Terror gegen uns alle
Allein darauf zu hoffen, dass die „befreundeten“ Geheimdienste Deutschland gewogen bleiben, ist keine Strategie. Im Kampf gegen die Feinde der offenen Gesellschaft gilt es, alle rechtsstaatlichen Mittel auszuschöpfen.
Allein darauf zu hoffen, dass die „befreundeten“ Geheimdienste Deutschland gewogen bleiben, ist keine Strategie. Im Kampf gegen die Feinde der offenen Gesellschaft gilt es, alle rechtsstaatlichen Mittel auszuschöpfen.
Drohungen gegen Schulen und öffentliche Einrichtungen: Es soll ein Gefühl der permanenten Gefahr in Deutschland geschaffen werden.
Am Dienstag stürmte die Polizei in Duisburg die Wohnung eines Islamisten. Schon vor Wochen gab es Hinweise auf seine Anschlagspläne – doch die Beweise reichten nicht für eine Festnahme.
Koranverbrennungen in Schweden, Flüchtlinge in Deutschland, Ganzkörperschleier in Frankreich: Der Politologe Hugo Micheron erklärt im Interview die Einfallstore für den neuen europäischen Dschihadismus.
Präsident Macron hat sich an Israels Seite gestellt – aber im Land grassiert der muslimische Antisemitismus. Er ist nur eine Variante der Aggressivität, welche die französische Gesellschaft immer wieder erfasst.
Mit Luftangriffen ist das US-Militär nach eigenen Angaben gegen die iranischen Revolutionsgarden und ihre Verbündeten im Osten Syriens vorgegangen. Zuvor hatte es vermehrt Angriffe auf amerikanische Stützpunkte gegeben.
Die EU ringt um eine gemeinsame Position zum Krieg in Nahost, Finanzminister Lindner stellt die Ergebnisse der Steuerschätzung vor, und die EZB verkündet ihren Zinsentscheid. Der F.A.Z.-Newsletter.
Vor sechs Jahren wurde Tarik S. aus Bielefeld wegen Mitgliedschaft in der Terrororganisation IS verurteilt. Nun steht S. im Verdacht, einen Lkw-Anschlag auf eine Pro-Israel-Demonstration geplant zu haben.
Nach der Festnahme in Duisburg soll der verdächtige Islamist einem Haftrichter vorgeführt werden. Er soll sich über Anschlagsziele „in Bezug auf pro-israelische Demos informiert“ haben.
Der französische Präsident will Israel im Kampf gegen die Terrororganisation unterstützen. Zugleich mahnt er, der Kampf müsse „ohne Erbarmen sein, aber nicht ohne Regeln“.
Die Hamas hat israelische Geiseln freigelassen. Eine von ihnen schildert nun, was sie erlebt hat. Frankreichs Präsident Macron erklärt die Freilassung der übrigen Verschleppten zum „obersten Ziel“.
Israels Regierungschef steht vor seiner größten Bewährungsprobe. Für Versäumnisse lässt er andere die Verantwortung übernehmen. Es geht auch um sein politisches Überleben.
Im April erstach ein Syrer in Duisburg einen Passanten und verletzte vier Männer in einem Fitnessstudio. Am heutigen Montag beginnt der Prozess gegen ihn. Er zeigt, wie gefährlich die Ideologie des IS noch immer ist.
Nicht der Kampf gegen den IS in Mossul könnte das Vorbild für den Einsatz von israelischen Bodentruppen im Gazastreifen sein. Es sei eher wie der Angriff auf eine Insel, sagt ein früherer amerikanischer Oberst.
Der französische Innenminister beklagt nach dem abermaligen Mord an einem Lehrer eine „Atmosphäre des Dschihadismus“. Aber was heißt das? Eindrücke aus einem verstörten Land.
In Deutschland wird auf der Straße der Terror gegen Israel gefeiert, die muslimischen Verbände schweigen. Der Terror der Hamas von heute ist auch ein Produkt der Versäumnisse von gestern.
Ministerpräsident Netanjahu verspricht, die Hamas zu zerschlagen. Und dann? Einen Plan dafür scheint er nicht zu haben.
