Gedenken ohne Rachsucht
Vor einem Jahr ermordeten zwei junge Islamisten in der französischen Normandie einen Pfarrer. In einer Gedenkmesse dankt Präsident Emmanuel Macron der Gemeinde – die ist ein Vorbild gegen den Hass.
Vor einem Jahr ermordeten zwei junge Islamisten in der französischen Normandie einen Pfarrer. In einer Gedenkmesse dankt Präsident Emmanuel Macron der Gemeinde – die ist ein Vorbild gegen den Hass.
Ein kleiner, aber höchst gefährlicher Teil der Gesellschaft ist mit Frieden überfordert. Er greift zu Gewalt, die oftmals von politischen Ideologien gedeckt wird. Es gibt auffällige Ähnlichkeiten zwischen den drei geballt auftretenden Formen des Extremismus.
Trotz Niederlagen im Nahen Osten bleibt die Expansionskraft des „Islamischen Staates“ ungebrochen. Nun sind die Terroristen in Südostasien aktiv. Im Kampf gegen die Miliz setzt Indonesiens Präsident nicht nur auf Waffengewalt.
Die Zahl der in Deutschland in Untersuchungshaft sitzenden islamistischen Terroristen hat einen Höchstwert erreicht. Das belegen einem Bericht zufolge die aktuellen Zahlen des Innenministeriums.
Die spanischen Behörden gehen derzeit massiv gegen mutmaßliche Terrorzellen vor. Jetzt wurde gemeinsam mit der deutschen und der britischen Polizei eine europaweite Aktion gestartet.
Sie sollen Terroranschläge in Europa unterstützt haben: In einer konzertierten Aktion sind die Behörden gegen radikale Islamisten in Spanien, Deutschland und Großbritannien vorgegangen. Sechs mutmaßliche IS-Anhänger wurden festgenommen.
Die europäische Polizeibehörde geht davon aus, dass der G-20-Gipfel ein potentielles Ziel für Terroristen ist. Die Anschlagsgefahr in Europa sei die höchste seit einer Generation – und steige weiter.
Nach einer Schießerei vor einem Hotel in Bamako steigen Rauchsäulen über der Hauptstadt von Mali auf. Französische Soldaten eilen sofort zur Hilfe. Mittlerweile wird von zwei Opfern ausgegangen, 36 Geiseln konnten befreit werden.
Ein Angriff auf ein Hotel erschüttert die philippinische Hauptstadt Manila. Die Behörden in dem von Terror geplagten Land gehen von einem Einzeltäter aus.
Mehrere Lager von Islamisten im Nachbarland seien das Ziel gewesen, sagte Ägyptens Präsident Sisi. Zuvor hatten Attentäter mehr als 20 koptische Christen ermordet.
Spätestens seit dem Fall des Berliner Attentäters Anis Amri ist klar: Die Verbindung zwischen Drogenhandel und der islamistischen Szene ist eng. In Berlin hat es nun Festnahmen gegeben.
Seit acht Monaten wird im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts gegen den Islamisten Sven Lau verhandelt. Nun nähert sich das Verfahren dem Ende. Die Anklage fordert eine jahrelange Haftstrafe.
In Jakarta hat ein Gericht einen christlichen Gouverneur wegen „Blasphemie“ zu zwei Jahren Haft verurteilt. Zu Unrecht – und zur Freude zahlreicher Islamisten.
In einem neuen Strategiepapier skizziert die amerikanische Regierung, wie sie den Kampf gegen den Terror führen will: Die Kriege sollen billiger – und Verbündete stärker eingespannt werden.
Seit 2014 befinden sich mehr als 250 Schülerinnen in Nigeria in der Gewalt der Islamistengruppe Boko Haram. Nun waren Verhandlungen zu ihrer Freilassung teilweise erfolgreich.
Der Psychoanalytiker Fethi Benslama ist einer der wichtigsten Islamismusforscher Frankreichs. Ein Gespräch über die psychischen Ursachen für Radikalisierung, Houellebecq und die Wahl.
Gilles Kepel zeichnet ein beunruhigendes Bild der französischen Gesellschaft unter der Bedrohung des dschihadistischen Terrors. Er nimmt den Plan der Islamisten, einen Religionskrieg anzuzetteln, ernst.
