Reeder meiden den Suezkanal
Der Gaza-Krieg beeinträchtigt auch den Welthandel. Nach dem Beschuss von Schiffen durch jemenitische Huthi-Rebellen werden Forderungen nach Marineschutz laut.
Der Gaza-Krieg beeinträchtigt auch den Welthandel. Nach dem Beschuss von Schiffen durch jemenitische Huthi-Rebellen werden Forderungen nach Marineschutz laut.
Die in der Schweiz ansässige Mediterranean Shipping Company (MSC) wird vorerst keine Schiffe mehr durch den Suezkanal schicken. Zuvor hatten schon Hapag-Lloyd und Maersk den Transport durch die Wasserstraße gestoppt.
Durch den Suezkanal und das Rote Meer läuft einer der wichtigsten Schiffswege. Nach dem Beschuss von Schiffen durch jemenitische Huthi-Rebellen werden Forderungen nach Marineschutz laut. Eine ähnliche Mission gab es schon einmal.
Die jemenitischen Huthi verstärken ihre Angriffe im Roten Meer. Nun haben sie auch ein Schiff einer deutschen Reederei unter Beschuss genommen. In Washington nimmt der Wille zu, zurückzuschlagen.
Größeren Schaden hat es nicht gegeben. Dennoch sei die Lage sehr ernst zu nehmen, heißt es in der Branche. Die Reederei Maersk zieht schon Konsequenzen.
Der US-Zerstörer USS Mason hat auf den Notruf der Strinda reagiert und ist dem angegriffenen Tanker zu Hilfe geeilt. Die Rakete verursachte Schäden und löste an Bord einen Brand aus.
Die Vereinigten Staaten erwägen eine internationale Taskforce auf See, um Handelsschiffe vor Angriffen der Huthi im Jemen zu schützen. Dafür suchen sie jetzt Partner.
Die Handelsschiffe wurden in internationalen Gewässern mit Drohnen und Raketen aus dem Jemen angegriffen. Das US-Kriegsschiff Carney habe auf die Notrufe reagiert, wie das US-Militär am Sonntag mitteilte.
Das amerikanische Kriegsschiff „USS Carney“ ist von den von Iran unterstützten Huthi-Rebellen angegriffen worden. Das teilte das US-Militär mit. Auch drei Handelsschiffe wurden mit einer Rakete und einer Drohne attackiert.
Nach einem Notruf eines Chemikalien-Tankers im Golf von Aden haben amerikanische Marineeinheiten das gekaperte Schiff befreit. Fünf Bewaffnete wurden festgesetzt.
Huthi-Rebellen haben einen japanischen Autofrachter im Roten Meer in ihre Gewalt gebracht, weil er eine Verbindung zu Israel haben soll. Japan warnt vor Folgen für den Welthandel. Der Gaspreis steigt.
Über Krieg und Frieden in Nahost entscheidet immer auch Teheran. Einige Kommandeure in Irans Schattenarmee können es gar nicht erwarten, ihr Raketenarsenal endlich einzusetzen.
Die Revolutionswächter bringen ihre Schattenarmeen in der Region in Stellung. Damit wollen sie Israels Kräfte binden und so die Hamas vor der Vernichtung bewahren.
Wenn Saudi-Arabien Fußballstars verpflichtet oder auf äthiopische Migranten schießen lässt, verfolgt es einen Plan. Aber der wird so nicht aufgehen.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Saudi-Arabien vor, Migranten an seiner Grenze getötet zu haben. Riad weist die Vorwürfe als „unbegründet“ zurück.
Unter Leitung der Vereinten Nationen ist der hochgefährliche Einsatz am Tanker „FSO Safer“ vor der Küste Jemens erfolgreich verlaufen. Mehr als eine Millionen Barrel Öl mussten abgepumpt werden, um eine Umweltkatastrophe abzuwenden.
Vor der Küste des Jemen wird ein Öltanker leergepumpt, um eine Umweltkatastrophe abzuwenden. Der UN-Generalsekretär bezeichnet das Schiff als „die womöglich größte Zeitbombe der Welt“.
Die UN haben damit begonnen, Öl aus einem Tanker zu pumpen, der seit Jahren vor Jemens Küste rostet. In dem Tanker lagern 1,1 Millionen Barrel Öl, sollte es auslaufen, gäbe es eine Umweltkatastrophe.
