Großmutter zu adoptieren
Viele Holocaust-Überlebende klagen über Einsamkeit und Armut. In Israel werden nun Überlebende mit jungen Einwanderern zusammengebracht. Davon profitieren Jung und Alt.
Viele Holocaust-Überlebende klagen über Einsamkeit und Armut. In Israel werden nun Überlebende mit jungen Einwanderern zusammengebracht. Davon profitieren Jung und Alt.
Papst Johannes Paul II. war ein strikter Pazifist. Das erklärt sich auch aus seiner Geschichte: Als Jugendlicher in Polen half er Juden und stand auf der schwarzen Liste der Nazis.
Aus Verärgerung über ein Versöhnungsabkommen zwischen Fatah und Hamas hat die israelische Regierung die Friedensgespräche mit den Palästinensern ausgesetzt.
Die Nahost-Friedensgespräche sind nach der Annäherung von Fatah und Hamas in Gefahr. Israel berät über Strafmaßnahmen gegen die palästinensische Autonomiebehörde. Die Palästinenser versuchen, Bedenken zu zerstreuen.
Weil die regierende PLO in Palästina ein Bündnis mit der radikalislamischen Hamas eingehen will, beendet Israel empört die Friedensgespräche. Die Vermittlungsversuche sind gescheitert.
Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung und Neuwahlen geeinigt. Sollte es dieses Mal klappen, gefährdet das die Verhandlungen mit Israel.
Seit neun Monaten laufen die Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina, nun drohen sie zu scheitern. Anfang nächster Woche läuft die Frist für eine Fortsetzung der Verhandlungen ab.
Mitten in der Negev-Wüste baut die israelische Regierung eine große Militärbasis. Die Soldaten sollen nichts weniger sein als eine Vorhut für die Besiedlung des Südens.
Sie kommen aus Indien, Russland und Sri Lanka: Zu Ostern pilgern viele Christen nach Jerusalem in die Grabeskirche. Sie steht nahe dem Ort, an dem Jesus laut Überlieferung gekreuzigt wurde.
Die EU-Außenbeauftragte kritisiert die von Israel geplanten Enteignungen palästinensischen Landes als Hindernis für Friedensverhandlungen. Israels Außenminister Lieberman reagiert mit Spott.
Zu Ostern pilgern wieder Zehntausende zu den Stätten der Passionsgeschichte. Doch das historische Jerusalem ist längst zerstört, überbaut und teilweise restauriert. Eine interaktive Zeitreise in die biblische Geschichte.
Ob der Glaube Berge versetzen kann, sei dahingestellt. Dass er Berge in Gotteshäuser zu verwandeln vermag, steht außer Zweifel. In Äthiopien hat er genau das und längst nicht nur das getan: Eine wundersame Reise durch eines der ältesten christlichen Länder der Erde.
Es gibt nur wenige antike Städte, über die wir mehr wissen als über das Jerusalem zur Zeit Jesu – auch wenn so gut wie nichts mehr davon übrig ist.
Im amerikanischen Bundesstaat Kansas sind drei Menschen in jüdischen Einrichtungen durch Schüsse getötet worden. Der mutmaßliche Täter soll ein ehemaliges führendes Mitglied des Ku-Klux-Klans sein.
„Juden in Deutschland werden positiv diskriminiert“, sagt Armin. „Man spürt hier das traurige Gewicht der Geschichte“, sagt Isak. „Ich bilde hier Leute aus, die später auf der Brücke zwischen den Kulturen stehen sollen“, sagt der Professor, der seine Vorträge auch bei al-Qaida halten würde – und der die Juden übrigens nicht für das auserwählte Volk hält. Alle drei sind Teil der neuen School of Jewish Theology in Potsdam. Die Geschichte eines Neuanfanges.
In dieser Woche feiern Juden in aller Welt das traditionelle Seder-Fest. Und der Wiener Maler Arik Brauer hat neue Bilder dazu geschaffen. Es ist die Selbstverständigung eines Skeptikers.
Bevor am Montag das Pessachfest beginnt, steht in vielen jüdischen Familien ein Großputz auf dem Programm. Die wochenlangen Vorbereitungen sind mit strengen Vorschriften verbunden.