Offenbar sollte François Fillon das Ziel eines islamistischen Anschlags werden – der Präsidentschaftskandidat der Republikaner ist unter Frankreichs Dschihadisten besonders verhasst.
Eine neue Heimat für Erdogans Islamisten in Deutschland, und für die Deutschen der Vorwurf der völkischen Bewegung: Anhänger der Grünen tun sich mit einem ausgewogenen Heimatbegriff schwer, wenn es nicht um Migration geht.
Im neuen „Tatort“ aus Dortmund gelingt den Drehbuchautoren durch ein wahnwitziges Manöver am Ende ein unglaublicher Twist. Ob die Handlung dennoch nah an der Realität bleibt? Wir haben Experten befragt.
Im Westen nichts Neues: Der französische Philosoph Pascal Bruckner fragt, was an dem Vorwurf dran ist, in Frankreich grassiere Islamophobie. Er erkennt darin den Versuch, Kritik an der Religion zu unterdrücken.
Niedersachsen hat einen Nigerianer abgeschoben, der im Februar unter Terrorverdacht in Göttingen festgenommen worden war. Damit nutzt das Bundesland einen Paragrafen, der bislang noch nie angewendet worden ist.
Im neuen „Tatort“ jagen alle einem Tschetschenen in der Schweiz hinterher. Angeblich hat er Frauen als Selbstmordattentäterinnen in den Tod geschickt. Wie realitätsnah ist die Handlung?
Philippinische Soldaten haben offenbar die Leiche des ermordeten deutschen Seglers gefunden. Nun soll sie nach Deutschland überführt werden.
Zum zweiten Mal haben syrische Regierungskräfte die Wüstenstadt zurückerobert. Doch die Soldaten kommen nur schwer voran: Die Islamisten ließen zahlreiche Minen zurück.
Der Moscheeverein „Fussilet 33“ ist Treffpunkt für viele radikale Islamisten. Nun wurde der Verein verboten. Doch die Arbeit für die Ermittler beginnt erst. Wohin floß das Geld des Vereins?
Der Berliner Moscheeverein „Fussilet 33“ war Anlaufpunkt für viele Islamisten – auch für Anis Amri, den Attentäter vom Breitscheidplatz. Jetzt ist der Verein verboten worden, hunderte Beamte waren im Einsatz.
Der IS pflegt eine tiefe Abneigung gegen Fußball, andere Radikale locken darüber aber auch Anhänger an. Ben-Hatira ist nicht der erste Erfolg für Islamisten.
Die Gebetsräume waren ein Treffpunkt für gewaltbereite Islamisten. Auch der Attentäter Anis Amri besuchte sie oft. Der Senat diskutierte über ein Verbot – dem kam der Moscheeverein jetzt zuvor.
An der Grenze zu Israel haben Unterstützer der IS-Miliz die Freie Syrische Armee zurückgeschlagen und mehrere syrische Dörfer eingenommen. Dort sollen sich derzeit Zehntausende Flüchtlinge aufhalten.
Tausende Tschetschenen reisen illegal nach Deutschland ein. Viele neigen zur Gewalt und lassen sich kaum integrieren. Moskau zieht daraus seinen Vorteil.
Die zwei bei Anti-Terror-Razzien festgenommenen Gefährder hatten offenbar konkrete Anschlagspläne. Jetzt reagiert Niedersachsen mit drastischen Mitteln.
Die Muslimbruderschaft gibt sich in Deutschland weltoffen und tolerant. Der Verfassungsschutz warnt jedoch, dass die Organisation in Sachsen und Thüringen demokratiefeindliche Strukturen aufbaut. Ziel sei die Durchsetzung eines politischen Islams.
„Sehr virulente salafistische Szene“: In Göttingen verhaften Polizisten zwei Männer, die einen Anschlag geplant haben. In den letzten Jahren haben Islamisten dort immer stärker Fuß gefasst.
Der Schlag gegen ein Netzwerk radikaler Islamisten zeigen, wie nahe die Gefahr eines Terroraktes auch weiterhin ist. Die Parallelen zum Fall Amri bleiben furchteinflößend.
Der Tunesier Haikel S. gilt als Anführer der Terrorzelle, die am Mittwoch zerschlagen worden ist. Seine Saat säte er in der Bilal-Moschee. Doch wer war der Mann?