Unruhe im Umfragetief
In der SPD herrscht eine merkwürdige Stimmung: Rücktrittsgerüchte wabern, Papiere werden durchgestochen, einander widersprechende Deutungen verbreitet. Was ist da los? Am Abend meldet sich der Vorsitzende zu Wort.
In der SPD herrscht eine merkwürdige Stimmung: Rücktrittsgerüchte wabern, Papiere werden durchgestochen, einander widersprechende Deutungen verbreitet. Was ist da los? Am Abend meldet sich der Vorsitzende zu Wort.
Andrea Nahles hat die neue Renten-Debatte mit vom Zaun gebrochen. Über einiges wollte sie schon viel früher streiten. Das scheiterte aber an der SPD-Stammklientel.
Die schlechten Umfragewerte der SPD sorgen für Unruhe in der Partei. Nun fordern die Jusos ihren Parteichef Gabriel zum Handeln auf.
Die Aufteilung der deutschen Politik in zwei Lager löst sich auf. Neue Bündniskonstellationen treten stattdessen auf: von Kiwi bis Kenia und Ampel. Hat Helmut Kohl das alles vorausgesehen?
Warum das Wahlergebnis für CDU und SPD eine schwere Niederlage bedeutet – und wie die Parteivorsitzenden Angela Merkel und Sigmar Gabriel darauf hoffen, nicht dafür verantwortlich gemacht zu werden. Eine Analyse
Die Junge Union greift kurz vor der Landtagswahl Ministerpräsident Kretschmann an: Wer ihn wähle, bekomme Özdemir. Kretschmann antwortet.
Die Wiesbadener SPD geht auf Distanz zum Oberbürgermeister Gerich, ebenfalls SPD. Denn Gerich würde gern einen Vertrag für den Ball des Sports bis 2027 eingehen. Manch einer sieht darin schon ein Thema für die Koalitionsverhandlungen.
Für junge Wissenschaftler öffnen sich neue Karrierewege, aber ihre ersten Hilfsdienste leisten sie wohl auch künftig ohne Tarifvertrag: Was das neue Jahr den Hochschulen bringt.
Junge Menschen sind nicht politik-, sondern parteienverdrossen. Um jene zu ködern, die eher „kurzfristige Happenings“ suchen als beharrliche Parteiarbeit, setzen Jugendorganisationen jetzt auf besondere Kampagnen und Projekte.
Selbstbeherrschung und Geschlossenheit auf der einen, Konfrontation und Streitlust auf der anderen Seite: Sowohl zwischen CDU und SPD insgesamt als auch zwischen deren Vorsitzenden wurde in den letzten Tagen ein klarer Unterschied deutlich.
Auf dem SPD-Parteitag erlebte er bei seiner Wiederwahl zum Parteichef ein Fiasko. Nun verteidigt Sigmar Gabriel im Gespräch mit der F.A.S. seinen Auftritt in Berlin. Eine von ihm attackierte Genossin will nun mit ihm reden.
Auch in der Union ist das Leben einfach kein Ponyhof.
Nach dem Debakel für Sigmar Gabriel bei seiner Wiederwahl zum SPD-Vorsitzenden hat die Debatte über die Konsequenzen begonnen. Es geht um den Kurs und den Kanzlerkandidaten. Was nun, SPD?
Sigmar Gabriel hat auf dem SPD-Parteitag die Entscheidung gesucht. Das ist ihm schlecht bekommen. Aber es ist wegweisend.
Die SPD zeigt sich von ihrer erbarmungslosen Seite und beschert dem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel ein äußerst schlechtes Ergebnis. Der deutet es als Kampfauftrag.
Sigmar Gabriel hat bei seiner Wiederwahl als SPD-Vorsitzender einen Dämpfer bekommen. Der Vizekanzler erhielt bei seiner Wiederwahl beim SPD-Bundesparteitag nur 74,3 Prozent der Stimmen - 2013 hatte er noch 83,6 Prozent erreicht.
Zum ersten Mal seit acht Jahren sprach Gerhard Schröder wieder auf einem SPD-Parteitag. Und weckte bei den Genossen die Erinnerung an bessere Regierungszeiten. Als sie noch Köche und nicht Kellner waren.
Die Hansestadt trägt Trauer, die Fahnen sind nach dem Tod von Helmut Schmidt auf Halbmast gesetzt. Die Hamburger erweisen einem ihrer größten Söhne die letzte Ehre – mancher sogar mit einem Lieblingsutensil des ehemaligen Bundeskanzlers.
