Terror militärisch bekämpfen?
Ein nuancierter Ansatz tut not. Wie ist das Vorgehen Israels im Gazastreifen rechtlich zu bewerten?
Ein nuancierter Ansatz tut not. Wie ist das Vorgehen Israels im Gazastreifen rechtlich zu bewerten?
Die Vereinten Nationen haben das Ausmaß sexueller Gewalt beim Angriff auf Israel am 7. Oktober untersucht. Nach Ansicht der Sonderbeauftragten kam es zu Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen mit vielen Todesopfern.
Der Frankfurter Stadtverordnete Haluk Yildiz stört sich daran, dass während des muslimischen Fastenmonats Ramadan die israelische Flagge auf dem Römer wehen soll. Sein Vorschlag, sie einzuholen, findet im Stadtparlament keine Unterstützung.
Der Aufruf, deutsche Kulturinstitutionen wegen vermeintlicher Unterdrückung von Kritik an Israel zu bestreiken, findet auch in der internationalen Wissenschaft Resonanz. Ein kommunikativer Klimawandel kündigt sich an.
Israel wirft den UN vor, sexualisierte Gewalt der Hamas unter den Teppich kehren zu wollen. Der Streit geht weiter, wie auch der Krieg. Ob es zur Feuerpause kommt, ist unklar. Der Überblick.
Izzeldin Abuelaish war der erste palästinische Arzt überhaupt, der in einem israelischen Krankenhaus arbeiten durfte. Heute kennt jeder Israeli seine tragische Geschichte. Wie ein Palästinenser für Versöhnung kämpft.
Der Mann soll einen Standort des Verteidigungsministeriums mit einer Drohne angegriffen haben. Dahinter vermutet Iran den israelischen Geheimdienst.
Die USA haben am Samstag 66 große Pakete mit insgesamt 38.000 Fertigmahlzeiten über dem Küstenstreifen abgeworfen. Weitere Hilfslieferungen aus der Luft sollen offenbar bald folgen.
Der Präsident hat offenbar nur noch wenig Vertrauen, dass die israelische Führung ihrer humanitären Verantwortung in Gaza nachkommt. Ihr Umgang mit der Zivilbevölkerung ist politisch kurzsichtig.
Um den israelischen Beitrag für den Eurovision Song Contest gab es Wirbel. Der Text von „October Rain“ sei zu politisch, so die Kritik. Nun hat sich der Sender Kan bereit erklärt, ihn zu überarbeiten.
„Seit der Krieg begonnen hat, habe ich nicht geweint. Es gelang mir nicht“: Der 1971 geborene israelische Schriftsteller Eshkol Nevo hat nach dem 7. Oktober Tagebuch geschrieben.
Mehrere Länder werfen Israel vor, Völkermord in Gaza zu begehen. Nun behauptet Nicaragua, Berlin leiste Beihilfe – und reicht Klage beim Internationalen Gerichtshof ein.
Als ob irgendeinem Kind in Gaza geholfen wäre, wenn der israelische Pavillon auf der Biennale geschlossen bliebe: Machen Künstler, Dichter, Filmemacher, Musiker nun aus jedem Kulturevent eine Widerstands-Cosplay-Show?
Versucht China in den US-Wahlkampf einzugreifen wie Russland 2016? Ein US-Multimillionär in Schanghai finanziert chinesische Propaganda und Israelhass. Die Hamas-Apologeten sind in New York so laut, weil sie viel Geld haben.
Wie viele Menschen in dem Drama um den Hilfskonvoi durch israelische Kugeln starben, mag unklar sein. Doch die Armee trägt Verantwortung für das Schicksal der Menschen in Gaza.
Nach dem bisher ungeklärten Vorfall um eine Hilfslieferung im Norden des Gazastreifens mit zahlreichen Toten werden die Forderungen nach einer Untersuchung immer lauter. Nach dem UN-Generalsekretär meldet sich auch die deutsche Außenministerin zu Wort.
