EU beschließt Ausbildungsmission
Die Europäische Union entsendet Ausbilder für die Armee Malis. Das beschlossen die EU-Außenminister in Brüssel. Frankreichs Verteidigungsminister will derweil noch heute nach Berlin reisen.
Die Europäische Union entsendet Ausbilder für die Armee Malis. Das beschlossen die EU-Außenminister in Brüssel. Frankreichs Verteidigungsminister will derweil noch heute nach Berlin reisen.
Der französische Präsident François Hollande ist laut F.A.Z. „vollauf zufrieden“ mit der von Deutschland zugesagten Entsendung von zwei Transportflugzeugen der Luftwaffe für den Mali-Einsatz. Unterdessen liefern sich französische Bodentruppen Straßenkämpfe mit Islamisten im Norden des Landes.
Den Transformationsprozessen in Tunesien und Ägypten widmete sich in der vergangenen Woche das internationale Kolloquium „Islamismus im Wandel“, veranstaltet
In Mali haben die Islamisten Diabali 400 Kilometer nördlich von Bamako erobert. Amerika und mehrere EU-Staaten sicherten Frankreich Hilfe zu. Verteidigungsminister Le Drian sagte, die Gesamtsituation entwickele sich positiv.
Ohne das Eingreifen Frankreichs hätten in kürzester Zeit Gotteskrieger die Macht in Mali übernommen - mit allen Risiken für die Sicherheitslage Europas. Immerhin hieß Berlin die Intervention gut.
Der Kopf der malischen Islamisten von Ansar al Dine hat sich von Mitglied der nationalistischen Tuareg zu einem waschechten Talib entwickelt. Die französischen Militärschläge bringen Iyad ag Ghaly nun in Schwierigkeiten.
Die Angriffe der französischen Luftwaffe setzen den radikalen Islamisten in Mali zu. Die Militärmission war vor dem Einsatzbefehl des Präsidenten Hollande gründlich vorbereitet worden. Nun verstummen die Kritiker und sagen ihre Unterstützung zu.
Das französische Militär setzt seine Luftschläge gegen islamistische Rebellen in Mali fort. Präsident Hollande erklärt, im Kampf gegen den Terrorismus seien dem Feind schon „schwere Verluste“ zugefügt worden.
Innerhalb weniger Stunden hat sich François Hollande vom Zauderer in einen Kriegsherren verwandelt. Als Vorkämpfer gegen den internationalen Terrorismus will ...
Frankreich wollte in Mali nicht intervenieren - bis sich Präsident Hollande anders entschied. Womöglich könnten auch deutsche Transall-Maschinen eine afrikanische Eingreiftruppe unterstützen.
Frankreich unterstützt Mali aktiv mit Soldaten im Kampf gegen die vorrückenden islamistischen Rebellen. Präsident Dioncunda rief den Ausnahmezustand aus. Auch die Vereinigten Staaten erwägen nun, in den Kampf gegen die Islamisten einzugreifen.
Die malische Armee kann den Vormarsch der vereinten Dschihadisten nicht mehr aus eigener Kraft stoppen. Sie braucht Frankreichs Hilfe. Doch es wird schwieriger als in der Elfenbeinküste.
tos. JOHANNESBURG, 10. Januar. Rund um die nordmalische Stadt Mopti ist es am Donnerstag abermals zu Gefechten zwischen der Armee und radikalen Islamisten ...
Erstmals seit der Eroberung Nordmalis durch Islamisten ist Malis reguläre Armee gegen die Aufständischen vorgegangen. Die Rebellen gaben Stellungen nahe der Regionalstadt Mopti auf. Am Donnerstag soll es neue Friedensverhandlungen geben.
Die Hamas gestattet der Fatah, die zentrale Feier zu ihrem 48. Gründungsjubiläum in Gaza abzuhalten. Aber die beiden palästinensischen Organisationen haben weiter unterschiedliche Strategien gegenüber Israel.
Der ägyptische Fernsehsatiriker und frühere Herzchirurg Bassem Youssef gehört zweifelsohne zu den Gewinnern der Revolution.
Muss Bassem Youssif vor Gericht? Der Star einer ägyptischen Satireshow soll Präsident Mursi herabgewürdigt haben. So sieht es ein islamistischer Anwalt, und der Generalstaatsanwalt reagiert.
Nigerianische Sicherheitskräfte sind gegen Stellungen der Islamisten von Boko Haram in Maiduguri vorgegangen. Dabei wurden 13 Kämpfer der Gruppe und ein Soldat getötet.
