Eine einzigartige Kooperation
Deutschland und Israel wollen bei der Suche nach NS-Raubkunst zusammenarbeiten. Das wird die Provenienzforschung in beiden Ländern beleben.
Deutschland und Israel wollen bei der Suche nach NS-Raubkunst zusammenarbeiten. Das wird die Provenienzforschung in beiden Ländern beleben.
Nach der mutmaßlichen Entführung von drei Jugendlichen hat die israelische Armee im Westjordanland rund 80 Palästinenser festgenommen. Der Fall weckt in Israel traumatische Erinnerungen an die Entführung des Soldaten Gilad Schalit.
Das israelische Militär sucht mit Fallschirmjägern nach drei vermissten Studenten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bestätigt, dass sie entführt worden sind. Verantwortlich für ihr Verschwinden könnte die Terrorgruppe Isis sein.
Bei der Suche nach den drei im Westjordanland vermissten israelischen Jugendlichen, wurden jetzt mehrere Mitglieder der Hamas festgenommen. Das israelische Militär glaubt an eine Entführung.
Oper an einem magischen Ort: Bei „La Traviata“ auf der Freilichtbühne in Masada singen und sterben die Protagonisten im Wüstenklima. Karten sind teuer, Lichteffekte und prunkvolles Bühnenbild unvergleichlich.
Nach der Bildung der palästinensischen Einheitsregierung hat Israels Luftwaffe erstmals wieder ein Ziel im Gazastreifen angegriffewn. Dabei wurde ein Salafistenführer getötet.
Wird die Präsidentenresidenz nun zum Stützpunkt der israelischen Siedlerbewegung? Eine Zwei-Staaten-Lösung lehnt Reuven Rivlin jedenfalls ab – ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Ein Brückenbauer will er trotzdem sein.
Die Knesset hat Reuven Rivlin zum neuen Präsidenten gewählt. Der konservative Politiker löst den bisherigen Amtsinhaber und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres ab. Der Wahl ging eine wochenlange Schlammschlacht voraus.
Auf dem Rasen der Vatikanischen Gärten hat Papst Franziskus die Hauptkontrahenten des Nahost-Konflikts zu einer neuen Friedensinitiative zusammengebracht. Israels Präsident Peres und Palästinenserpräsident Abbas beteten gemeinsam für Frieden.
Es sei die „angemessene zionistische Antwort“ auf den palästinensischen Terror: Das sagt Ministerpräsident Netanjahu über die Genehmigung zum Bau von 1500 neuen Wohnungen im besetzten Westjordanland und in Ostjerusalem.
Israel will im Westjordanland und Ostjerusalem 1500 neue Wohnungen errichten lassen. Wohnungsbauminister Uri Ariel deutet an, dass weitere folgen werden.
Nach sieben Jahren bilden Hamas und Fatah wieder eine gemeinsame Regierung. Wie wenig aber auch das neue Kabinett zu sagen hat, zeigte sich schon während der Vereidigung.
Aus Berlin vertrieben sie die Nationalsozialisten, 1970 wurde sie Opfer palästinensischen Terrors, doch von der Bühne ließ sie sich nicht vertreiben: Die israelische Schauspielerin Hanna Maron ist mit neunzig Jahren verstorben.
Palästinenserpräsident Abbas hat Ministerpräsident Hamdallah beauftragt, die geplante neue Einheitsregierung zu führen. Sie wird von der Hamas unterstützt.
Vor der Präsidentenwahl ließ Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu nichts unversucht, die Kandidatur des politischen Rivalen Reuven Rivlin zu verhindern. Von den Machtkämpfen profitiert nun ein Außenseiter.
Nach der Abreise des Papstes können auf dem Jerusalemer Zionsberg Mönche der nahegelegenen Dormitio-Abtei gerade noch einen mutmaßlichen Brandschlag vereiteln. Franziskus hatte seine Nahostreise mit einer Reihe von symbolischen Gesten beendet.
Dieser Papst ist anders als seine Vorgänger: Dem Gründer des Zionismus erweist er die Ehre. Er trifft Palästinenser, die unter der Besatzung leiden. Und er zeigt seine Nähe zu den Opfern palästinensischen Terrors.
