Unter Beschuss
Israels Wirtschaft steckt in schweren Zeiten, doch sie ist resilient und krisenerprobt. Auf einer Konferenz in Chemnitz geben sich Unternehmer gar sehr zuversichtlich.
Israels Wirtschaft steckt in schweren Zeiten, doch sie ist resilient und krisenerprobt. Auf einer Konferenz in Chemnitz geben sich Unternehmer gar sehr zuversichtlich.
Auf einer Podiumsdiskussion im Jüdischen Museum Frankfurt erzählen Juden von ihrer jetzigen Lebenswelt. Sie warnen, dass der Antisemitismus am Ende alle betrifft.
Bei seinem Besuch in Israel zeigt der der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell Solidarität mit dem Land – spricht aber auch mahnende Worte. Und er wirbt für eine palästinensische Verwaltung in Gaza.
Israel hält längere Feuerpausen für unhaltbar, solange sich noch 239 Geiseln in den Händen der Hamas befinden – und setzt den Militäreinsatz im Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza fort.
Gregor Gysi hat mit der Linken schon viel erlebt. Im Interview erklärt er, wie die Partei aus der Krise finden kann – und was er ausgerechnet von Sahra Wagenknecht gelernt hat.
Die Documenta 2027 macht schon üble Schlagzeilen. Ein gerade zurückgetretenes Mitglied der Kommission hat eine Resolution zugunsten der Boykottbewegung BDS unterschrieben. Wann greift Claudia Roth durch?
Der amerikanische Präsident stehe zu einseitig zu Israel, sagen amerikanische Muslime. Deshalb werde 2024 „das Jahr der Bestrafung“. Sie drohen mit Stimmenthaltung bei der Präsidentschaftswahl.
Ella Kenan hat den Hashtag #HamasIsIsis in Umlauf gebracht. Die israelische Marketingfachfrau setzt zwei Terrorgruppen gleich, um den Westen von der Gefahr durch die Hamas zu überzeugen. Wissenschaftler sehen den Vergleich kritisch.
Auch nach der Resolution des UN-Sicherheitsrats mit der Forderung nach Feuerpausen pocht Israel auf die Freilassung aller Geiseln – und setzt den Einsatz im Al-Schifa-Krankenhaus fort. Der Überblick.
Fast hatten sich die Schweizer schon im Mannschaftsbus auf dem Weg zur EM gesehen – und dann machte ihnen Israel doch noch einen Strich durch die Rechnung. Zwei Bundesligaspieler hatten trotzdem Grund zur Freude.
Im fünften Versuch hat das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen eine Resolution zum Krieg in Nahost angenommen. Das Papier zielt vor allem auf die Notlage der Kinder in Gaza.
Ein von Malta eingereichter Entwurf wurde mit zwölf Ja-Stimmen und drei Enthaltungen angenommen. Die Resolution verlangt unter anderem „dringende und ausgedehnte humanitäre Feuerpausen und Korridore im gesamten Gazastreifen für eine ausreichende Anzahl von Tagen“.
Israels Armee dringt in das Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza ein, unter dem sie Hamas-Einrichtungen vermutet. Zivilisten würden geschont, hebt sie dabei hervor.
Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge hat die erste größere Treibstofflieferung in den Gazastreifen seit Kriegsbeginn als unzureichend kritisiert.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt an den Schulen für Konflikte, viele Lehrer sind verunsichert. Wie geht man mit den Emotionen um, wie reagiert man, wenn Schüler sich judenfeindlich äußern? Und ist Antisemitismus vor allem ein Problem der Muslime?
Viele Lehrer fragen sich, wie sie den Nahostkonflikt im Unterricht aufgreifen sollen. Die hessische Landesregierung will, dass die Pädagogen antisemitischen Äußerungen entgegentreten. Das gilt auch im Islamunterricht mit DITIB.
Lars Henrik Gass, Leiter der Oberhausener Kurzfilmtage, hat zu einer Demonstration gegen die Hamas aufgerufen. Jetzt fordern Filmschaffende seine Absetzung.
Israelische Soldaten sind in der Nacht in die größte Klinik im Gazastreifen eingedrungen. Die Armee spricht von einer „präzisen und gezielten“ Operation gegen die Hamas.
In einer Erklärung nennt Jürgen Habermas den Gegenschlag Israels „prinzipiell gerechtfertigt“ und verurteilt den Antisemitismus in Deutschland.
Erdoğan +++ Hamas +++ Wolff +++ Prüfungsordnung
Ohne Hoffnung: Der Schriftsteller Sayed Kashua spricht über die Furcht der Palästinenser, sich zum Krieg zu äußern, die prekäre Lage arabischer Israelis und die Grenzen von Literatur.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan stellt Israels Existenzrecht infrage. Das hat auch Einfluss auf die Meinungsbildung der türkischen Gemeinden in Deutschland.
Nach tagelangen Gefechten rund um die Schifa-Klinik dringen israelische Soldaten in einen Teil des Gebäudes ein. Dort vermutet Israel eine Kommandozentrale der islamistischen Hamas. Auch die USA gehen davon aus, dass die Gruppe Krankenhäuser für militärische Zwecke nutzt. Der Überblick.
Die israelische Armee ist nach eigenen Angaben in das Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt eingedrungen. Es werde eine "präzise Operation gegen die Hamas" durchgeführt. Das Militär vermutet die Kommandozentrale der islamistischen Organisation in dem Komplex.
Französische und amerikanische Diplomaten stellen die Unterstützung Israels in Frage – der Unmut über den Kurs von Macron und Biden wächst. Darauf folgen Versuche einer Kurskorrektur.
Israelische Friedensaktivistin Vivian Silver getötet
Ethnologische Feldforschung müsste uns über die neuen deutschen Gewaltmilieus aufklären. Statt dessen kürzt man ihr die Fördergelder. Ein Gastbeitrag.
Zion wird durch Gerechtigkeit erlöst werden: Nach den arabischen Massakern an jüdischen Siedlern im Sommer 1929 hielt Martin Buber an seiner Vision eines Miteinanderlebens fest. Ein Gastbeitrag.
Für die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek hat sich die Hamas mit ihrem Angriff auf Israel für immer delegitimiert. Jelineks entschiedene Haltung ist unter linken Künstlern und Schriftstellern selten.
Amerikanische und französische Diplomaten sind wütend über die Nahostpolitik ihrer Regierungen. Israel spürt den wachsenden Druck auf seine Militäroperation.
Israels Außenminister rechnet damit, dass das Land noch „zwei bis drei Wochen“ habe, in denen die internationale Unterstützung für Israel halte. Die militärischen Operationen würden aber unverändert fortgesetzt.
Zwei Anwälte haben die Fotografen, die frühe Bilder vom Massaker-Angriff der Hamas auf Israelis am 7. Oktober verbreitet haben, beim Generalbundesanwalt angezeigt. Der Vorwurf: Beihilfe zu Mord und Geiselnahme.
Der deutsch-türkische Handel läuft bestens. Doch nun führt der Israelkonflikt mit Boykottaufrufen aus Ankara zu wachsender Besorgnis.
Beim Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober wurde auch die kanadisch-israelische Friedensaktivistin Vivian Silver getötet. Sie setzte sich für die Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern ein.
Der 9. November +++ Deutschland und Israel +++ Islam-Unterricht
In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der antisemitischen Vorfälle um 400 Prozent gestiegen. Demonstranten stellen das Existenzrecht Israels infrage. Unter ihnen sind auch „Black Lives Matter“-Aktivisten.