China inszeniert sich als Friedensstifter
Saudi-Arabien und Iran haben ihre Beziehungen normalisiert – nach Gesprächen unter Beteiligung Pekings. Die chinesische Führung trumpft nach der Annäherung als „verlässlicher Vermittler“ auf.
Saudi-Arabien und Iran haben ihre Beziehungen normalisiert – nach Gesprächen unter Beteiligung Pekings. Die chinesische Führung trumpft nach der Annäherung als „verlässlicher Vermittler“ auf.
Die rechts-religiöse Regierung in Israel plant, den Einfluss der Justiz einzuschränken. Abermals gingen im ganzen Land Menschen aus Protest auf die Straßen. Die Organisatoren sprechen von einer halben Million Demonstranten.
Gut, dass beim Thema Rechtsstaat genau hingeschaut wird. Aber Deutschland ist nicht der Weltaufsichtsrat. Auch nicht der Bundespräsident.
In ungewohnt deutlichen Worten äußert der Bundespräsident seine Sorge über den „Umbau des Rechtsstaats“ in Israel. Steinmeiers dortiger Amtskollege fordert eine Rücknahme der Reform.
Die umstrittene Justizreform in Israel spaltet das Land und die Proteste halten an. Der israelische Präsident fordert nun einen Verzicht auf die geplante Reform.
Der Vorfall ereignete sich nahe der Stelle, an der ein Palästinenser im vergangenen Jahr drei Israelis getötet hatte. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. Ein Verletzter schwebt in Lebensgefahr.
Viele Israelis gehen weiter gegen die geplante Justizreform auf die Straße. Doch Ministerpräsident Netanjahu weicht nicht zurück – denn seine ultrarechte Koalition wird durch das Projekt zusammengeschweißt.
Einer der bekanntesten Bühnenkünstler Israels ist tot: Chaim Topol kam in der Rolle des Milchmanns Tewje zu Weltruhm.
In der Nähe von Dschenin haben israelische Soldaten Medienberichten zufolge drei Palästinenser getötet. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.
Mindestens sechs Palästinenser sind bei einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland getötet worden – 26 weitere sind verletzt. Unter den Opfern soll sich auch der Attentäter von Huwara befunden haben.
Ihre Angst ist vielen Deutschen heilig – und wenn Putin mit der Bombe droht, darf man ihn nicht weiter reizen. Ein fataler Irrtum.
Israels Ministerpräsident wirft den Protestführern in Israel vor, sie wollten Chaos im Land stiften. Zuvor hatten eine Viertelmillion Israelis demonstriert.
In Israel haben die neunte Woche in Folge tausende Menschen gegen die von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angestrebte Justizreform protestiert. Nach Ansicht der Demonstranten gefährdet das von der Regierung geplante Gesetz die Demokratie in dem Land.
Die Zeremonie für die spätere Salbung fand in Jerusalem statt: Das spezielle „Chrisam“ für die Krönung von Charles besteht aus mehreren besonderen Ingredienzien – das Rezept ist Jahrhunderte alt. Derweil meldet sich Prinz Harry abermals zu Wort – und zieht eine gemischte Bilanz.
Das Pogrom von Huwara zeigt, wie stark der Einfluss radikaler Siedler im Westjordanland schon ist. Auch die Bundesregierung sollte das zum Nachdenken bringen.
Der israelische Historiker Meron Mendel hat ein Buch über den deutschen Israel-Diskurs geschrieben. Ein Gespräch über leere Rituale, überspannte Debatten und eine mögliche Haltung zu Israel und seiner problematischen Regierung.
Israelische Streitkräfte haben am Donnerstag einen weiteren Palästinenser im Westjordanland erschossen. Das Opfer sei ein 15 Jahre alter Jugendlicher, hieß es von palästinensischen Behörden.
Der Kurs von Israels Regierung und die schrillen Äußerungen ihrer Minister belasten zunehmend das Verhältnis zu Washington. Nun reagiert Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit einer „Klarstellung“.