Ein Gespräch mit dem israelischen Dramatiker Joshua Sobol über die Ideologie der Hamas, eine mögliche Rolle Israels nach dem Krieg und die Chancen für einen eigenen Palästinenserstaat.
Die Katastrophe rund um einen Gaza-Hilfskonvoi löst harte Kritik an Israel aus. Frankreichs Präsident Macron zeigt sich empört. Israels Militär weist die Vorwürfe zurück. Der Überblick.
Schon seit Jahrzehnten gärt der Konflikt über die Wehrdienstbefreiung ultraorthodoxer Juden in Israel. Nun macht der Verteidigungsminister eine brisante Ankündigung.
Nach einem israelischen Militäreinsatz bei der Verteilung von Hilfsgütern in der Stadt Gaza am Donnerstag haben die von der islamistischen Hamas geführten Behörden mehr als 100 Tote gemeldet.
Der italienische Kulturminister Sangiuliano hat eine neofaschistische Vergangenheit. Dennoch erteilt er der Venedig-Biennale-Forderung nach Boykott des Israel-Länderpavillons mit klaren Worten eine Absage.
Als eine Hilfslieferung Gaza-Stadt erreicht, umringen Bewohner die Lastwagen. Mehr als hundert Menschen kommen bei dem anschließenden Tumult ums Leben. Es bleiben viele Fragen.
Die Staatengemeinschaft sollte die Gegner der Hamas unter den Palästinensern stärken. Damit das gelingt, brauchen diese allerdings die Perspektive auf eine Zweistaatenlösung. Israel sollte eingebunden werden – wenn es das will.
Aus Verhandlungskreisen dringen verhalten optimistische Signale zu den Waffenstillstandsgesprächen nach außen. Die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt dramatisch. Bei der Verteilung von Hilfsgütern kommt es zu chaotischen Szenen. Der Überblick.
Nach der Berlinale hat nun auch die Biennale einen Antisemitismus-Skandal. Künstler fordern den Ausschluss Israels. Der italienische Kulturminister weist dies mit scharfen Worten zurück.
Inzwischen äußert sich sogar Israels Staatspräsident zum Streit um den ESC-Beitrag seines Landes. Nun soll die Europäische Rundfunkunion auch mit einem Kompromiss nicht einverstanden gewesen sein.
In Israel beginnen Angehörige der von der Hamas entführten Geiseln einen mehrtägigen Protestmarsch. Der Marsch soll durch verschiedene israelische Städte führen und am Samstag in Jerusalem, dem Sitz der israelischen Regierung und des Parlaments, enden.
Nach seiner Berlinale-Rede gab es Antisemitismusvorwürfe gegen den israelischen Regisseur Yuval Abraham. Nun sei sein Haus attackiert worden, sagt er – und kritisiert Deutschland.
Israel und die Vereinten Nationen machen einander seit Langem Vorwürfe. Doch seit dem 7. Oktober stehen sie einander so feindselig gegenüber wie selten zuvor.
Es habe „bedeutende Fortschritte“ gegeben, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA zu den Verhandlungen. In Gaza sind nach palästinensischen Angaben inzwischen fast 30.000 Menschen getötet worden. Der Überblick.
Eine „Kunst-statt-Genozid-Allianz“ aus den USA ruft im Netz dazu auf, Israel seinen Länderpavillon auf der 60. Venedigbiennale im April zu entziehen. Unterzeichnet haben auch Nan Goldin und Giannis Varoufakis.
Die Berlinale geriet zum Festival der einseitigen Israel-Verdammung. Schweigen zum Terror der Hamas, uneingeschränkte Solidarität mit Gaza. Und sprachlose Politiker im Publikum.
Israel sei einverstanden, sich während des muslimischen Fastenmonats an Kämpfen im Gazastreifen nicht zu beteiligen, sagt US-Präsident Joe Biden. Er hoffe, dass bis zum nächsten Montag ein Waffenstillstand gelte.