Die große Iran-Öl-Schmuggelei
Donald Trump kündigt neue Sanktionen gegen Iran an. Sein Öl wird das Land ohnehin fast nur noch auf Umwegen los. Das hat auch Auswirkungen auf den Konflikt mit den Vereinigten Staaten.
Donald Trump kündigt neue Sanktionen gegen Iran an. Sein Öl wird das Land ohnehin fast nur noch auf Umwegen los. Das hat auch Auswirkungen auf den Konflikt mit den Vereinigten Staaten.
Nach dem Absturz eines ukrainischen Flugzeugs in Iran geht die Luftfahrtbehörde des Landes nicht von einem Abschuss des Fliegers aus. Die Vereinigten Staaten und Kanada vermuten einen versehentlichen Abschuss der Maschine durch Iran.
Iraks Ministerpräsident Mahdi fordert vom amerikanischen Außenminister, Schritte zum Rückzug der amerikanischen Truppen einzuleiten. Der Einsatz von Drohnen auf irakischem Gebiet verstoße gegen Abkommen der beiden Staaten.
Bis zum 20. Januar werden keine Lufthansa-Maschinen nach Iran fliegen. Der Grund sei die unklare Sicherheitslage für den Luftraum rund um den Flughafen von Teheran.
Unabhängige Untersuchungsberichte dürfte es so bald nicht geben. Doch vieles deutet darauf hin, dass das ukrainische Passagierflugzeug versehentlich abgeschossen wurde. Das wissen wir über den Absturz.
Flugschreiber und Voicercorder der im Iran abgestürzten ukrainischen Passagiermaschine sollen noch an diesem Freitag geöffnet werden. Das meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Die Geräte seien beschädigt, könnten aber ausgewertet werden, hieß es weiter.
Der ukrainische Präsident hat „alle internationalen Partner“ dazu aufgerufen, ihre Daten zu dem Absturz vorzulegen. Nun haben die Vereinigten Staaten ihm offenbar Informationen vorgelegt. Die Regierung in Teheran beklagt unterdessen eine „psychologische Kriegsführung“.
Anleger nutzen die Entspannung im Golfkonflikt für Gewinnmitnahmen, trotzdem könnte der deutsche Leitindex heute einen Rekord markieren. Der Energiekonzern RWE profitiert von einer Aussicht auf Entschädigung wegen des Kohleausstiegs.
Shirin und Farhad stammen aus Iran und haben hier Asyl gefunden. Für die Zukunft ihrer Heimat sind sie wenig optimistisch. Ändern könnte sich erst etwas ohne die Islamische Republik.
Amerikas Geheimdienste sind sicher, dass Iran das Passagierflugzeug nahe Teheran abgeschossen hat. Donald Trump aber hat brutalstmögliche Deeskalation angeordnet – und will sich selbst gegen den Vorwurf der Mitschuld immunisieren.
Beim Absturz und möglicherweise Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs in Iran starb auch eine junge Frau, die in Mainz als Doktorandin arbeitete.
In Kanada haben hunderte Menschen um die Opfer des Flugzeugabsturzes einer Passagiermaschine im Iran getrauert. Indes verdichten sich die Hinweise, dass das Flugzeug möglicherweise von einer iranischen Rakete abgeschossen wurde.
Angesichts der Iran-Krise und des Konflikts in Libyen stehe auch Europas Sicherheit auf dem Spiel, sagt Heiko Maas. Unterdessen hat sich der wissenschaftliche Dienst des Bundestags zu einem Verbleib ausländischer Truppen im Irak geäußert.
Trumps Angebot an Iran, gemeinsam den IS zu bekämpfen, dürfte wenig Gehör finden. Im Irak profitieren die Dschihadisten von der Eskalation zwischen ihren Gegnern.
Nach dem Absturz der ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran geht Kanada von einem Abschuss durch eine iranische Boden-Luft-Rakete aus. Das ergebe sich aus Geheimdienstinformationen verschiedener Herkunft, sagte Premierminister Justin Trudeau am Donnerstag vor Journalisten.
Die Lage in Iran und im Irak ist verworren. Maybrit Illners Gäste bekräftigen diesen Eindruck.
Das Repräsentantenhaus hat mit den Stimmen der Demokraten eine Resolution verabschiedet, die die militärischen Möglichkeiten von Präsident Donald Trump gegen Iran einschränken soll. Allerdings ist voraussehbar, dass sie letztlich an einem Veto von Trump scheitern wird.