SPD-Chef Sigmar Gabriel will wieder eine Frau auf dem Posten des Parteimanagers. Seine Favoritin sitzt erst seit 2013 im Bundestag.
Auf öffentliche Haushalte kommen Mehrausgaben in zweistelliger Milliardenhöhe zu. Wie soll die Politik reagieren? Die F.A.Z. hat führende Ökonomen nach ihrer Meinung gefragt.
Mitten in der Flüchtlingskrise war es ein Entspannungstermin für Angela Merkel. Die Kanzlerin stellte mit warmen Worten die Biografie ihres Vorgängers Schröder vor. Der Altkanzler gab sich gerührt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt heute eine Biografie ihres Vorgängers vor. Das imposante Buch des Historikers Gregor Schöllgen ist eine respektvolle Würdigung.
Egon Bahr war für Willy Brandt mehr als nur ein Pressereferent. Er war der Ideengeber der „Neuen Ostpolitik“ und Brandts Chefunterhändler für die Ostverträge. Der ehemalige Journalist war wahrscheinlich der engste Vertraute, den Brandt hatte.
Der Landesvorsitzende der hessischen Grünen findet die Koalition mit der CDU gut. Die Devotionalien aus früheren Kampfzeiten bewahrt er trotzdem auf.
Die CDU weiß, mit wem sie 2017 antreten wird. Die SPD hadert dagegen wieder einmal mit ihrem Vorsitzenden. Diesmal ist sein Name Gabriel.
Jeder kann in Wahlen besiegt werden, also auch die Bundeskanzlerin: Sigmar Gabriel gibt sich in der K-Frage kämpferisch. Wer gegen Merkel antritt, könne per Urwahl entschieden werden – ein Vorschlag, der gar nicht von den Jusos stammt.
Diese Bürger hätten CDU, SPD oder Grüne gerne schon vor der Rente in ihren Reihen gesehen. Statt den Ruhestand als wohlhabende Rentner zu genießen, mischen im feinen Baden-Baden engagierte Senioren die Kommunalpolitik auf.
In Sachen Mitgliederbeteiligung ist die SPD in den Augen ihres stellvertretenden Vorsitzenden Ralf Stegner einsame Spitze. Er kann sich sogar vorstellen, dabei noch einen Schritt weiter zu gehen.
Angela Merkel mache einen „ausgezeichneten“ Job und sei eine „gute Kanzlerin“, lobt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig. Und stellt die Frage: Braucht es 2017 überhaupt einen Kanzlerkandidaten seiner Partei? Unter den Genossen kommt die Debatte über Sigmar Gabriel auf Touren.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt sich die NPD als „Kümmererpartei“. Außer Übertreibungen fällt den anderen Parteien nicht viel dazu ein. Den Rechtsextremen schadet diese Strategie nicht.
Wolfgang Schäubles Strategiepapier über einen „Grexit auf Zeit“ führt bei der SPD zu einer heftigen Kontroverse. Vizekanzler Gabriel steht in der Kritik. Die Partei „Die Linke“ bezeichnet den Finanzminister gar schon als „Totengräber der Eurozone“. So weit gehen die Genossen noch nicht.
Stellen Sie sich vor, die Grünen wären 1980 Kanzler geworden. Dann verstehen Sie Syriza etwas besser. Mit ihr träumt Europas radikale Linke vom Sturm auf alte Zentren der kapitalistischen und neoliberalen Macht.
Der SPD-Vorsitzende legt sich wieder einmal mit der Parteilinken an. Diesmal geht es um Griechenland. Der Ton Sigmar Gabriels verstört manche in der Partei. Die harte Gangart des Vizekanzlers in der Grexit-Debatte ist nicht ohne Risiko. Ein Kommentar.
Nach dem Referendum in Griechenland formuliert Vizekanzler Sigmar Gabriel wesentlich schärfer als Kanzlerin Angela Merkel. Doch in der Sache herrscht Einigkeit: Jetzt ist erst einmal Alexis Tsipras am Zug.
Der Kampf ihrer Parteiflügel droht die AfD zu zerreißen. Ein Streitgespräch zwischen den Landesvorsitzenden von Brandenburg und Baden-Württemberg, Alexander Gauland und Bernd Kölmel, über Rechtspopulismus, Pegida und persönliche Feindschaften.
Noch zäher als die Verhandlungsführer in Brüssel ist nur Maybrit Illner. Das Thema Griechenland wird durchgekaut, immer und immer wieder. Oft bleibt nur Verwirrung – dieser Leitfaden hilft durch jede Griechenland-Talkshow.