Deutsche Botschaft im Jemen geschlossen
Wegen der schlechten Sicherheitslage im Jemen hat nun auch Deutschland seine Botschaft in der Hauptstadt Sanaa geschlossen. Schon vor einigen Tagen hatten andere Staaten dies getan.
Wegen der schlechten Sicherheitslage im Jemen hat nun auch Deutschland seine Botschaft in der Hauptstadt Sanaa geschlossen. Schon vor einigen Tagen hatten andere Staaten dies getan.
Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich schließen wegen des Vorrückens der Houthi-Milizen im Jemen ihre Botschaften in der Hauptstadt Sanaa. Die deutsche Regierung hat eine andere Lageeinschätzung.
Die Krise in Jemen hält an: Zum zweiten Mal hat nun das Parlament die Entscheidung über den Rücktritt des Präsidenten verschoben. In der Hauptstadt Sanaa protestierten derweil Menschen gegen die schiitische Houthi-Miliz.
In der Hauptstadt Sanaa gehen Volksgruppen aufeinander los, im Süden des Landes erobern Separatisten die Macht: Dem Jemen droht nach dem Rückzug seines Präsidenten der Zerfall.
Die Machtübernahme der Houthi-Rebellen im Jemen behindert den Anti-Terror-Einsatz der Vereinigten Staaten. Eine wichtige Informationsquelle im Kampf gegen Al Qaida droht zu versiegen.
Die Nachfolge in Saudi Arabien war seit dem vergangenen Jahr geregelt. Doch König Abdullahs Halbbruder Salman stehen schwere Zeiten bevor: Die Kriege im Jemen, Syrien und Irak gefährden die Stabilität des Königreichs.
Jemens Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi ist zurückgetreten. Vor diesem Schritt gab es in dem arabischen Land einen tagelangen Machtkampf mit schiitischen Rebellen, die sogar den Präsidentenpalast eingenommen hatten.
Im Jemen haben die Houthi-Rebellen und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi eine Einigung erzielt. Die von den Rebellen kritisierte Verfassung wird geändert.
Nach dem Putsch gegen Präsident Hadi wird Sanaa zur vierten arabischen Hauptstadt, in der schiitische Gruppen das Sagen haben. Iran geht vorerst als Sieger aus dem Machtkampf mit den Huthi-Rebellen hervor.
Der Machtkampf der schiitischen Houthi-Rebellen mit der Regierung eskaliert: Die Aufständischen haben den Präsidentenpalast gestürmt. Vertraute des Präsidenten sprechen von einem Putsch.
Die schiitischen Huthi-Rebellen liefern sich in Jemens Hauptstadt Sanaa schwere Gefechte mit der Präsidentengarde. Nun haben sie auch einen Konvoi des Regierungschefs angegriffen.
Immer mehr Spuren deuten darauf hin, dass der jemenitische Ableger von Al Qaida tatsächlich hinter dem Angriff auf die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ steckt. Französische Ermittler setzen weitere Puzzleteile zusammen.
Zwar hatten die „Charlie Hebdo“-Attentäter laut Zeugenaussagen behauptet, sie handelten im Namen von Al Qaida im Jemen, doch fehlte bisher dafür ein Nachweis. Nun ist ein Video aufgetaucht, das die Behauptung zu bestätigen scheint.
Kaum sind die blutigen Geiselnahmen in Paris beendet, schon versuchen islamistische Hassprediger, die Taten der Terroristen für sich zu reklamieren – und ihrem Beispiel weitere folge zu lassen. Auch aus Deutschland sind solche Tweets zu lesen.
Einer der beiden mutmaßlichen Attentäter von Paris hat nach Informationen der „New York Times“ ein Terror-Training im Jemen absolviert.
Einer der mutmaßlichen Attentäter von Paris befand sich laut Medienberichten mehrere Monate in einem Ausbildungslager von Al Qaida im Jemen. Zusammen mit seinem Bruder stand er auf der No-Fly-Liste der Vereinigten Staaten.
Der Jemen kommt nicht zur Ruhe: Bei einer Feier zu Ehren des Propheten Mohammed sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Er riss rund 50 Menschen in den Tod.