Auch Amerikas Geheimdienste geben sich „sicher“: Eine iranische Rakete brachte das ukrainische Flugzeug zum Absturz. „Jemand könnte einen Fehler gemacht haben“, sagt Trump. Die iranische Luftfahrtbehörde weist die Berichte zurück.
In der Krise zwischen Amerika und Iran scheint es, als sei eine Deeskalation erreicht worden. Doch innenpolitisch folgt für Trump nun die Auseinandersetzung mit dem Kongress.
Sie fliegen 850 Meter pro Sekunde und bis zu sechs Kilometer hoch: russische Flugabwehr-Raketen des „Tor“-Systems. Teheran hatte mit Moskau 2005 einen Liefervertrag ausgehandelt.
Ein Flugzeug der Lufthansa hat auf dem Weg nach Teheran über Rumänien gedreht und flog wieder zurück nach Frankfurt. Die Fluggesellschaft nennt als Grund „eine veränderte Einschätzung der Sicherheitslage“.
Die Blackbox soll Klarheit schaffen: Warum ist das ukrainische Passagierflugzeug kurz nach dem Start in Teheran abgestützt? In Amerika rückt nun der Verdacht eines versehentlichen Abschusses durch eine iranische Rakete in den Vordergrund. Regierungsvertreter verweisen auf Satelliten-Daten.
Mit der Tötung des iranischen Generals Soleimani hat sich Amerika für die Eskalation entschieden. Droht uns nun der Dritte Weltkrieg? Erfahren Sie mehr in der neuen Ausgabe der F.A.Z. Woche.
Nach der Eskalation am Golf bekundet Iran, auch künftig mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammenarbeiten zu wollen. Auch zum Atomabkommen könne sein Land zurückkehren, sagt Präsident Rohani – unter einer Bedingung.
Bereits vor dem Absturz des ukrainischen Passagierflugzeugs soll es ein Feuer an Bord gegeben haben. Die iranische Luftfahrtbehörde berichtet, dass die Maschine noch versucht habe umzukehren.
Iran wolle sein Militär nicht gegen Amerika einsetzen, sagt der Verteidigungsminister des Landes. Vielmehr sollten die Vereinigten Staaten auf politischem Wege aus der Region vertrieben werden, stellt auch Präsident Rohani klar.
Eine Schülerin mit Millionen-Followerschaft erzählt in den sozialen Netzwerken Unsinn über einen möglichen Ausbruch des dritten Weltkrieges. Ein Shitstorm folgt. Aber kann man der Influencerin ihr Unwissen wirklich vorwerfen?
Westliche Geheimdienste haben kanadischen Sicherheitskreisen zufolge keine Hinweise darauf, dass das ukrainische Passagierflugzeug in Iran von einer Rakete abgeschossen wurde.
Präsident Trump will den Konflikt mit Iran entschärfen – vorerst. Zu Hause will er vor allem Stärke demonstrieren. Die Krise zeigt auch, dass seine Basis außenpolitisch uneins ist.
Während Trump im Konflikt zwischen Amerika und Iran die Zeichen auf Deeskalation stellt, bangen manche Deutsche um ihr Dschungelcamp in Australien. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Hatte Amerika einen guten Grund, den iranischen Top-General Soleimani zu töten? Davon wollte die Regierung nun das Parlament überzeugen. Doch selbst einige Republikaner sehen in der Angelegenheit mehr offene Fragen als schlüssige Antworten.
Nancy Pelosi, Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, hat die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani als unverhältnis und provokativ kritisiert. Nun wollen die Demokraten mit einer Resolution das militärische Vorgehen von Präsident Donald Trump gegen Iran begrenzen.
Iran will den Konflikt mit Amerika, der durch die Tötung Qassem Soleimanis angeheizt wurde, offenbar nicht auf die Spitze treiben. Trump auch nicht. Die Gefahr ist trotzdem nicht gebannt.
Wenn Fox-News plötzlich klingt wie die Washington Post: Im Bezug auf Iran sind sich Amerikas rechte und linke Medien seltsam einig.
Nach Irans Angriffen auf amerikanische Streitkräfte im Irak stehen die Zeichen anscheinend dennoch auf Deeskalation. Doch Konflikte dieser Art sind schwer zu kontrollieren – und Missverständnisse könnten doch noch zu einer neuerlichen Eskalation führen.
Vor Donald Trumps Rede schien die Welt am Rande eines neuen Krieges zu stehen. Auf seine zurückhaltenden Aussagen hin haben zumindest die Märkte wieder Hoffnung geschöpft.