Trauer und Wut auf Israels Straßen
Nach der versehentlichen Tötung dreier Geiseln durch die israelische Armee gehen Zehntausende Israelis auf die Straße. Das Militär räumt Fehler ein – doch die Soldaten erhalten auch Zuspruch.
Nach der versehentlichen Tötung dreier Geiseln durch die israelische Armee gehen Zehntausende Israelis auf die Straße. Das Militär räumt Fehler ein – doch die Soldaten erhalten auch Zuspruch.
„Wir sind keine Gesinnungsgemeinschaft“: In Berlin hat an diesem Wochenende der PEN Berlin zur Mitgliederversammlung und zum Kongress eingeladen. Gestritten wurde über: Israel.
Apple und Google haben ihre Kartendienste für Israel und Gaza im Zuge des Nahostkrieges eingeschränkt. Es ist nicht der erste Konflikt, in dem Echtzeit-Verkehrsdaten eine militärtaktische Rolle spielen.
Im Gazakrieg zeichnet sich auch nach der versehentlichen Tötung von drei Geiseln durch israelische Soldaten kein Ende der Kämpfe ab. Israels Kriegskabinett steht zunehmend unter Druck. Der Überblick.
Nach der versehentlichen Tötung dreier israelischer Geiseln fordern Angehörige einen Stopp der Kampfhandlungen. Zuvor hat die Armee neue Details mitgeteilt, Einsatzregeln wurden verletzt.
Der Videojournalist Samer Abu Dakka berichtet gerade über den Beschuss einer Schule in Gaza, als eine Rakete einschlägt. Dabei erleidet er tödliche Verletzungen. Die Rettungskräfte im Gazastreifen seien nicht in der Lage gewesen, zu ihm vorzudringen.
Das israelische Militär tötet am Freitagmorgen irrtümlicherweise drei von der Hamas im Gazastreifen festgehaltene Geiseln. In Tel Aviv treffen sich daraufhin Hunderte Menschen zu einer Kundgebung.
Bei Kämpfen der israelischen Armee mit der Hamas im Gazastreifen werden drei Geiseln getötet. Die Armee verspricht eine transparente Aufklärung. Demonstranten in Tel Aviv fordern einen neuen Geisel-Deal. Der Überblick.
Eine israelische Mutter rettet sich mit ihren Kindern nach dem 7. Oktober nach Deutschland. Aber sie fühlt sich nicht sicher. Hier erzählt sie, warum sie schließlich nach Israel zurückgekehrt ist. Ein Protokoll.
Der RIAS-Kammerchor will Händels Oratorium „Israel in Egypt“ an Neujahr nicht singen und liefert eine bizarre Begründung. Gewiss: In dem Werk geht es rustikal zu – aber gerade das passt zur Gegenwart. Ein Gastbeitrag.
Bis heute gibt es Zweifel an den Zahlen der Getöteten, die aus Gaza gemeldet werden. Eine Studie hat die Angaben nun geprüft und zeigt: die Opferzahlen sind zuverlässiger als gedacht.
An der libanesisch-israelischen Grenze spitzt sich die Lage zu. Huthi-Rebellen greifen Handelsschiffe im Roten Meer an. Außenministerin Baerbock äußert sich zu den Konflikten – und verspricht mehr humanitäre Hilfen für die Palästinenser.
Bei einer Hörsaalbesetzung von propalästinensischen Aktivisten an der Freien Universität Berlin kommt es zur Proklamation von Israelhass und Handgreiflichkeiten.
Zwei Jungs im Wedding, der eine Muslim, der andere Jude - eine Gang. Der eine wird Rapper in Berlin, der andere israelischer Militärsprecher. Und jetzt?
Die israelische Armee hat im Süden und im Zentrum des Gazastreifens mehrere Ziele angegriffen. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums wurden dabei Dutzende Menschen getötet. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Die USA unterstützen Israels Krieg weiter, machen aber Druck wegen der vielen zivilen Opfer. Israel soll die Hamas gezielter bekämpfen. Ein Armeesprecher erläutert eine neue Taktik im Tunnelkampf. Der Überblick.
