Eine bittere Niederlage für die FDP
Für die FDP kommt es schlimmer als erwartet. Sie muss am Wahlabend darum bangen, wieder ins Parlament einzuziehen. Christian Lindner bringt das in eine schwierige Lage.
Für die FDP kommt es schlimmer als erwartet. Sie muss am Wahlabend darum bangen, wieder ins Parlament einzuziehen. Christian Lindner bringt das in eine schwierige Lage.
Parteivize Johannes Vogel fordert im Interview, auch schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Eine Distanzierung von der Position des Bundeskanzlers sieht er darin nicht.
Johannes Vogel hat für die FDP im Koalitionsvertrag zur Altersvorsorge verhandelt. Es sei Zeit für etwas mehr Mut in der Anlage. Das werde das Rentensystem stabilisieren und zu mehr Wohlstand führen.
Die Bundestagsfraktion der FDP hat ihren Spitzenposten neu besetzt: Der Finanzexperte Christian Dürr soll Nachfolger von Fraktionschef Christian Lindner werden, der an die Spitze des Finanzministeriums wechselt.
Die Schweden kaufen für die staatliche Rente Aktien von Apple, Facebook, Amazon, oder Tesla. Die FDP meint, das Modell kann auch in Deutschland funktionieren. Aber wie?
Bei den Erstwählern lag die FDP vor den Grünen auf Platz 1. Das verändert die Partei. Und beeinflusst das Regieren.
Grüne und FDP gelten als Kanzlermacher. In den nächsten Tagen werden sie mit potenziellen Koalitionspartnern Gemeinsamkeiten, Gegensätze und Kompromisse ausloten. Das ist der Fahrplan.
Wer künftig regiert, entscheiden auch diese beiden: Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und FDP-Vize Johannes Vogel.
„In Baden-Württemberg gibt es ja auch kein Außenministerium“, sagt der grüne Ministerpräsident. Die FDP hingegen setzt darauf, die Kompetenzen des Bundesbildungsministeriums auszubauen.
Die FDP will mit einer „gesetzlichen Aktienrente“ das Rentensystem stabilisieren. Doch das Modell würde zu hohen Ausfällen bei der gesetzlichen Rentenversicherung führen.
Essenslieferanten, Fahrdienste und Haushaltsdienstleister arbeiten oft als Plattform-Beschäftigte. Gewerkschaften finden, dass sie besser geschützt werden. Nun plant Arbeitsminister Heil neue Regeln, die nicht allen gefallen.
Arbeitsminister Hubertus Heil möchte, dass jeder 24 Tage im Jahr von zu Hause aus arbeiten darf. Daraus wird erst einmal nichts. Aber eine Debatte ist doch entflammt.
Das umstrittene Homeoffice-Gesetz des Arbeitsministers würde ein beliebtes Arbeitszeitmodell abschaffen – durch die Hintertür. Müssen wir bald alle wieder stempeln?
Gipfeltreffen der sozialliberalen Nachwuchsstars: Björn Böhning (SPD) und Johannes Vogel (FDP) streiten im Doppelinterview über flexible Arbeitszeiten, das Recht auf Heimarbeit und die Ausbeutung von Selbstständigen.
Als „Bürokratiemonster“ und Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung kritisieren Unionspolitiker das von Arbeitsminister Heil geplante Recht auf mobiles Arbeiten. Den SPD-Politiker ficht das nicht an.
Die Rentnergeneration wird von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gegenwärtig verschont. Das geht so nicht, sagen die Liberalen.
Die FDP schwächelt in den Umfragen – aber ihren Vorsitzenden Christian Lindner scheint das nicht anzufechten. Drängt niemand auf seinen Posten?
Die Anspannung im Bundestag scheint gewichen, auch die Kanzlerin wirkt gelöster. Merkel verbreitet Zuversicht – und antwortet mit Angriffslust. Auch bei anderen Themen als Corona.
Die Idee von Kölner Ökonomen, am drohenden Wohlstandsverlust auch die Rentner zu beteiligen, findet Zuspruch. Auch die FDP will nun den sogenannten Nachholfaktor wieder in Kraft setzen.