Bei neuerlichen Protesten gegen die geplante Justizreform in Israel ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen.
Scholz spricht über die Zeitenwende, Baerbock erwartet beim G-20-Treffen Einigkeit gegen Russland – und ein Gericht verhandelt erstmals wegen „Handy-Blitzern“. Der F.A.Z.-Newsletter.
Israel ist ein aufgewühltes Land, und die Regierung heizt die Lage an. Gegner der Justizreform werden zu Anarchisten gestempelt. Und ein Minister fordert, dass ein palästinensischer Ort „ausradiert“ wird.
Nach schweren Ausschreitungen israelischer Siedler spricht sich Israels Finanzminister Bezalel Smotrich dafür aus, die palästinensische Kleinstadt Huwara „auszuradieren“. Dies sei aber nicht Aufgabe von Privatleuten – sondern des Staates.
In Jerusalem wurde ein Palästinenser festgenommen, dem vorgeworfen wird, die Ermordung des Sicherheitsministers Ben Gvir geplant zu haben. Das teilte das Büro des Ministers mit.
Nach den Ausschreitungen israelischer Siedler verspricht die Armeeführung eine Untersuchung. Die USA fordern, die betroffenen Palästinenser zu entschädigen.
Wie kam es dazu, dass die national-dekolonialen Gründungsprojekte beider Länder von Fanatikern übernommen wurden? Fest steht: Wenn religiöser Fundamentalismus auf Nationalismus trifft, entsteht eine gefährliche Mischung.
Der Besuch von Israels Außenminister Eli Cohen in Berlin soll signalisieren, dass Netanjahus Regierung außenpolitisch Kurs hält.
Die Außenministerin betonte, dass sich im Ausland Sorgen über die gesetzgeberischen Vorhaben in Israel gemacht wird. Ihr Amtskollege Eli Cohen forderte von Deutschland jedoch mehr Druck auf Iran auszuüben.
Eine Reihe von Themen belastet derzeit die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Außenministerin Baerbock hält sich beim Besuch ihres Amtskollegen in Berlin mit Kritik nicht zurück.
Für einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern bedarf es beider Seiten. Radikalfanatische Siedler zeigen nun mit der Brandschatzung einer palästinensischen Kleinstadt, dass sie daran kein Interesse haben.
Nach dem Mord an zwei Israelis verwüsten Hunderte Siedler eine Stadt im Westjordanland. Die Armee ist überfordert. Manche Politiker der israelischen Regierungskoalition unterstützen die Siedler.
Nach seiner Gründung 1948 sollte der Staat Israel rasch eine Verfassung erhalten. Doch das Versprechen bleibt bis heute unerfüllt – auch deshalb eskaliert der Kampf um die Justizreform.
In Reaktion auf den Tod von zwei Israelis setzten im Westjordanland randalierende Siedler Häuser und Autos in Brand. Es fielen Schüsse, und mindestens ein Palästinenser wurde tödlich verletzt.
Terroranschläge könnten in Israel bald mit der Todesstrafe geahndet werden. Ein Gesetzesentwurf der Regierung dazu soll in dieser Woche in der Knesset beraten werden. Im Westjordanland wurden zwei Israelis getötet.
In Tel Aviv sind abermals tausende Menschen gegen die geplante Justizreform der ultrarechten Regierung auf die Straße gegangen. Die Reform würde das Recht des Obersten Gerichts stark einschränken, Gesetze der Regierung oder Minister-Ernennungen zu verhindern.
Zum wiederholten Mal gingen Tausenden Demonstranten in Tel Aviv auf die Straße. Sie protestieren gegen eine Reform, mit der sich die Regierung Benjamin Netanjahus weitreichende Befugnisse sichern zu wollen scheint.
Durch die Maßnahme werden kommerzielle Flüge ermöglicht und Flugzeiten zwischen Israel und Asien reduziert. Die US-Regierung hatte zwischen den beiden Staaten vermittelt.