Ein dramatischer Zwischenfall an der Grenze zwischen Israel und Palästina stellt die Fifa vor große Probleme. Präsident Blatter reist deshalb an diesem Montag in den Nahen Osten. Kann er die Wogen glätten?
Sein Besuch im Heiligen Land sollte eine „rein religiöse Reise“ sein. Papst Franziskus hat dennoch einen politischen Akzent gesetzt.
Papst Franziskus hat Palästinenserpräsident Abbas und den israelischen Präsidenten Schimon Peres in den Vatikan eingeladen, um dort gemeinsam um Frieden zu beten. Abbas hat schon zugesagt; auch Israel signalisiert Zustimmung.
Vor der Ankunft des Papstes geht die israelische Polizei gegen jüdische Extremisten vor, die gegen Franziskus protestieren. Auf dem Zionsberg sind Scharfschützen postiert. Die Nervosität ist groß.
Der Papst ruft in Bethlehem zu einem Ende des Nahostkonflikts auf und fordert gleiche Rechte für Christen. Nicht nur in der Geburtsstadt Jesu sind sie zu einer Minderheit geworden.
Auch einen Tag nach dem Angriff auf das Jüdische Museum in Brüssel ist unklar, wer der Täter ist und welche Motive ihn trieben. Die Innenministerin hält aber antisemitische Hintergründe für wahrscheinlich. Zwei der drei Opfer sind israelische Touristen.
Schock vor den Wahlen: Ein Mann schießt im Jüdischen Museum in Brüssel um sich und tötet drei Menschen. Die vermutlich antisemitische Tat sorgt international für Bestürzung.
Die Reise werde eine „rein religiöse Bedeutung“ haben, sagt der Papst vor der Ankunft im Heiligen Land. Glücklich ist Franziskus nicht darüber, dass er auch das Grab des Zionistenführers Herzl besuchen soll. Ein Mitflug.
Wenn der Papst am Wochenende ins Heilige Land reist, erwartet ihn heikle Diplomatie: Christen werden bedrängt wie selten, der Extremismus wächst. Franziskus will die Aussöhnung mit der Orthodoxie.
Arabische Christen, die in Israels Armee Wehrdienst leisten, werden von anderen Arabern angefeindet und als Verräter beschimpft. Am Wochenende erhalten sie Unterstützung: Der Papst kommt ins Heilige Land.
Die Gasvorkommen vor der Küste machen Israel zu einem begehrten Wirtschaftspartner – auch für arabische Nachbarstaaten, die bislang aus politischen Gründen Abstand hielten.
Deutschland soll drei Korvetten an Israel liefern - den Preis könnte die Bundesregierung nun deutlich erhöhen. In Jerusalem wertet das mancher als Strafmaßnahme.
Israel sammelt weiter Argumente und Verbündete gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran. Teheran gebe sein nukleares Wissen an Nordkorea weiter, sagte der israelische Ministerpräsident Netanjahu in Japan. Heute gehen die Atomgespräche weiter.
Zum ersten Mal muss ein ehemaliger israelischer Ministerpräsident ins Gefängnis: Ein Gericht in Tel Aviv hat Ehud Olmert zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der will die Entscheidung anfechten.
Die israelische Regierung will härter gegen Hassangriffe radikaler Siedler durchgreifen. Die Siedler sehen sich allerdings eher als Opfer von Übergriffen denn als Täter – und reagieren mit noch mehr Gewalt.
Fast täglich verüben radikale Siedler im Westjordanland Angriffe auf Palästinenser, Araber und Christen. Jetzt wurden mehrere israelische Jugendliche wegen rassistischer Hassparolen gegen Araber festgenommen.
Offiziell nennen die Vereinigten Staaten keinen Schuldigen für das Scheitern der Nahost-Friedensgespräche. Aber anonym reden amerikanische Diplomaten Klartext: Israel soll die Gespräche mit seinem Siedlungsbau sabotiert haben.
Die Feldenkrais-Methode ist eine Therapie, die nichts Spirituelles an sich hat. Benannt nach ihrem Erfinder, soll sie helfen, Körperhaltung und Selbstbild zu verbessern.
Die Frist für einen Erfolg der Nahost-Friedensgespräche ist abgelaufen. Nach dem Scheitern bereitet Israel Sanktionen gegen die Palästinenser vor. Die wollen nun den Internationalen Strafgerichtshof einschalten.