„Zuerst dachten wir, Israel greift nur das Regime an“
Anfangs gab es unter Regimegegnern vielleicht noch heimliche Freude über den Tod der Militärführung. Doch die ist längst in Angst und Wut umgeschlagen. Ein Stimmungsbild aus Teheran.
Anfangs gab es unter Regimegegnern vielleicht noch heimliche Freude über den Tod der Militärführung. Doch die ist längst in Angst und Wut umgeschlagen. Ein Stimmungsbild aus Teheran.
Explosionen in Tel Aviv, ein eingestürzter Wohnblock in Teheran: Der Luftkrieg zwischen Israel und Iran fordert Dutzende zivile Opfer. Netanjahu spricht offen vom Ziel eines Regimewechsels.
Der israelisch-iranische Krieg stellt eine neue Belastung für die G7 dar. Die USA und Deutschland stehen am deutlichsten auf der Seite Israels.
Die Atomenergiebehörde berät wegen Israels Angriffen auf Iran, die G-7-Staaten kommen zu einem komplizierten Jubiläumstreffen zusammen und von Görlitz aus wird ins Universum geblickt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Fast allein unter Journalisten: Caren Miosga weiß jetzt, dass man in allen Moskauer Supermärkten iranische Datteln kaufen kann. Und sie muss sich bei einem Experten bedanken, der ihre Sendung mit profundem Wissen zum Konflikt zwischen Israel und Iran rettet.
Das Friedensforschungsinstitut Sipri sieht erstmals wieder die Gefahr eines neuen Atomwaffenwettrüstens. Die Nuklearmächte modernisieren ihre Arsenale – und auch die „nukleare Rethorik“ verschärfe sich.
Der Schauspieler Yousef Sweid ist arabischer Israeli und hat jüdisch-palästinensische Kinder. In seinem neuen biografischen Stück „Between the river and sea“ stellt er die Frage: Gibt es wirklich so klare Seiten?
Militärisch ist ein Ende des iranischen Atomprogramms wahrscheinlich nicht zu erreichen. Die Frage ist, ob das Regime zu Kompromissen bereit ist, die es vor Kurzem noch ablehnte.
Israel nimmt neben Irans Atomanlagen auch die Infrastruktur ins Visier. Auf beiden Seiten steigt die Zahl der zivilen Opfer. Ist eine Rückkehr an den Verhandlungstisch noch denkbar?
Aber Israels Ministerpräsident Netanjahu zieht ihn immer mehr in den Konftlikt mit Iran hinein. Bald könnte der amerikanische Präsident sich genötigt sehen, mehr Soldaten in die Region zu verlegen.
Israel erlebt die bisher heftigsten iranischen Angriffe. Die eigene Luftwaffe trifft in Teheran das Verteidigungsministerium und ein Treibstofflager. Nun richten sich die Augen auf Washington.
Im Krieg zwischen beiden Erzfeinden steigen die Opferzahlen. In israelischen Städten gibt es mehrere Tote bei nächtlichen Angriffswellen, während Israels Militär Ziele in Teheran bombardiert. Vorerst ist kein Ende der Eskalation in Sicht. Der Überblick.
Ali Khamenei steht am Scheideweg zwischen Eskalation und Gesichtsverlust. Wie reagiert Irans Oberster Führer auf die Schläge Israels?
Die israelische Militäroperation gegen Iran weist Ähnlichkeiten zum Vorgehen gegen die Hizbullah auf. Die Miliz und das iranische Regime stecken in einem vergleichbaren Dilemma.
In der Nacht haben sich Israel und Iran abermals gegenseitig angegriffen. Dabei sollen mehrere Menschen gestorben seien, etwa südlich von Tel Aviv. Der Iran sieht keinen Sinn mehr in den Gesprächen mit den USA über das iranische Atomprogramm.
Der ausufernde Konflikt in der östlichen Nachbarschaft Europas hat das Potential, auch bei uns die Spannungen zu verschärfen. Insbesondere die Sicherheit der in Deutschland lebenende Juden könnte weiter gefährdet sein.
