ hat vor zwei Jahren ganz Frankreich erschüttert. Doch nun hagelt es Kritik für die Satirezeitschrift. Statt Mitgefühl und Solidarität unter den Opfern bestimmten Macht- und Verteilungskämpfe den Redaktionsalltag.
Der Unterschied zu Berlin: Die türkische Regierung weiß immer, wer hinter Anschlägen steckt. Chaos auf der Insel des Friedens? Niemals – Erdogan hat alles unter Kontrolle.
Startauflage zweihunderttausend: Am Donnerstag wird die erste deutsche Ausgabe von „Charlie Hebdo“ erscheinen. Die deutschen Politiker und natürlich Erdogan in der Türkei dürfen sich freuen.
Die Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“ hatte die Opfer des Erdbebens in Italien als Nudelgerichte dargestellt. Nun klagt der verwüstete Ort Amatrice: Die Zeichnung sei diffamierend.
Die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hat sich mit ihren Karikaturen zum Erdbeben in Amatrice in die Nesseln gesetzt. Jetzt schiebt die Redaktion eine erklärende Zeichnung nach.
„Respektlos“, „widerwärtig“, „geschmacklos“: Eine Zeichnung der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ schockiert Italien. Die französische Botschaft in Rom distanziert sich von dem Bild.
Der Sender BFM TV liefert Nachrichtenbilder schneller als alle anderen. Er konkurriert mit dem Internet und verändert Frankreichs Medienlandschaft radikal. Für eine Falschmeldung ist der Kanal immer gut.
Der Terror in Frankreich reißt nicht ab. Seit dem Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 kam es immer wieder zu Anschlägen. Eine Übersicht.
In Iran findet zum zweiten Mal ein Karikaturenwettbewerb zum Holocaust statt. Ausgerechnet jetzt, da Präsident Rohani sein Land öffnen will – Zufall ist das nicht.