Einen Juden mieten
Die Initiative „Rent A Jew“ vermittelt jüdische Referenten an öffentliche Einrichtungen. Dadurch sollen Vorurteile abgebaut werden und kultureller Austausch gestärkt werden. Eine Gemeinde in Hessen hat es ausprobiert.
Die Initiative „Rent A Jew“ vermittelt jüdische Referenten an öffentliche Einrichtungen. Dadurch sollen Vorurteile abgebaut werden und kultureller Austausch gestärkt werden. Eine Gemeinde in Hessen hat es ausprobiert.
Die Kanzlerin und der König haben sich gegen die Ankündigung des israelischen Ministerpräsidenten gewendet, im Falle eines Wahlsiegs das Jordantal zu annektieren. Den Rüstungsexportstopp gegen Saudi-Arabien will Merkel beibehalten.
Bei der Parlamentswahl an diesem Dienstag in Israel tritt der frühere Generalstabschef Gantz gegen Amtsinhaber Netanjahu an. Doch selbst wenn er gegen den Ministerpräsidenten gewinnen sollte – einen fundamentalen Politikwechsel gäbe es nicht.
Ein neuer Sexshop im Herzen von Tel Aviv soll strenggläubigen Juden in Sachen Liebesspiel zu mehr Lust verhelfen, denn hier ist alles koscher.
Trump, Netanjahu und Johnson kennt man großspurig. Doch plötzlich zögert Trump, kämpft Netanjahu um sein politisches Überleben und muss sich Johnson vor dem Supreme Court rechtfertigen. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Sprinter.
Die Israelis haben am Dienstag wieder die Wahl zwischen dem langjährigen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinem Herausforderer Benny Gantz. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus. Viele Bürger wünschen sich einen politischen Wandel.
In Salzburg setzt sich die israelische Künstlerin Sigalit Landau in vielen Metaphern mit dem Mineral auseinander, das der Stadt ihren Namen gab – und mit ihrer eigenen Geschichte.
Mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten in Israel sprechen Russisch. Der wachsende Einfluss der orthodoxen Juden bereitet ihnen Sorgen – für Benjamin Netanjahu ist das keine gute Nachricht.
Vor wenigen Tagen löste Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahus Versprechen, bei einem Wahlsieg das Jordantal zu annektieren, Empörung aus. Zumindest ein Teil davon soll jetzt eine offizielle Siedlung werden.
Während der Nahostkonflikt festgefroren wirkt, entwickelt sich das Westjordanland zum Reiseziel. Was ermutigt junge Palästinenser, in den Tourismus zu investieren?
Rund 1,8 Millionen Einwohner leben in Israel in der Unterschicht, unterhalb der Armutsgrenze. Und doch war Sozialpolitik kaum ein Thema des Wahlkampfs der Spitzenparteien Likud und Blau-Weiß.
Einst stand Israels Arbeitspartei für den Staat. Doch vor der Knesset-Wahl kämpft die Partei Ben-Gurions darum, es überhaupt noch ins Parlament zu schaffen.
Einem palästinensischen Staat stehen sie im Weg, anderen sind sie heilig. Eine Foto-Reise in die immer weiter wachsenden Siedlungen – und zu den Palästinensern, die dazwischen leben.
Israels Ministerpräsident muss sich vor einem Raketenangriff in Sicherheit bringen, während in Amerika sein Vertrauter John Bolton gehen muss. Die letzte Wahlkampfwoche beginnt für Benjamin Netanjahu katastrophal.
An Aschura gedenken die Schiiten des getöteten Prophetenenkels Hussein. Was im Jahr 680 geschah, hat für sie gerade jetzt, in Zeiten wachsender Spannungen mit Israel, große Bedeutung.
Neue Vorwürfe, aber auch Signale der Gesprächsbereitschaft: Trotz der neuen Verdächtigungen zeigt sich Trump weiterhin für ein Treffen „ohne Vorbedingungen“ mit Irans Präsidenten Rohani bereit. Zugleich verhängt Washington neue Sanktionen.
Nach der Ankündigung von Israels Regierungschef, bei einem Wahlsieg das Jordantal im besetzten Westjordanland zu annektieren, warnen nicht nur Israels Nachbarn vor einer gefährlichen Eskalation.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angekündigt, die israelische Souveränität auf Teile des Westjordanlands auszudehnen – sollte er die anstehende Knesset-Wahl gewinnen.