Bereits unter Mubarak hat sich Mohamed El Deeb mit kritischen Texten profiliert. Er trat während der Januar-Revolution auf dem Tahrir-Platz auf. Jetzt spricht er über die Krise in seinem Land.
Nach Inkraftsetzung der neuen Verfassung hat der ägyptische Präsident Mursi alle politischen Kräfte aufgefordert, die Spannungen im Dialog zu überwinden. Westliche Politiker appellieren an ihn, auf seine Kritiker zuzugehen.
Nach Ansicht von Verfassungsschutz-Präsident Maaßen ist Ägypten die neue Drehscheibe für Dschihad-Freiwillige. Maaßen warnte auch vor der Gefahr für Deutschland, die von islamistischen Personengruppen ausgehe.
Ägypten hat eine neue Verfassung. Sie wurde maßgeblich von Islamisten geschrieben. Nun bereitet sich das Land auf die Parlamentswahl vor. Die Regierung schränkte aus Sorge vor einem Sturm auf die Banken den freien Geldverkehr ein.
Abermals stieß der Ablauf der Volksabstimmung auf Kritik. Viele Wähler seien von Islamisten beeinflusst oder eingeschüchtert worden, berichteten Beobachter und ...
mrb. FRANKFURT, 23. Dezember. Ägypten hat eine neue Verfassung. Nach Angaben lokaler Medien votierten etwa 64 Prozent der Wähler für den von Präsident Muhammad ...
Bamako, 23. Dezember (AFP/dpa). Im Norden von Mali haben radikale Islamisten damit begonnen, in Timbuktu die noch verbliebenen Mausoleen islamischer Heiliger ...
Die neue ägyptische Verfassung ist angenommen. Doch Mursis Rückhalt in der Bevölkerung bröckelt. Sein Entwurf erhielt drei Millionen weniger Ja-Stimmen als er selbst bei seiner Wahl.
Die Ägypter geben in der zweiten Runde des Referendums ihre Stimme zu dem umstrittenen Verfassungsentwurf ab. Aktivisten melden Verstöße gegen das Wahlrecht, Islamisten sollen versucht haben, Wähler zu beeinflussen.
Vor der zweiten Runde des ägyptischen Verfassungsreferendums ist es in Alexandria abermals zu Straßenkämpfen gekommen. Aufgeheizt wird die Stimmung durch die Rücknahme des Rücktritts, den Generalstaatsanwalt Abdullah angekündigt hatte.
Die UN entsendet Friedenstruppen in das krisengeschüttelte Mali. Einstimmig beschließt der Sicherheitsrat in New York die Afisma-Mission. Sie soll die Regierung „mit allen notwendigen Mitteln“ im Kampf gegen bewaffnete Rebellengruppen unterstützen.
Wenige Wochen nach seiner Ernennung durch Präsident Muhammad Mursi gibt der ägyptische Generalstaatsanwalt Talaat Ibrahim Abdallah nach Protesten auf.
pca. BERLIN, 16. Dezember. Bei der Suche nach den Tätern und Hinterleuten des gescheiterten Bombenattentats im Bonner Hauptbahnhof fahnden die Ermittler nach ...
In Bonn kreuzen sich die Wege zahlreicher militanter Islamisten. Nun ist die Stadt nur knapp einem Bombenanschlag entgangen - mutmaßlich durchgeführt von einer Schlüsselfigur der Szene.
In Kairo, Alexandria und acht weiteren Regierungsbezirken hat die Volksabstimmung über eine neue Verfassung begonnen. Die Opposition will den Durchmarsch der Islamisten verhindern.
Nach Informationen der F.A.S. verfolgen die Ermittler im Bonner Bombenfall eine heiße Spur. Der Mann, der die Bombe am Hauptbahnhof abgelegt hatte, soll zur Islamistenszene der Stadt gehören.
Der Streit um die Zukunft Ägyptens spaltet das Land. Nun soll ein Verfassungsreferendum den Machtkampf zwischen Islamisten und ihren Gegnern entscheiden. Die Gegner fürchten vor allem eine strengere Auslegung der Scharia und eine Einschränkung der Grundrechte.
Am Samstag hat das Referendum über die neue ägyptische Verfassung begonnen. Der Oppositionelle Hamdin Sabbahi kritisiert sie als schädlich und erinnert Präsident Mursi daran, dass er nicht über dem Gesetz stehe.