Konspirativ, vernetzt, hochgefährlich
Die Fälle Köln und Wien zeigen: Die Terrorgruppe „Islamischer Staat Provinz Khorasan“ hat mögliche Anschlagsziele wie den Kölner Dom, den Stephansdom, den Prater und eine Kirmes ausgekundschaftet.
Die Fälle Köln und Wien zeigen: Die Terrorgruppe „Islamischer Staat Provinz Khorasan“ hat mögliche Anschlagsziele wie den Kölner Dom, den Stephansdom, den Prater und eine Kirmes ausgekundschaftet.
Irans Revolutionsgarde feuert ballistische Raketen auf IS-Ziele in Syrien und in das irakische Kurdengebiet. Der erste derartige Angriff seit Beginn des Gaza-Kriegs verschärft die Lage in der Region weiter. Nach einem IS-Terrorangriff hatte Iran Rache geschworen.
Teheran hat nähere Angaben zu den mutmaßlichen Tätern des Anschlags in Kerman Anfang des Jahres veröffentlicht. Demnach kam einer der Attentäter aus Tadschikistan, wo der „Islamische Staat“ zunehmend Mitglieder rekrutiert.
Der Überfall der Hamas am 7. Oktober stand im Zeichen der Verbindung zweier zerstörerischer Kräfte: Hass auf Juden und Hass auf Frauen.
Der Anschlag von Kerman zeigt nicht nur, dass der IS wieder zu komplexen Taten fähig ist. Er ist ein Fanal dafür, was in einem destabilisierten Iran folgen könnte.
Nach dem Anschlag von Kerman verlangt der „Islamische Staat“ einen Dschihad gegen Israel – und will die Hamas aus dem Bund mit Iran lösen. Teheran erklärt die IS-Terroristen einfach zu „Söldnern Amerikas und der Zionisten“.
Nach der Tötung eines Milizen-Anführers will der Irak ein Ende des amerikanischen Militäreinsatzes im Land. Der soll verhindern, dass der IS wieder erstarkt.
Zwei Selbstmordattentäter hätten ihre Sprengstoffgürtel in der Menschenmenge gezündet, die sich am vierten Todestag von General Kassem Soleimani zu einer Gedenkfeier versammelt hatte. Dabei wurden fast 100 Menschen getötet und mehr als 280 verletzt.
US-Außenminister Blinken reist nach Nahost, die FDP sucht beim Dreikönigstreffen ihren Kurs, Schäuble wird in seiner Heimatregion beigesetzt und Wellinger liegt vor dem Finale der Vierschanzentournee keine drei Meter zurück. Der F.A.Z. Newsletter.
Iranische Regierungsvertreter machten zunächst Israel und die USA für den Anschlag von Kerman verantwortlich. Sie behaupteten aber nicht, Belege dafür zu haben. Nun gibt die Terrormiliz IS an, für den Anschlag verantwortlich zu sein.
Der Dreißigjährige soll den Kölner Dom ausgespäht haben. Ob der Mann auch Kontaktmann zu einer im Juli ausgehobenen IS-Terrorzelle war, ist unklar.
Einst flüchteten Jesidinnen vor dem Terror des „Islamischen Staats“. Im Irak seien sie bis heute nicht sicher, sagen Fachleute. Dennoch kann es in Einzelfällen zu Abschiebungen kommen.
Zwei syrische Brüder wurden in Hamburg verurteilt. Der eine von ihnen plante, in einer schwedischen Kirche Gläubige zu töten. Der andere half ihm zögernd.
Keine Reue, kein Mitgefühl – nach den Messerattacken von Duisburg muss ein Islamist lange in Haft. Das Gericht stellte eine besondere Schwere seiner Schuld fest.
Der Krieg in Gaza ist ein Brandbeschleuniger für die islamistische Szene. Sicherheitsdienste befürchten neue Anschläge. Sie haben Schwierigkeiten, die Extremisten noch zu beobachten.
In einem am Sonntag auf X veröffentlichten Video erwähnte der Verdächtige nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft auch „das Ermorden unschuldiger Muslime“. Die Behörden ermitteln nun wegen Mordes mit terroristischem Hintergrund.