Die Junge Union zeigt sich auf ihrem „Deutschlandtag“ solidarisch mit Israel. Der israelische Botschafter Ron Prosor warnt die Deutschen vor einer Verharmlosung der Vernichtungsideologie der Hamas.
Der Krieg in Israel wirkt sich auf die Bedrohungslage in Deutschland aus, der Frauenanteil in den Chefetagen nimmt nur langsam zu und im Kino spielen die Stars Leonardo DiCaprio und Robert DeNiro ein ungleiches Paar. Der F.A.Z.-Newsletter
Präsident Kahl: Nahost-Konflikt findet hier Fortsetzung / Angriff auf Synagoge
Hilfslieferungen für den Gazastreifen sollen über Ägypten transportiert werden. Doch das Militärregime in Kairo zögert, den Grenzübergang Rafah auch nur einen Spalt breit zu öffnen. Tausende Palästinenser harren dort aus.
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat den tödlichen Anschlag auf zwei schwedische Fußballfans in Brüssel für sich reklamiert. Die Terrormiliz veröffentlichte am Dienstagabend eine entsprechende Erklärung.
Die belgische Polizei hat einen Mann erschossen, der am Montag zwei Schweden in Brüssel getötet haben soll. Der gebürtige Tunesier soll sich auf Koranverbrennungen in Schweden bezogen haben.
Nach dem Mord an zwei schwedischen Fußballfans bekennt sich ein Mann im Internet zu der Tat und erklärt, von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat inspiriert worden zu sein. Bei der Festnahme wird der mutmaßliche Täter von Polizisten erschossen.
Das Selbstmordattentat hat sich während des Freitagsgebets in der nordöstlichen Provinz Baghlan ereignet. Der Islamische Staat hat sich zu dem Anschlag bekannt.
Für einige Monate hatte die israelische Gesellschaft vergessen, wer ihre eigentlichen Feinde sind. Das ist im Nahen Osten eine unverzeihliche Nachlässigkeit. Ein Gastbeitrag.
Israel bildet ein kleines Kriegskabinett, in das auch Netanjahus Widersacher Benny Gantz eintritt. „Jedes Hamas-Mitglied ist dem Tod geweiht“, sagt der Ministerpräsident.
Neben dem großen Entsetzen und Mitgefühl auf das barbarische Abschlachten unschuldiger Zivilisten nahe des Gazastreifens beobachtet Feuilleton-Herausgeber Jürgen Kaube auch andere Reaktionen in Deutschland. Zu Gast außerdem: Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Nikolas Busse.
Wer derzeit von den höheren Zinsen der Zentralbanken profitieren will, der findet am Geldmarkt die beste Möglichkeit. 3,9 Prozent sind dort im Jahr drin – sicherer und einfacher als beim Tagesgeld.
Bei einem Drohnenangriff auf eine Militärakademie im Zentrum Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 78 Menschen getötet worden. Die syrische Armee macht „terroristische Organisationen“ dafür verantwortlich.
Der italienische Comicautor Zerocalcare ist zum zweiten Mal ins Kurdengebiet in Nordsyrien gereist und erzählt in „No Sleep till Shingal“ auf ebenso berückende wie bedrückende Weise von der Notsituation der dort lebenden Kurden.
Najem al-Jubouri war irakischer Kommandeur und zwang den IS in die Knie. Jetzt ist er Gouverneur, verehrt Mahatma Gandhi – und das völlig zerstörte Mossul blüht auf.
Im syrischen Suwaida, das vor allem von Drusen bewohnt wird, protestieren die Menschen mutig gegen Assad. Sie wissen genau, welch hohes Risiko sie damit eingehen – und sie richten ihre Botschaft auch an uns.
„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber will nicht mehr öffentlich über den Islam sprechen. Er will die Bedrohung nicht mehr ertragen. Islamisten und Linksextreme üben nicht nur in seinem Fall Druck aus. Ein Gastbeitrag.
Seit 2015 bildet die Bundeswehr im Irak Sicherheitskräfte für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ aus. Die Regierung will den Einsatz nun um ein Jahr verlängern.