Trump: Iran scheint klein beizugeben
Niemand getötet, kaum Sachschaden – Trump sagt, die Amerikaner könnten nach der iranischen Vergeltung „dankbar und froh“ sein. Zurückschlagen will er vorerst nur mit weiteren Sanktionen.
Niemand getötet, kaum Sachschaden – Trump sagt, die Amerikaner könnten nach der iranischen Vergeltung „dankbar und froh“ sein. Zurückschlagen will er vorerst nur mit weiteren Sanktionen.
Bei dem Absturz eines ukrainischen Passagierflugzeugs in Iran waren alle 176 Insassen ums Leben gekommen. Der Flieger von Ukraine International Airlines startete auf dem Imam-Chomeini-Flughafen in Teheran und ging etwa zehn Kilometer entfernt zu Boden.
Beim Absturz einer ukrainischen Passagiermaschine nahe Teheran sind alle 176 Insassen ums Leben gekommen. Die Airline-Chefs glauben nicht an einen technischen Defekt oder menschliches Versagen.
Kurz nach dem Start stürzt in der Nähe von Teheran ein Passagierflugzeug der Ukraine International Airlines ab. Die Blackboxen wurden nun gefunden – doch über die Auswertung gibt es Streit. Das Auswärtige Amt geht nicht davon aus, dass Deutsche ums Leben gekommen sind.
Eigentlich ist Adel Abdul Mahdi Ende November zurückgetreten. Doch noch ist er geschäftsführend als irakischer Ministerpräsident im Amt – und muss sein Land vor dem Sog des amerikanisch-iranischen Konflikts schützen.
Die Politik der „gezielten Tötungen“ von Terroristen war schon bislang völkerrechtlich nicht zu rechtfertigen. Nun erstrecken die Vereinigten Staaten sie auch auf staatliche Akteure. Der Ordnungsanspruch des Völkerrechts wird damit weiter untergraben.
Nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani durch die Vereinigten Staaten hat Iran mit Raketenangriffen zurückgeschlagen. Dem ging eine jahrelange Auseinandersetzung mit Drohungen und Attentaten voraus. Eine Chronik der Ereignisse.
Nach der Eskalation im Nahen Osten hatte die Fluggesellschaft zwei Verbindungen annulliert. Nun werden doch wieder Flugzeuge starten, teilte der Konzern mit.
Der britische Premierminister Boris Johnson und die Außenminister zahlreicher weiterer Länder dringen nach Irans Raketenbeschuss auf Deeskalation. Nur Luxemburgs Außenminister Asselborn spricht von einer „dosierten Antwort“.
Irans oberster Führer hat den nächtlichen Raketenangriff auf Militärbasen gerechtfertigt. „Die Amerikaner haben in dieser Region nur Krieg und Zerstörung angerichtet“, sagte Ajatollah Chamenei. Nun droht Teheran auch mit Schlägen gegen Israel.
„Alles gut“, twitterte Trump nach Irans Raketenangriffen. Er will sich als Präsident feiern lassen, der es wieder allen gezeigt habe: den Feinden in Iran und zu Hause.
Die in Iran abgestürzte Passagiermaschine war laut der Fluggesellschaft Ukraine International wenige Jahre alt und wurde erst am 6. Januar technisch überprüft. Die Maschine vom Typ Boeing 737 wurde 2016 gebaut und direkt beim Hersteller erworben.
Iran hat seine Drohung wahrgemacht und in der Nacht amerikanische Ziele im Irak attackiert. Dass Teheran Arbil als eines der ersten Ziele wählte, könnte eine doppelte Botschaft sein.
Iran hat Dutzende Raketen auf zwei internationale Militärstützpunkte im Irak abgefeuert. Über mögliche Opfer gibt es widersprüchliche Angaben. Irans Revolutionsführer Ali Chamenei feierte den Raketenangriff als einen „Schlag ins Gesicht“ der Vereinigten Staaten.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu droht dem Iran im Falle eines Angriffs auf israelische Ziele mit einem „gewaltigen Gegenschlag“.
Amerika hängt heute weniger von Öl aus Arabien ab. Das liegt vor allem am Fracking-Boom – und erleichterte Trump die Entscheidung bei der Tötung Soleimanis. Doch Fachleute rätseln, wie lange das so bleibt.
