Ein Unrechtssystem verhöhnt seine Opfer
In Iran ist mit der Wahl des neuen Präsidenten Ebrahim Raisi eine ebenso brisante Lage eingetreten wie in Afghanistan – für die hungernde Bevölkerung und auch für das Mullah-Regime: Corona. Ein Gastbeitrag.
In Iran ist mit der Wahl des neuen Präsidenten Ebrahim Raisi eine ebenso brisante Lage eingetreten wie in Afghanistan – für die hungernde Bevölkerung und auch für das Mullah-Regime: Corona. Ein Gastbeitrag.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 erörtern die Verlängerung der Evakuierungsflüge aus Afghanistan. Die EU streitet über Aufnahme von Afghanen. Die 50er-Inzidenz hat ausgedient. Und in Tokio beginnen die Paralympics.
Zwangsheiraten, Vergewaltigungen, Morde: Afghanische Frauenrechtlerinnen hatten auch vor den Taliban viel Arbeit. Ein Besuch bei Nahid Ehsani, deren Familie vor einigen Jahren nach Deutschland floh.
Nicht nur Ortskräfte hoffen auf eine Ausreise: 2,5 Millionen Afghanen sind derzeit auf der Flucht. Nun schließen die Nachbarstaaten Afghanistans ihre Grenzen. Ein Überblick.
Die Bundesregierung möchte, dass Flüchtlinge aus Afghanistan in der Region bleiben und nicht nach Europa kommen. Das ist leichter gesagt als getan.
Mohammad Rasoulofs Film „Doch das Böse gibt es nicht“ erzählt von Menschen in Iran, die sich entscheiden müssen, ob sie dem Regime als Henker dienen oder nicht. Der Film fällt kein Urteil über sie. Darin liegt seine künstlerische und moralische Größe.
Pakistan ist der wichtigste Unterstützer der Taliban in Afghanistan. Doch nun wächst dort die Sorge vor einem Wiedererstarken der Islamisten im eigenen Land. Und Iran fürchtet einen Flüchtlingsstrom aus dem Nachbarland.
Angesichts der Ereignisse in Afghanistan könnte sich die Lage auch für die Türkei schnell verschlechtern. Dabei kommen schon jetzt nach dem Geschmack der Regierung zu viele Flüchtlinge. Helfen soll eine Mauer an der Grenze zu Iran.
Ghaznis Gouverneur überließ seine Stadt kampflos den Taliban. Die Regierung entließ ihn: Sie hat nun keine Verbindung nach Süden mehr. Doch dort haben ohnehin wieder die Taliban das Sagen – und machen Geld mit Opium.
Der Autofahrer protestierte zunächst lautstark wegen der Kleidung der Frauen. Als diese sich das nicht gefallen ließen, drückte der Mann aufs Gas. Beide kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Die Schiitenmiliz Hizbullah feuerte am Freitag abermals Raketen auf Israel ab. Offiziell will keine der Konfliktparteien den Krieg. Eine Eskalation ist nach den jüngsten Vorfällen aber nicht auszuschließen.
Stephan Weil bleibt Ministerpräsident in Niedersachsen, Putin macht die Ukraine für die Explosion auf der Krim-Brücke verantwortlich und heute werden erste Details zur Gaspreisbremse vorgestellt. Der Newsletter für Deutschland.
„Propaganda gegen den Staat“: Seit fünfzehn Jahren pendelte die Architektin Nahid Taghavi zwischen Köln und Teheran. Im Oktober wurde sie in Iran festgenommen und jetzt zu mehr als zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
Der Golf von Oman ist eine wichtige Schifffahrtsstrecke. Immer wieder kommt es dort zu Zwischenfällen – wie auch jetzt bei der möglichen Entführung eines Tankers.
Raisi, an dessen Händen sehr viel Blut klebt, soll in dem von Protesten geschüttelten Land Härte zeigen. Auch in den Außenbeziehungen erwartet Revolutionsführer Chamenei Kompromisslosigkeit.
Nach dem Drohnenangriff auf einen Öltanker steuert Iran auf eine verschärfte Eskalation mit dem Westen zu. Mitten in diesem Konflikt ist Hardliner Ebrahim Raisi in das Präsidentenamt eingeführt worden.
In den vergangenen Jahren war es den Vereinigten Arabischen Emiraten immer wieder gelungen, Saudi-Arabien vor sich herzutreiben, zum Beispiel im Jemen. Das hat sich mit dem Amtsantritt von Joe Biden geändert.
Der ultrakonservative Geistliche Ebrahim Raisi ist als neuer Präsident des Irans vereidigt worden. In seiner Antrittsrede kündigte der 60-Jährige an, sich um die Aufhebung der internationalen Sanktionen bemühen zu wollen. Zu seinen größten Herausforderungen gehört die Belebung der am Boden liegenden Wirtschaft.
Ein Bundestagskandidat der AfD in Nordrhein-Westfalen, Matthias Helferich, hat sich in Chats als „freundliches Gesicht des NS“ bezeichnet. Nun reagiert die Partei.
Zwei Menschen kamen bei einem Angriff auf einen Öltanker ums Leben. Nach Israel und Großbritannien zeigen sich nun auch die USA sicher, dass Iran dahinter steckt. Doch das Land streitet das ab.
Israels Außenminister Lapid wirft Iran vor, einen Öltanker eines israelischen Unternehmens im Indischen Ozean angegriffen zu haben. Aus Iran kommen widersprüchliche Äußerungen.
Der aus Iran geflüchtete Judoka Mollaei verliert zwar das Finale, gewinnt aber Silber „als freier Mensch“ für die Mongolei. Der deutsche Ressel zeigt einen starken Kampftag, bekommt aber Bronze nicht zu fassen.
Nächste Woche tritt Ebrahim Raissi sein Amt als iranischer Präsident an. Mit ihm zerbricht der Mythos vom reformfähigen Regime. Weiß der Westen, mit wem er es zu tun bekommt? Ein Gastbeitrag.
Facebook will eine iranische Spionage-Operation enttarnt haben. Über Fake-Konten seien Amerikaner aus der Rüstungs- und Luftfahrtindustrie auf Seiten mit Schadsoftware gelockt worden. Es gebe Verbindungen nach Teheran.
Afghanistan gilt als „Friedhof der Großmächte“. Deren Schicksal will China nicht teilen. Aber Peking möchte nach dem Abzug der westlichen Truppen doch mitmischen – auch aus Angst vor Anschlägen im eigenen Land.
Irans Geheimdienst wollte eine Menschenrechtsaktivistin aus New York verschleppen – davon sind jedenfalls die Behörden überzeugt und erheben Anklage. Die Verdächtigen sind außer Landes.