Die FDP hat viele ihrer Anhänger vergrault. Pünktlich zu ihrem alljährlichen Dreikönigstreffen zielen die Liberalen auf eine neue Klientel: enttäuschte SPD-Wähler. Kann das gut gehen?
Die wirtschaftliche und politische Verflechtung mit China war schon vor Corona ein großes Thema. Aber spricht im Bundestag überhaupt jemand Chinesisch? F.A.S.-Redakteurin Friederike Haupt hat sich im Dezember 2019 auf die Suche gemacht.
Frauen stützen die Gesellschaft: als Mütter, als Arbeitskräfte, als Sozialkapital, als Partnerinnen. Keineswegs sollten sie daher als Bittstellerinnen von Pontius zu Pilatus laufen müssen, um zu bekommen, was ihnen zusteht.
Die FDP übt harsche Kritik am Arbeitszeitgesetz: Es stamme noch aus einer Zeit, in der E-Mails und Smartphones nicht existierten. Beschäftigte sollten mehr Zeit selbst einteilen dürfen. In der Realität ist aber das Gegenteil der Fall.
Der Bundestagsabgeordnete Johannes Vogel weist darauf hin, dass die AfD in ihrem Antrag auf fünf Seiten für ihre eigentliche Forderung nur einen Satz aufwende.
Die FDP will Freelancer vor dem Verdacht der „Scheinselbständigkeit“ schützen – und fordert eine Anpassung an den digitalen Wandel in der Arbeitswelt.
Die Koalition bemüht sich um einen ausgeglichenen Haushalt – zu Lasten der Sozialkassen. Die FDP fordert dagegen eine „Schuldenbremse 2.0“, mit der die Regierung den Haushalt nicht mehr über die Sozialversicherung in Schieflage bringen kann.
Frank Plasberg diskutiert über die Vorschläge des Arbeitsministers zur Grundrente. Sie soll den gesellschaftlichen Frieden wahren und die SPD retten. Wie viel ist das wert?
Der Rentenbeitrag könnte auf 18,2 Prozent sinken. Doch weil Union und SPD ihr Rentenpaket mit der erweiterten Mütter- und Erwerbsminderungsrente finanzieren müssen, bleibt diese Entlastung aus.
Kein Bock und kaum Aussicht auf Arbeit: Das Leben von Langzeitarbeitslosen wird zum Quotenhit für RTL II. Wie realistisch ist das Bild, das der Privatsender zeichnet?
Im Slalom durchs Arbeitsleben, mal um diese Ecke, mal um die andere, hinfallen, aufstehen – all das wird Normalität. Eine Auswirkung der Digitalisierung. Die FDP hat jetzt ein Arbeitsmarktkonzept dazu geschrieben.
Familienministerin Giffey kämpft gegen falsche Botschaften des Sozialstaats. Sie will die „harte Abbruchkante“ beim Kinderzuschlag abschaffen – manchen geht das nicht weit genug.
Wer hinzuverdienen will, steht schnell vor der Frage: Lohnt sich das überhaupt?
Die FDP hat es geschafft und meldet sich zurück im Bundestag – demnächst wahrscheinlich auch in Regierungsverantwortung. Wer die nächsten Schritte der Liberalen verstehen will, sollte sich die jüngere Geschichte unbedingt anschauen.
Sollte die FDP wieder in den Bundestag einziehen, würden viele neue Gesichter in den Plenarsaal kommen. Mit dieser Truppe müsste der Parteivorsitzende Lindner versuchen, das Image der Klientelpartei abzulegen.
Frank Plasberg widmet sich dem Thema Rente. Die Deutungshoheit ist umkämpft, doch fehlten diesmal die üblichen Katastrophenszenarien über den demografischen Wandel. Das ist ein Fortschritt.
Lange hat die Politik die Frühverrentung gefördert. Nun sind zum ersten Mal seit fast vier Jahrzehnten in der Gruppe der 60- bis 65-Jährigen wieder mehr Menschen erwerbstätig als im Ruhestand.