Netanjahu will die Hamas militärisch unter Druck setzen. Neue Geiselverhandlungen mit der Terrororganisation lehnt Israels Regierung ab. Doch die Kritik der Angehörigen wächst.
Laut Bundesanwaltschaft sollten die Männer ein Depot mit Waffen ausfindig machen und sie für Anschläge auf jüdische Einrichtungen bereithalten. Auch in Dänemark gab es Festnahmen, die aber offenbar nicht direkt mit dem Fall zusammenhängen.
Krieg in Nahost +++ Deutschunterricht in der Krise +++ Karl Lauterbach im Interview +++ Verkehrspolitik der Großstadt
Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, schweigen viele lieber zum Krieg in Nahost. Das liegt auch daran, dass sie nicht wissen, was Antisemitismus genau ist. Doch es gibt Methoden, diesen zu erkennen.
Ist mein Wunsch zu groß? In der ZDF-Doku „Rückkehr nach Israel“ reist Meron Mendel nach dem Hamas-Angriff in seine Heimat. Die Begegnungen mit Freunden und Familie gewähren intime Einblicke in ein verwundetes Land.
Der Zentralrat der Juden kritisiert kurz vor dem jüdischen Gemeindetag die propalästinensischen und oft antisemitischen Demonstrationen in Deutschland. Er fordert ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels.
Angesichts wachsender Kritik an den zahlreichen zivilen Opfern im Gazastreifen wirft Israel der Hamas abermals vor, sich hinter Zivilisten zu verstecken. Derweil bröckelt der internationale Rückhalt für die Militäroffensive. Der Überblick.
Eine KAS-Studie zeigt: Unter den Palästinensern im Gazastreifen und im Westjordanland gibt es eine breite Unterstützung für den Terrorangriff der Hamas auf Israel.
Die Frankfurter Initiative 9. November will ins Gespräch über den Nahostkonflikt kommen. Grundlage soll die Korrespondenz zwischen dem deutsch-iranischen Schriftsteller Navid Kermani und dem israelischen Soziologen Natan Sznaider sein.
Obwohl Israel sich immer wieder bemüht hat, Zivilisten aus dem Schussfeld zu bekommen, wirft der US-Präsident dem Land eine „willkürliche Bombardierung“ vor. Da spricht auch ein Wahlkämpfer.
Die Terrororganisation Hamas hat Maoz Inons Eltern ermordet. Trotzdem kämpft er weiter für den Frieden, gegen den Hass. Und er ist nicht allein.
Laut US-Medienberichten flutet Israel Tunnel der Hamas. Außerdem fordert Joe Biden in einer ungewohnt scharfen Kritik Israels Premier Netanjahu zu einem Ende der Bombardierung der Zivilbevölkerung auf.
Mehr als 150 UN-Staaten verlangen einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza. Joe Biden zieht in Washington über Netanjahu her. Und in Europa steht Berlin immer einsamer da.
Die israelischen Streitkräfte versuchen laut Medienberichten, die unterirdischen Zufluchtsorte der Hamas mit Meerwasser zu zerstören. US-Präsident Biden warnt Israel vor schwindender Unterstützung. Der Überblick.
Die Hamas-Verbände im Norden Gazas stünden kurz vor der Auflösung, verkündet Israel. Die Kämpfe in dem Gebiet dauern an.
Aus einem Sollen, das als Müssen deklariert wird, folgt kein Können: Eine Diskussion am Berliner Wissenschaftskolleg über die Lage in Nahost belässt es bei der wolkigen Beschwörung von Idealen.
Was es bedeutet, ob jemand als Israeli die Aufnahmen vom Massaker der Hamas am 7. Oktober sieht oder nicht. Und was es als Deutscher bedeutet. Ein Gastbeitrag.
Mitten in der Hamas-Hochburg Khan Junis erörterten die Spitzen von Israels Militär und Geheimdienst die Lage. Nicht weit entfernt geht der Häuserkampf weiter. Die humanitäre Situation im Gazastreifen wird immer katastrophaler. Der Überblick.
Der Terror in Israel hat auch Juden in Deutschland traumatisiert. Angesichts von Antisemitismus und mangelnder Empathie fühlen sie sich bedroht und allein. Das reißt alte Wunden auf.