El Baradei fordert Verschiebung des Referendums
Am Samstag entscheidet Ägypten über den Verfassungsentwurf seines Präsidenten. Die Opposition macht gegen das Referendum noch einmal mobil.
Am Samstag entscheidet Ägypten über den Verfassungsentwurf seines Präsidenten. Die Opposition macht gegen das Referendum noch einmal mobil.
Sicherheitsbehörden halten gewaltbereite Salafisten seit einiger Zeit für willens, Terroranschläge in Deutschland zu begehen. Die beiden vorübergehend festgenommen Männer zählen zu einer Szene, die auf etwa 4000 Personen geschätzt wird.
Die Polizei hat die beiden Verdächtige nach dem Bombenalarm am Bonner Hauptbahnhof wieder freigelassen. Die Suche nach einem Hauptverdächtigen geht weiter. Noch ist unklar, ob es sich um einen versuchten Terroranschlag gehandelt hat.
Ägyptens Opposition ist noch immer unschlüssig, wie sie auf das Referendum über eine neue Verfassung reagieren soll: Die Volksabstimmung boykottieren oder für ein „Nein“ werben? Nun läuft der Nationalen Rettungsfront die Zeit davon.
Die Gesellschaft in Ägypten ist gespalten, ob sie für oder gegen Präsident Muhammad Mursi sein soll. Die F.A.Z. geht an die Basis ägyptischer Politik - und schildert konträre Positionen am Beispiel einer Familie aus Kairo.
Vor zwei Jahren kämpfte Abdel Salam mit den Islamisten gegen Mubarak. Nun sind die Verbündeten von einst seine Feinde. Und Salam geht wieder auf die Straße.
Regierungstruppen versuchen Attacken auf Militärstützpunkte nahe der syrischen Hauptstadt abzuweisen. Der Flughafen bleibt heftig umkämpft. Unterdessen sollen sich die Aufständischen auf ein gemeinsames Kommando im Kampf gegen Präsident Assad verständigt haben.
Nach der Brandrede Präsident Muhammad Mursis gegen die Opposition weitet sich die Staatskrise in Ägypten aus: Zehntausende Demonstranten drangen bis in eine abgesperrte Zone vor dem Präsidentenpalast. Derweil gibt es Anzeichen, dass die Regierung des Referendum verschieben könnte.
Amerikas Präsident Obama hat die politischen Gruppierungen am Nil zu Gewaltverzicht und Gesprächen ohne Vorbedingungen aufgerufen. Ägyptens Präsident Mursi hatte am Donnerstagabend die Opposition als „fünfte Kolonne“ beschimpft.
Auf dem Tahrir-Platz im Zentrum von Kairo sammeln sich die Aktivisten der Revolution von 2011. Doch nun sind ihre Gegner nicht nur die Sicherheitskräfte des Regimes. Auch auf der anderen Seite stehen einfache Ägypter.
mrb. KAIRO, 6. Dezember. Ägyptens Präsident Mursi hält an der Ausweitung seiner Macht fest. Auch eine Verschiebung des Termins des Referendums über eine neue ...
Im westafrikanischen Burkina Faso haben Vertreter der malischen Regierung und zwei Rebellengruppen erste direkte Gespräche miteinander geführt.
Im Eilverfahren will Ägyptens Präsident Mursi eine Verfassung durchbringen, die der Scharia stärkeres Gewicht verleiht. Nun hat die ägyptische Wahlkommission trotz des angekündigten Boykotts Tausender Richter einen Hohen Rat einberufen, der das für den 15. Dezember geplante Referendum beaufsichtigen soll.
Die Verfassungserklärung und die Umstände der Annahme des Entwurfs haben Ägypten in die tiefste politische Krise seit dem Sturz Mubaraks gestürzt. Nun lehnt es die Justiz ab, das von Präsident Mursi anberaumte Referendum zu beaufsichtigen.
Radikale Islamisten treiben im Internet weiterhin ihr Unwesen. Viele ihrer Netzaktivitäten wurden zwar von den Geheimdiensten abgeschaltet, der Föderalismus erschwert aber den Kampf gegen die Extremisten.
In der Nacht zum Freitag hat das ägyptische Verfassungskomitee den Entwurf für eine neue Verfassung verabschiedet und bereits an Präsident Mursi übergeben. Das von Islamisten beherrschte Gremium legte die Scharia als Hauptquelle der Gesetzgebung fest.
UN-Generalsekretär Ban hat einer Militärmission der Afrikanischen Union Unterstützung zugesagt - zahlen dafür aber sollen andere.