Die Schiiten feiern jedes Jahr das Aschura-Fest, mit dem sie an den Tod des Imams Hussein erinnern. Dabei ziehen riesige Menschenmassen durch die Straßen. So auch in diesem Jahr im irakischen Kerbela.
Die israelische Nationalmannschaft verspielt fahrlässig die gute Ausgangsposition für eine EM-Qualifikation. Den früheren Bundesligaprofi Andreas Herzog versetzt das auf der Ersatzbank in Rage.
Der israelischen Armee zufolge sind mehrere Raketen aus Syrien in Richtung Israel abgefeuert worden. Bislang ist unklar, ob die Raketenangriffe in Verbindung mit zwei anderen Vorfällen im Libanon und in Syrien stehen.
Nadav Lapids Berlinale-Gewinnerfilm „Synonymes“ erzählt von einem jungen Israeli, der in Paris seine Herkunft vergessen will. Die Dreharbeiten müssen ein Zweikampf zwischen dem Regisseur und seinem Hauptdarsteller gewesen sein.
Nach dem Tod zweier palästinensischer Demonstranten der Gaza-Grenze eskaliert die Lage. Auf Raketenangriffe der Hamas reagiert Israel mit einem Gegenschlag.
Ob Populismus, Nahost-Konflikt oder Brexit: Die aktuelle Politik prägt auch die deutsch-israelischen Literaturtage, so etwa bei der Schriftstellerin Priya Basil.
In einer Filterblase ist es im Netz gemütlicher – alle sind einer Meinung. Statt Argumenten und Diskussionen wohnen in ihr aber auch Stigmatisierung, Denunziation und viele Selbstgespräche. Wird das Leben ohne Online-Blase besser?
Sonnenenergieprojekte in der Negev-Wüste sollen dem kleinen Land helfen, den Markt für erneuerbare Energien auszubauen und Strom bald ganz ohne Kohle und Diesel herzustellen. Und noch mehr ist geplant.
Der Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hizbullah schaukelt sich weiter hoch. Nun hat Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah in einer Video-Botschaft eine eindeutige Drohung ausgesprochen.
Die Lage an der israelisch-libanesischen Grenze verschärft sich: Eine in Richtung Israel abgefeuerte Panzerabwehrrakete beantwortet die Armee mit Gegenangriffen auf Ziele im Süden des Libanons.
Aus Sorge vor Angriffen mit „Killerdrohnen“ hat die israelische Luftwaffe präventiv Ziele nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus beschossen. Auch in Libanon kommt es zu Explosionen.
Amerikas liberales Judentum wird doppelt herausgefordert. Sowohl bei Donald Trump als auch bei zwei muslimischen Demokratinnen vermischen sich Kalkül und kulturelle Sozialisation.
Wer als Jude die Demokraten wähle, sei laut Donald Trump „ahnunglos oder illoyal“. Er spielt damit auf zwei demokratische Abgeordnete an, die einen Israel-Boykott unterstützen. Jüdische Verbände sind entsetzt.
Zu dem Vorfall kam es, nachdem drei Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel abgefeuert worden waren, wie die israelischen Sicherheitskräfte bekanntgaben.
Im Streit zwischen Israel und der amerikanischen Kongressabgeordneten Rashida Tlaib über deren geplante Reise in Palästinenser-Gebiete verhärten sich die Fronten. Jetzt hat sie aus Protest die Reise abgesagt.
Erst wollte Israel zwei amerikanischen Kongressabgeordneten die Einreise verweigern – ganz wie Präsident Trump es gefordert hatte. Dann sollte Rashida Tlaib aus „humanitären Gründen“ doch ins Land gelassen werden. Aber die winkt ab.
Weil sie Israel das Existenzrecht absprächen, will die stellvertretende Außenministerin Chotoveli die amerikanischen Demokratinnen Tlaib und Omar nicht einreisen lassen. Damit entspricht sie auch einer Forderung Donald Trumps.
Israel untersagt zwei muslimischen Abgeordneten des amerikanischen Kongresses die Einreise. Rashida Tlaib und Ilhan Omar wird die Einreise aufgrund ihrer Unterstützung einer internationalen Boykottkampagne gegen Israel verboten.