Die Katholiken hatten sich in einer Turnhalle zum Gottesdienst versammelt. Dann explodierte ein Sprengköper. Der Islamische Staat (IS) bekennt sich zu dem Anschlag.
Der mutmaßliche Täter hat sich in einem Video zum „Islamischen Staat“ bekannt. Die Lebensgefährtin des getöteten Deutschen ist laut Medienberichten unversehrt, stehe aber unter Schock.
Der mutmaßliche Täter soll sich in einem Video zum „Islamischen Staat“ bekannt haben. Die Lebensgefährtin des getöteten Deutschen ist laut Medienberichten unversehrt, stehe aber unter Schock.
Ein irakischer Islamist soll sich bereit erklärt haben, zur Unterstützung des IS einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt zu verüben. Er sitzt nun in Präventivhaft. Gegen eine geplante Abschiebung hat er Klage eingereicht.
Mehrere junge Männer sollen Anschläge in der Weihnachtszeit geplant haben. Das weckt Erinnerungen an den Breitscheidplatz. Die Behörden haben aus den damaligen Fehlern gelernt. Doch ein Punkt bleibt beunruhigend.
Ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Leverkusen konnte offenbar verhindert werden. Doch wieder kam der entscheidende Hinweis auf die mutmaßlichen Täter von einem ausländischen Geheimdienst.
Auch nach ihrer Festnahme durch kurdische Kräfte soll die 33-Jährige weiter versucht haben, die Ideologie der Terroristen zu verbreiten. Nach ihrer Rückholung nach Deutschland ermittelten die Behörden auch verdeckt gegen sie.
Der Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Thomas Haldenwang, warnt vor Anschlägen in Deutschland. Terrorgruppen versuchen die Lage im Nahen Osten für sich zu nutzen.
Zwei junge Islamisten aus NRW und Brandenburg sollen verabredet haben, einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Leverkusen zu begehen – womöglich am Freitag. Am Mittwoch erging Haftbefehl gegen sie.
Mit dem Krieg in Gaza kommt die Terrorgefahr zurück nach Deutschland. Man sollte sie nicht unterschätzen.
Der Präsident des Verfassungsschutzes schlägt Alarm. „Die Gefahr ist real und so hoch wie seit Langem nicht mehr“, sagt Thomas Haldenwang.
Die Sicherheitsbehörden blicken besorgt auf die Folgen des Kriegs in Gaza für Europa. Wut und Erregung könnten zu neuen Anschlägen führen – und die zerstrittene dschihadistische Szene einen.
Ein hoher Taliban-Funktionär hat in der DITIB-Moschee Chorweiler gesprochen. Der Moscheeverband behauptet nun, nichts damit zu tun gehabt zu haben. Wieso gibt sich die deutsche Politik damit zufrieden?
In den vergangenen Wochen war zahlreichen Schulen und anderen Institutionen per E-Mail mit einer Bombe gedroht worden. Nun hat die Polizei zwei Verdächtige ermittelt. Sie sollen Teil einer Gruppe sein.
Ella Kenan hat den Hashtag #HamasIsIsis in Umlauf gebracht. Die israelische Marketingfachfrau setzt zwei Terrorgruppen gleich, um den Westen von der Gefahr durch die Hamas zu überzeugen. Wissenschaftler sehen den Vergleich kritisch.
Französische und amerikanische Diplomaten stellen die Unterstützung Israels in Frage – der Unmut über den Kurs von Macron und Biden wächst. Darauf folgen Versuche einer Kurskorrektur.
Er habe die Forderung des IS erfüllen wollen, seine Feinde zu töten, sagt der Angeklagte in Düsseldorf. Ein Mann war bei seinem Angriff in Duisburg gestorben.
Terrororganisationen rufen zu Angriffen auf den Westen auf. Steinmeier trifft Nachfahren von Opfern des Maji-Maji-Aufstands. Scholz äußert sich zurückhaltend zur Auslagerung von Asylverfahren in afrikanische Staaten. Der F.A.Z. Newsletter.
In zugespitzter Lage in Nahost bereitet sich Deutschland auf Militär- und Polizeioperationen vor. Spezialkräfte und GSG9 stehen bereit für diverse Szenarien.