Wegen Irans Angriff auf internationale Stützpunkte im Irak meiden viele Fluggesellschaften den Luftraum in Teilen des Nahen Ostens. Dazu raten auch mehrere Luftfahrtbehörden.
Unter den Todesopfern des Flugzeugabsturzes im Iran sind auch drei Deutsche. Das Flugzeug war kurz nach dem Start in Teheran abgestürzt, alle 176 Menschen an Bord kamen nach Angaben der ukrainischen Regierung ums Leben.
Handyaufnahmen zeigen den Absturz eines Passagierflugzeugs auf einem Feld in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran. An Bord der ukrainischen Maschine waren Medienberichte zufolge mehr als 170 Menschen; es gibt keine Überlebenden.
In Washington herrscht sechs Tage nach der Tötung Soleimanis weiterhin Chaos – vor allem seit Iran seine Drohungen wahr gemacht hat und in Beirut spricht der ehemalige Nissan-Chef Ghosn über seine Flucht aus Japan. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Ein iranischer Vergeltungsangriff auf internationale Militärstützpunkte im Irak, die auch von Amerikanern genutzt werden, schürt die Angst vor einer weiteren Eskalation. Die Angaben beider Seiten über Opfer widersprechen einander.
Trump rudert zurück: Wenn Angriffe auf Kulturstätten verboten seien, dann werde er sich daran halten. Unfair findet der Präsident es dennoch, dass Amerika internationales Recht befolgen muss.
Esmail Ghaani ist der Nachfolger Soleimanis als Kommandeur der iranischen Quds-Brigaden. Warum die Wahl auf den älteren, bisher unauffälligen Stellvertreter fiel.
Nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Soleimani durch die Amerikaner herrschen Chaos in Washington und Verunsicherung in der Nato.
Iran will Vergeltung nach der Tötung von Qassem Soleimani. Der Nationale Sicherheitsrat spielt dazu dreizehn Szenarien durch. Jedes davon soll ein „historischer Albtraum“ für die Vereinigten Staaten sein.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Angriffe auf iranische Kulturstätten erwogen und damit Kritik auf sich gezogen. Nun geht sein Verteidigungsministerium auf Distanz.
Zusammen mit den Außenministern Frankreichs, Großbritanniens und Italiens will Heiko Maas über die Situation in Libyen beraten – und über die Lage nach der Tötung von General Soleimani und der Vergeltungsdrohung Irans.
Das Säbelrasseln in der Golfregion beeinträchtigte die Weltwirtschaft bislang nicht dauerhaft. Aber bleibt das so oder droht eine neue Ölkrise? Entscheidend ist eine Frage.
In Iran wird Soleimanis Leichnam bestattet, im Westdeutschen Rundfunk wird Tom Buhrow gerügt und in Las Vegas spricht Ivanka Trump über Technik. Wo es sonst noch spannend wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Am Sonntag forderte Iraks Parlament per Beschluss den Truppenabzug der Amerikaner und rief die Regierung zu entsprechenden Schritten auf. Warum schaltete Regierungschef Mahdi die Abgeordneten ein?
Nach einer Nato-Sitzung in Brüssel hat Generalsekretär Jens Stoltenberg Teheran nahegelegt, jede Gewalt und Eskalation zu unterlassen. Alle Bündnisstaaten seien sich einig, dass Iran nie eine Atomwaffe besitzen dürfe.
Beim letzten Geleit für General Soleimani ringen Revolutionsführer Ali Chamenei und andere Hardliner des Regimes mit ihren Emotionen. Im Islam dauert die Trauerzeit vierzig Tage. Danach könnte es gefährlich werden.
Die Europäer sind zwar in einer bequemen Lage zwischen Amerika und dem Nahen Osten. Aber die traurige Wahrheit ist: Sie haben so gut wie keinen Einfluss auf den Gang des Geschehens.
Nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani hat dessen Tochter den Vereinigten Staaten "dunkle Tage" prophezeit. Soleimani war bei einem Luftangriff im Irak getötet worden.
Laut dem iranischen Staatsfernsehen sind in Teheran Millionen Menschen zur Trauerzeremonie für den getöteten General Soleimani zusammengekommen. Das geistliche Oberhaupt Chamenei sprach ein Gebet am Sarg – und vergoss Tränen.
Iran ist seit 1979 eine Islamische Republik und eine wichtige Regionalmacht im Nahen Osten. Die Videografik erklärt in Grundzügen wirtschaftliche, politische und religiöse Gegebenheiten.