Aus seinem Haus in Sanaa ist der jemenitische Geheimdienstchef al Marrani entführt worden. Mehr als 20 extremistische Kämpfer hätten al Marrani an einen unbekannten Ort verschleppt, verlautete am Donnerstag aus mehreren Quellen.
Die Chancen der Amerikaner standen schlechter als zuvor. Obama befahl die Kommandoaktion trotzdem. Warum wieder eine Geiselbefreiung im Jemen fehlschlug.
Eine zweite Militäraktion zur Befreiung des amerikanischen Journalisten Luke Somers ist fehlgeschlagen. Die Entführer haben den Fotografen und eine weitere Geisel erschossen. Präsident Obama spricht von „barbarischem Mord“.
Im Jemen suchen Vertreter der beiden größten Konfessionen des Islam, einen Glaubenskrieg zu vermeiden. Schiitische Milizionäre und sunnitische Parteivertreter sind zusammengetroffen.
Im Jemen sind mindestens 33 Menschen bei Anschlägen von Al Qaida gestorben. Die Terrorgruppe kämpft mit schiitischen Rebellen um die Macht. Auf welcher Seite die lokale Stämme stehen, ist unübersichtlich.
Gaza, Irak, Libyen, Jemen, Syrien: Der Nahe Osten brennt mal wieder, und das vielleicht an mehr Orten gleichzeitig als je zuvor. Wie man Kindern erklären kann, worum dort so lange schon so erbittert gekämpft wird.
Im Jemen sind bei einem Selbstmordanschlag mindestens 43 Menschen getötet worden. Die Tat kam nur Stunden nachdem der Regierungschef nach nur zwei Tagen im Amt seinen Rücktritt erklärt hatte.
Auch der Süden der arabischen Welt stürzt ins Chaos. Eine Gruppe des Terrornetzwerkes von Al Qaida hat bei einem Anschlag auf ein Krankenhaus im Jemen mehr als 40 schiitische Kämpfer getötet.
Die politischen Unruhen in der arabischen Welt greifen um sich. Nach Syrien und dem Irak reiht sich auch der Jemen ein. Aufständische haben die Hauptstadt übernommen.
Eine Familie aus Sachsen, die im Juni 2009 im Jemen entführt wurde, ist tot. Das Ehepaar und sein kleiner Sohn waren während eines Ausfluges verschleppt worden.
Nach Wochen blutiger Auseinandersetzungen haben die jemenitische Regierung und schiitische Rebellen einen Friedensvertrag unterzeichnet. Zuvor war inmitten heftiger Kämpfe Ministerpräsident Mohammed Basindawa zurückgetreten.
Ein Boot mit Flüchtlingen aus Somalia und Äthiopien ist vor der Küste Jemens gesunken. Die Vereinten Nationen meldeten, es habe dabei 60 Tote gegeben.
Im Süden des Jemen sind zwölf Soldaten und ein Zivilist bei einem Überfall auf einen Militärposten getötet worden. Für die Regierung ist es eine von drei Fronten, an denen sie gegen Extremisten kämpft.
Ein vor Monaten im Jemen verschleppter Deutscher ist wieder auf freiem Fuß. Angeblich wurde er gegen zwei inhaftierte Verwandte der Kidnapper ausgetauscht.
In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind zwei deutsche Diplomaten einem Entführungsversuch entkommen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts fielen Schüsse. Einer der Diplomaten wurde leicht verletzt.
Die Regierung in Washington muss bislang geheimgehaltene Unterlagen veröffentlichen, mit denen das Justizministerium die Tötung des Predigers Anwar al-Awlaki gerechtfertigt hatte. Die „New York Times“ hatte auf eine Herausgabe geklagt.
Eine amerikanische Drohne hat offenbar 14 Menschen im Jemen getötet. Der Angriff galt einem Fahrzeug, das mutmaßliche Al-Qaida-Terroristen transportierte.
Am Vorrang der Realpolitik in der internationalen Politik hat Ruanda wenig geändert. Für die Entwicklung des Völkerstrafrechts war die Erfahrung des Genozids ein maßgeblicher Faktor. Die individuelle Verfolgung der Völkermörder aber verläuft fragwürdig.
Die Entführer eines im Jemen verschleppten Deutschen haben damit gedroht, ihn an Al Qaida zu übergeben. Das berichtete der Fernsehsender Al-Yemen Al-Youm.