Auf dem schrottreifen Tanker „FSO Safer“ lagern knapp 218 Millionen Liter Öl: Zerbricht er, droht eine verheerende Umweltkatastrophe vor der Küste Jemens. Daher wollen die UN nun das Öl von dem Schiff abpumpen.
Rüstungsgüter für Saudi-Arabien? Die Ampel hatte beschlossen, keine Waffen an Länder zu liefern, die am Krieg im Jemen beteiligt sind. Nun passt sie ihre Haltung an. Das hat auch mit Russland zu tun.
Die Bundesregierung hält an ihrer Linie zum Rüstungsexport nach Saudi-Arabien fest. Die Lieferung von Transportflugzeugen an die Vereinigten Arabischen Emirate hingegen wird genehmigt.
Im Jemen versuchen die Konfliktparteien, ihre Gegner wirtschaftlich zu strangulieren – zum Leidwesen der Bevölkerung. Die Huthi-Rebellen haben damit ein wirksames Druckmittel, das sie nur ungern aus der Hand geben.
Das Schiff namens „Safer“ liegt seit 1988 vor der Küste Jemens. Durch den Krieg ist die Wartung des Tankers ausgesetzt. Nun droht er nach Einschätzung der Vereinten Nationen auseinanderzubrechen oder zu explodieren.
Annalena Baerbock ist zu Gast am Golf. Dort trifft sie auf Partner, die ein Selbstbewusstsein entwickelt haben, aus dem die Haltung spricht: Europa brauche sie womöglich mehr, als sie Europa brauchen.
Annalena Baerbock trifft in Dschiddah den jementischen Außenminister, in Cannes eröffnet das Filmfestival – und Deutschland ist nur ein Paradies für Geldwäscher, aber keines für seine jungen Bewohner.
In der jemenitischen Hauptstadt kam es bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung zu einem tödlichen Gedränge. Händler hätten ohne Koordinierung Spenden verteilt. Dutzende weitere Menschen seien zudem verletzt worden.
Im Jemen verhandeln Saudi-Arabien und die Huthi-Rebellen über einen dauerhaften Waffenstillstand. Es herrscht Optimismus.
Hossein Amir-Abdollahian und Faisal bin Farhan sind in Peking zusammengetroffen. Es ist das erste Treffen dieser Art seit mehr als sieben Jahren. China hatte zwischen den Kontrahenten vermittelt.
Die „FSO Safer“ hat 175 Millionen Liter Rohöl geladen und rottet seit Jahren vor der Küste Jemens vor sich hin. Die UN wollen diese tickende Umwelt-Zeitbombe nun entschärfen.
Am 26. Februar sei Hamad bin Hamud al-Tamimi bei einem Drohnenangriff auf sein Haus getötet worden. Al-Tamimi gehörte mutmaßlich der obersten Führungsriege eines jemenitischen Al-Qaida-Ablegers an.
Im Jemen ist der Holzverkauf ist ein lukratives Geschäft. Viele Menschen sind auf den Brennstoff umgestiegen, da Gas wegen des langjährigen Bürgerkriegs teuer geworden ist. Experten warnen vor den Folgen für die Umwelt.
Die Kriegsparteien im Jemen eint die Verfolgung von Journalisten – mit dramatischen Folgen für sie und für die ganze Zivilbevölkerung.
Atheer al-Husaini ist eine jemenitische Bogenschützin mit einem großen Ziel: Bei den kommenden Olympischen Spielen will die 17-Jährige Gold für ihr Land gewinnen. Gerade Frauen sehen sich jedoch bei der Ausübung des Sports im Jemen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert.
Saudi-Arabien sucht eilig einen Ausweg aus dem Krieg im Jemen, in den es sich einst siegesgewiss gestürzt hatte. Doch die Verhandlungen mit den Huthi schüren andere Konflikte im Land.
Iran scheint weiterhin Waffen ins Bürgerkriegsland Jemen zu liefern. Bereits zum zweiten Mal in diesem Monat hat die US-Marine größere Lieferungen auf See sichergestellt.
Viele Länder des sogenannten „Globalen Südens“ sind selbst Ausbeuter und Unterdrücker. Wie weit kommt man überhaupt mit diesem Begriff, der vom Westen geprägt ist?