Die kalte Geschäftsmäßigkeit des Drohnenkriegs
Neue Dokumente eines Whistleblowers zeigen, wie kaltblütig die Vereinigten Staaten bei ihrem Drohnenkrieg vorgehen. Auch Deutschland soll, mit dem Wissen der Regierung, involviert sein.
Neue Dokumente eines Whistleblowers zeigen, wie kaltblütig die Vereinigten Staaten bei ihrem Drohnenkrieg vorgehen. Auch Deutschland soll, mit dem Wissen der Regierung, involviert sein.
In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa haben sich zwei Selbstmordtäter in die Luft gesprengt. Mediziner sprechen von mindestens 27 Todesopfern. In der Vergangenheit hatte sich mehrmals der „IS“ mit solchen Taten gebrüstet.
Am ersten Jahrestag der Einnahme der jemenitischen Hauptstadt durch die Houthi-Rebellen fliegt die arabische Militärkoalition Luftangriffe auf Sanaa. Dabei werden auch Waffenlager getroffen.
Die jemenitische Exil-Regierung wagt den Schritt zurück in die Heimat: In der befreiten Hafenstadt Aden traf an diesem Mittwochmorgen der vertriebene Ministerpräsident ein – mit sieben Ministern im Gefolge.
Neue partnerschaftliche Beziehungen mit Amerika, Lösungen im Syrienkonflikt und die Rivalität mit Saudi-Arabien: Ali Laridschani im F.A.Z.-Gespräch über die Rolle des Iran.
Die Golfstaaten und Saudi-Arabien stellen sich taub gegenüber ihren muslimischen Glaubensbrüdern aus den Bürgerkriegsstaaten. Riad möchte lieber für die syrischen Flüchtlinge in Deutschland 200 Moscheen bauen.
Saudi-Arabien hofft in Washington auf Eindämmung des iranischen Expansionsstrebens und auf Rückendeckung für seine neue, aggressive Außenpolitik. Auch Obamas Ziele sind nicht uneigennützig.
Ein Attentäter hat bei einem Doppelanschlag in Sanaa mindestens 28 Menschen getötet. Angeblich hat sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu der Attacke bekannt. Sie hat schon öfter die Houthi in Jemen angegriffen.
Im Jemen versuchen Kämpfer der ins Exil geflohenen Regierung, Houthi-Kämpfer zu vertreiben. Aber nicht alle sehen in den Truppen Befreier.
Etwa elf Angriffe ist die saudisch geführte Militärallianz im Jemen geflogen. Bei dem bisher schwersten Bombardement starben mehr als 140 Personen.
Nach dem Anschlag in der türkischen Grenzstadt Suruc hat Barack Obama mit dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, telefoniert. Bei dem Gespräch ging es offenbar um eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS.
Trotz der bis Ende des Ramadan geltenden Feuerpause haben Kampfflugzeuge Stellungen der Houthi-Miliz angegriffen. Die Waffenruhe soll die Versorgung Millionen Hilfsbedürftiger ermöglichen.
Die Kämpfe im Jemen sollen schon ab diesem Freitag ruhen, verkünden die Vereinten Nationen. Dann könnte die Bevölkerung dringend benötigte Hilfe erhalten.
Die militärische Hilfe aus Saudi-Arabien hat nichts genutzt: Bei einem Gefecht im Jemen sind 1200 Gefangene aus einer Haftanstalt entkommen – darunter auch viele Al-Qaida-Terroristen.
In der von den Houthi-Rebellen kontrollierten jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Mittwoch mindestens drei Autobomben explodiert. Etwa fünfzig Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Rebellen vermuten den „Islamischen Staat“ hinter der Tat.
Im Konflikt in Jemen hat die von Saudi-Arabien geführte Koalition am Mittwoch Luftangriffe auf die Houthi-Rebellen geflogen – obwohl seit Montag in Genf Friedensgespräche stattfinden.
Der frühere Sekretär Usama Bin Ladins ist bei einem Angriff im Jemen getötet worden. Nasser al Wuhaischi leitete den Ableger des Terrornetzwerks, der sich der Anschläge auf „Charlie Hebdo“ bezichtigt hatte.
Saudi-Arabiens Krieg im Jemen verläuft bislang erfolglos. Das Leiden im ärmsten Land der arabischen Welt nimmt zu. Und der Gegner ist stärker als je zuvor. Eine Bestandsaufnahme anlässlich der am Sonntag beginnenden Friedensverhandlungen.