Teherans Vergeltungsschlag bleibt zunächst ohne große Schäden in Israel. Das setzt seine Angriffe auf Iran fort. Beide Seiten richten sich auf einen Krieg für die nächsten Tage ein.
Gegen vier Uhr morgens telefonieren Netanjahu und Merz. Das Sicherheitskabinett tritt zusammen und der Krisenstab. In dem geht es um Evakuierungspläne für Deutsche in der Region.
Über zwei Arten von Empathie. Und was es bedeutet, wenn wir humanitäre Katastrophen unterschiedlich beurteilen.
Israel hat die oberste militärische Führungsriege Teherans ausgeschaltet. Das könnte ihm das Vorgehen gegen das Atomprogramm erleichtern. Die Vergeltungsoptionen sind begrenzt.
Trump ist damit gescheitert, Netanjahu zu mäßigen. Washington macht deutlich: Es sei an den Militärschlägen nicht beteiligt.
Israels Schlag ist risikoreich, aber er kommt nicht unerwartet. Das iranische Atomprogramm ist weit fortgeschritten, es geht für den jüdischen Staat um eine Überlebensfrage. Trump allerdings ist düpiert.
Israelische Kampfflugzeuge haben iranische Militär- und Atomanlagen im ganzen Land angegriffen, Israels schwerster Angriff gegen Iran jemals. Wir sprechen mit dem Nahostexperten Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Bei Israels Angriff wurden der Chef der Revolutionsgarde und der Stabschef des Militärs getötet. Für das Regime ist das ein schwerer Schlag – und wirft die Frage auf: Wie sicher ist der Oberste Führer selbst?
Nach dem israelischen Angriff auf iranische Atomanlagen und ersten Gegenangriffen hat sich die internationale Atomenergiebehörde IAEA mit mahnenden Worten an die Öffentlichkeit gerichtet. In Teheran kam es zu antiisraelischen Protesten.
Israel hat Iran empfindlich getroffen, nicht nur an militärischen Zielen. Auch Teile der Führungsriege sind getötet worden. Raketenexperte Fabian Hinz über die Operation „Rising Lion“ und mögliche Folgen.
Die israelischen Attacken auf Iran sind jahrelang akribisch geplant worden. Doch bis zuletzt setzte die Netanjahu-Regierung auf den Überraschungseffekt.
Israel sieht sich durch das iranische Atomprogramm bedroht. Welche Atomanlagen hat das Land? Und gibt es diplomatische Lösungen in dem Konflikt? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Jeder Staat hat das Recht, sich selbst zu verteidigen. Doch das Völkerrecht zieht die Grenzen für einen präventiven Schlag gegen andere Länder sehr eng.
Anleger kehren nach dem israelischen Großangriff auf die Atomanlagen Irans Aktien den Rücken. Dafür reagieren Ölpreis und Goldpreis.
Israel hat in der Nacht über 100 Ziele in Iran angegriffen. US-Präsident Trump hat das vermeiden wollen. Iran droht mit „harter“ Vergeltung. Was bislang bekannt ist.
Nach dem israelischen Angriff auf Iran weichen zahlreiche Fluggesellschaften aus Sicherheitsgründen der Krisenregion aus. Mehrere Flüge wurden gestrichen, umgeleitet oder zu ihren Ausgangsflughäfen zurückbeordert.
Israel hat in der Nacht Iran angegriffen. Der Moselort Schengen feiert den vierzigsten Jahrestag des gleichnamigen Abkommens mit einem neu gestalteten Museum. Und der Bundesrat prüft den Investitionsbooster. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Streit über einen Vortrag des Antisemitismusforschers Michael Rothberg in Berlin wirft ein Schlaglicht auf die Debatte über Holocaust-Vergleiche. Rothbergs Kollege Peter Jelavich trifft mit seinem Widerspruch ins Schwarze.
Frankreich setzt bei der Palästina-Konferenz in New York auf die Hebelwirkung einer Anerkennung und hofft auf Donald Trump. Aber wird der mitspielen?
US-Präsident Donald Trump geht langsam die Geduld mit Iran aus. Doch die Aussichten auf einige Einigung schwinden.