Das würde die Konfrontation zwischen der Justiz, die von Gefolgsleuten von Mursis Vorgänger Husni Mubarak durchsetzt ist, und den Islamisten weiter verschärfen.
Die Konfrontation zwischen Islamisten und Gegnern des Präsidenten Mursi weitet sich aus. In Kairo und anderen Städten kommt es zu Straßenschlachten an. Bei einem Angriff auf das Hauptquartier der Muslimbruderschaft kam ein 15 Jahre alter Jugendlicher ums Leben.
Familie Dalu aus Gaza-Stadt hat zehn Verwandte verloren, für sie beginnt nun die Zeit der Trauer. Die Ruine ihres Hauses ist zu einer improvisierten palästinensischen Gedenkstätte für den jüngsten Krieg geworden.
Die Tuareg-Band Tinariwen gründete sich in den achtziger Jahren in einem libyschen Militärcamp. Sie war das musikalische Sprachrohr der Tuareg-Revolten und ...
Hunderte Gegner des ägyptischen Präsidenten Mursi haben ihre Demonstrationen auf dem Kairoer Tahir-Platz am Samstagmorgen fortgesetzt. Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas vor. Die amerikanische Regierung zeigte sich besorgt über den Regierungsstil Mursis.
Nach seinem Erfolg bei der Vermittlung einer Waffenruhe in Gaza will der ägyptische Präsident Mursi seine Macht im Inneren weiter festigen. Alle von der Justiz bisher für ungültig erklärten Dekrete Mursis seien wieder wirksam, sagte ein Sprecher.
Die Explosion in einem Bus in Tel Aviv hatte die Angst genährt, Israel werde doch in Gaza einmarschieren. Am Abend dann kam die ersehnte Botschaft aus Kairo.
Kommt es zu einer israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen? Ein Krieg mit Verlusten unter den eigenen Soldaten ist zwei Monate vor der Wahl für die Regierung Netanjahu ein riskantes Unterfangen. Gleichwohl hatte der getötete Hamas-Militärführer Dschabari das israelische Militär unter Zugzwang gesetzt.
Noch einmal tausend tote Palästinenser kann sich Israel nicht leisten. Denn in den arabischen Staaten regieren nun gewählte Repräsentanten von Islamisten. Das gilt nicht zuletzt für Ägypten.
Mit iranischer Hilfe erhielten die Islamisten Raketen, die Israel im Innersten treffen können. Dagegen soll der verbesserte Abwehrschild „Iron Dome“ Schutz bieten.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu gilt als Zauderer. Viele bezweifeln seine Entschlossenheit, notfalls auch Bodentruppen zu schicken, um den Raketenbeschuss zu stoppen. Innenpolitisch wäre das Risiko groß.
Die westafrikanischen Staatschefs haben eine internationale Intervention im Krisenland Mali beschlossen. 3300 Soldaten sollen nach dem dortigen Militärputsch für mehr Sicherheit sorgen.
tos. JOHANNESBURG, 9. November. Am Sonntag treffen sich die 15 Staatschefs der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) in der nigerianischen ...
Außenminister Westerwelle hat in einem Gespräch mit Nigerias Präsidenten Jonathan in Abuja seine Sorge über die Sekte Boko Haram geäußert. Nigerias Regierung zeigte sich offen für Verhandlungen mit den Islamisten.
Die radikalen Islamisten in Nigeria sind offenbar zu Verhandlungen über eine Waffenruhe bereit. Außenminister Westerwelle wird unterdessen heute in Abuja erwartet.
Tunesiens Staatschef Moncef Marzouki hat den Notstand in seinem Land bis Januar 2013 ausgedehnt. Am Dienstag hatten militante Islamisten zwei Posten der nationalen Garde in einem Tuniser Vorort attackiert.
Gestern Abend sollten sich die fünf Talkgäste Anne Wills der Frage widmen, warum junge Muslime radikal werden. Überwiegend befasste sich die Runde allerdings mit Integrationsversäumnissen aller Art.
Idriss Déby regiert Tschad seit mehr als zwanzig Jahren mit harter Hand. Seit ein Militäreinsatz gegen Islamisten in Mali näher rückt, ist er aus westlicher Sicht wichtiger denn je.
„In allen Punkten auf der gleichen Linie“: Der französische Innenminister Manuel Valls und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sprechen im Interview mit der F.A.Z. über Islamisten, Vorratsdatenspeicherung und ihre Pläne, den Missbrauch der Visafreiheit zu unterbinden.