Unter schwierigen Bedingungen drehten mehrere Dutzend Filmteams die Dokumentation „24 Stunden Jerusalem“. Trotz Boykottaufrufen, Drohungen und Absagen läuft die Gemeinschaftsproduktion von Arte und BR nun im Fernsehen. Die Zuschauer können sich mit Videos beteiligen.
Mit dem Angriff extremistischer Siedler auf Soldaten ist eine Grenze überschritten worden. Seitdem reißt die Kritik in Israel nicht ab. Führende Politiker sprechen von Terrorismus.
Familienbande der ungewöhnlichsten Art: Nach 1945 bleibt ein junger Jude in Deutschland, seine Schwester geht nach Israel. Yael Reuvenys großartiger Dokumentarfilm „Schnee von gestern“.
Menschenhändler und Schlepper passen ihre Routen nach Europa schnell neuen Bedingungen an. Für viele Flüchtlinge aus Westafrika und aus Syrien führen sie inzwischen über Marokko.
Tausende Eritreer fliehen derzeit vor der Diktatur ihres Landes. Menschenhändler entführen und verschleppen sie auf den Sinai, wo sie von Sicherheitskräften wie Kriminelle behandelt werden.
David Safier wurde als Schrifsteller mit lustiger und leichter Lektüre populär. Sein neues Buch erzählt vom Aufstand der Juden im Warschauer Getto. Der Stoff berührt ihn persönlich.
Während die Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern stocken, eskaliert im Nahen Ostern wieder die Gewalt. Im Süden Israels schlugen Raketen ein. Das Land reagiert mit Luftangriffen.
Nach Monaten mühsamer Vermittlung zwischen Israel und Palästina scheint der amerikanische Außenminister John Kerry die Geduld mit den unversöhnlichen Parteien zu verlieren.
Zunächst weigerte sich Israel, eine weitere Gruppe palästinensischer Häftlinge freizulassen. Dann kündigte Präsident Abbas den Beitritt Palstinas zu 15 UN-Konventionen an. Nun wird das israelische Parlament in einer Sondersitzung über Strafmaßnahmen sprechen.
Ribéry und Schweinsteiger können nicht helfen: Bayern Münchens Basketball-Team unterliegt 92:94 gegen Maccabi Tel Aviv und hat keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague.
Die israelischen Diplomaten in aller Welt arbeiten wieder - nach einem Jahr Arbeitskampf und zehn Tagen Streik. Jetzt steht auch dem Besuch von Papst Franziskus nichts mehr im Weg.
Die Zukunft der amerikanischen Friedensbemühungen für den Nahen Osten ist ungewiss. Außenminister John Kerry ließ seine Reise zu den Palästinensern platzen.
Entgegen bisheriger Abmachungen hat sich Präsident Abbas im Streben um einen eigenen Palästinenserstaat wieder an die internationale Gemeinschaft gewendet - und die Aufnahme Palästinas in 15 UN-Organisationen beantragt.
Der Friedensprozess stockt, und Washington zieht einen Trumpf aus dem Ärmel: Die Amerikaner erwägen, den israelischen Spion Jonathan Pollard freizulassen. Das soll Israel zu Zugeständnissen bewegen.
Ehud Olmert ist wegen Bestechlichkeit verurteilt worden. Dem früheren israelischen Ministerpräsidenten droht nun eine mehrjährige Haftstrafe. Er ist nicht der einzige Politiker im Land, der Schwierigkeiten mit der Justiz hat.
Wenn Paul auf Paulus trifft: Das Caricatura-Museum zeigt in Frankfurt alte und neue Comics von Ralf König. Ein Bild zeigt Franz-Peter Tebartz-van Elst in dem Augenblick, in dem Papst Franziskus ihm die Füße wäscht.
Morddrohung per SMS: Mehr als sechzig in Israel akkreditierte ausländische Journalisten sind per Nachricht auf ihr Mobiltelefon mit Entführung oder mit dem Tode bedroht worden.
Israelische Diplomaten protestieren gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Das Außenministerium und mehr als 100 Vertretungen bleiben geschlossen. Außenminister Liebermann kritisiert den Streik als „verantwortungslos“.
Der israelische Verteidigungsminister Jaalon hat sich für harsche Kritik gegen die Vereinigten Staaten beim amerikanischen Verteidigungsminister Hagel entschuldigt. Jaalons Äußerungen über den „bequemlichen Westen“ hatten dort für helle Aufregung gesorgt.