Vor dem Hintergrund der Konflikte in Syrien und im Jemen halten Russland und Ägypten erstmals gemeinsam ein Seemanöver ab. Es geht auf eine Vereinbarung aus dem vergangenen März zurück.
Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition auf Jemens Hauptstadt Sanaa sind mehr als 40 Menschen getötet worden. Ziel soll das Oberkommando der Houthi-Rebellen gewesen sein.
Ungeachtet internationaler Friedensbemühungen verschärft sich die Lage im Jemen. Laut Medienberichten beider Seiten haben Huthis nun eine Scud-Rakete auf Saudi-Arabien geschossen.
Saudi-Arabien ist im Mittleren Osten wieder die einzige arabische Ordnungsmacht. Der neue König Salman hat die diplomatische Zurückhaltung abgelegt. Sein Verhältnis zur bisherigen Schutzmacht Amerika bleibt widersprüchlich.
Laut einem Medienbericht befinden sich im Jemen derzeit vier Amerikaner in der Gewalt der Houthi-Rebellen. Die Gefangenen sollen größtenteils in der Privatwirtschaft tätig gewesen sein. Die Bemühungen um eine Freilassung gestalten sich schwierig.
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition gegen die Houthi-Miliz im Jemen hat den Hauptflottenstützpunkt des Landes angegriffen und zerstört. Der Angriff galt der schiitischen Houthi-Miliz. Mindestens 20 Menschen wurden getötet.
An einem hohen Feiertag der Schiiten schlagen Terrorkommandos auf der arabischen Halbinsel zu. In Saudi-Arabien reißt ein Selbstmordattentäter viele schiitische Gläubige mit in den Tod. Im Jemen verletzt eine Bombe rund ein Dutzend Moscheebesucher.
Nur wenige Stunden nach Ablauf der vereinbarten Feuerpause hat Saudi-Arabien die Bombardierung der Houthi-Rebellen im Jemen fortgesetzt. Die Vereinen Nationen hatten eine Verlängerung der Waffenruhe gefordert.
Offiziell herrscht eine humanitäre Feuerpause im Jemen. Doch schon wenige Stunden nach deren Beginn ist es wieder zu Gefechten gekommen.
Saudi-Arabien verstößt mit den Luftschlägen im Jemen laut dem zuständigen UN-Koordinator gegen das Völkerrecht. Zivilisten seien durch „wahllose Angriffe“ bedroht. In der Nacht bombardierte die Militärallianz die Residenz eines ehemaligen Präsidenten.
Er erklärte die Anschläge auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ als einen Plan der Terrororganisation Al Qaida. Jetzt ist Nasser Ben Ali al Ansi von einer amerikanischen Drohne getötet worden.
Hunderttausende Menschen sind im Jemen auf der Flucht, Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nun hat die saudische Regierung erstmals einer Feuerpause im Kampf gegen die jemenitischen Houthi-Rebellen zugestimmt.
Überraschend hat Senegals Außenminister angekündigt, das afrikanische Land werde sich der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen anschließen. Es gehe um den „Schutz der Heiligen Städte“ des Islams. Die Opposition protestiert.
Saudi-Arabien verstärkt im Jemen seine militärische Unterstützung für die von schiitischen Milizen bedrängte Regierung. Menschenrechtler werfen dem Königreich vor, im Nachbarland auch Streubomben abzuwerfen. Auch saudische Bodentruppen sollen erstmals im Einsatz sein.
Der amerikanische Präsident hat Iran indirekt vor Waffenlieferungen an die Houthi-Rebellen im Jemen gewarnt. Ein Stellvertreterkrieg um die Macht in der Region sei keine Lösung, sagte er.
Die Vereinigten Staaten bereiten sich auf eine Eskalation des Konflikts im Jemen vor. Wegen angeblicher Waffenlieferungen an die Rebellen übt Washington zudem scharfe Kritik an der iranischen Regierung: Deren Aufforderung zu Verhandlungen sei „ironisch“.
Ihre Sicherheit konnte im Bürgerkriegsland nicht mehr gewährleistet werden: Die Bundesregierung hat mehr als 100 Menschen aus dem Jemen ausfliegen lassen. Darunter sind auch viele Deutsche.
Im vom Bürgerkrieg zerissenen Jemen bombte sich der IS-Ableger mit zwei verheerenden Selbstmordanschlägen ins Bewusstsein der Menschen. Auf die dortige Al-Qaida-Filiale wächst damit der Druck nachzuziehen - was ihr mit dem „Charlie Hebdo“-Massaker auf grausame Art gelang.