Iranische Entführungspläne gegen Amerikanerin in New York
Irans Geheimdienst wollte eine Menschenrechtsaktivistin aus New York verschleppen – davon sind jedenfalls die Behörden überzeugt und erheben Anklage. Die Verdächtigen sind außer Landes.
Irans Geheimdienst wollte eine Menschenrechtsaktivistin aus New York verschleppen – davon sind jedenfalls die Behörden überzeugt und erheben Anklage. Die Verdächtigen sind außer Landes.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben heftige Kritik an Iran geübt, das angekündigt hat, Uranmetall auf 20 Prozent anzureichern. Das wäre ein weiterer eklatanter Verstoß gegen die Atomvereinbarung.
Eine Biographie über den Revolutionär des schiitischen Islams.
Könnte das Verhältnis der arabischen Golfstaaten zu Iran unter Ebrahim Raisi besser werden als zuletzt? Beide Seiten haben Interesse an Entspannung in der Region – aber andere Akteure könnten das verhindern.
Joe Biden pocht darauf, er habe als US-Präsident das Recht gehabt, Ziele in Syrien und dem Irak ins Visier zu nehmen. Mit Israels scheidendem Staatschef sprach er auch über Iran und Atomwaffen.
Die US-Luftwaffe hat auf Befehl des Präsidenten Joe Biden abermals Stützpunkte von mit Iran verbündeten Milizen im Irak und Syrien angegriffen. Es handle sich um eine Reaktion auf Drohenangriffe auf US-Ziele im Irak.
Zum zweiten Mal in seiner Amtszeit ordnet US-Präsident Joe Biden einen Militärschlag gegen mit Iran verbündete Kräfte an. Es sei um Selbstverteidigung und Abschreckung gegangen. Hoffnung auf eine Rückkehr zum Atomabkommen gibt es dennoch.
Auch ein iranischer Asylbewerber hat geholfen, den Messerattentäter von Würzburg in Schach zu halten – mit einem Rucksack und kampfsportartigen Bewegungen. Der F.A.Z. erzählt er, wie er die Szene erlebte.
Die US-Regierung geht gegen iranische Medien vor. Die Internetauftritte mehrerer Sender sind nicht mehr erreichbar. Die Amerikaner begründen dies mit Sanktionsgesetzen. In Iran ist von einem Angriff auf die Meinungsfreiheit die Rede.
Bei der Vorstellung seiner politischen Pläne gibt sich Ebrahim Raisi kompromisslos. Die Unterhändler in Wien erwarten kurzfristig jedoch keine Veränderung der iranischen Verhandlungsposition zum Atomabkommen.
Irans Atomprogramm ist so weit entwickelt, dass es nicht mehr rückgebaut werden kann. Eine Einigung mit dem neuen Präsidenten ist schwierig. Stürmische Zeiten könnten drohen.
Nach der Wahl von Ebrahim Raisi zum Präsidenten Irans steht das Land vor einer Zäsur. Denn nun kontrollieren die Hardliner in Teheran alle Institutionen.
Iran steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Um die zu beenden, braucht es mehr als einen neuen Präsidenten – vor allem ein Atomabkommen und keine Sanktionen.
Die janusköpfige Republik Iran ist mit der Wahl von Raisi wieder eins. Die Hardliner dürften nun versuchen, größere Vorhaben durchzusetzen. Etwa die Nachfolge für Revolutionsführer Chamenei.
Laut offiziellen Teilergebnissen hat der Ultrakonservative Ebrahim Raisi die Präsidentenwahl in Iran klar für sich entschieden, ein zweiter Wahlgang ist nicht nötig. Aussichtsreiche Gegenkandidaten waren gar nicht erst zur Wahl zugelassen worden.
Staatlichen Medien zufolge steht der Favorit von Staatsführer Ali Chamenei vor dem Sieg. Sein gemäßigter Konkurrent gratuliert bereits.
In Iran wählen die Bürger einen neuen Präsidenten. Nach dem Rückzug mehrerer Bewerber stehen noch vier Kandidaten zur Auswahl. Nur wenige der Wahlberechtigten glauben an eine freie Wahl.
Von ursprünglich 587 Bewerbern stehen an diesem Freitag bei der Präsidentenwahl in Iran nur noch vier auf dem Zettel. Der Kandidat mit den besten Aussichten hat eine blutige Vergangenheit.
In Iran wird gewählt. Die Grünen planen einen Pakt mit der Wirtschaft. Die DFB-Elf bereitet sich auf das Spiel gegen Portugal vor. Und wie ist es um die deutsche Impfkampagne bestellt? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Mossad habe eine Rolle bei einer Explosion in Irans Urananreicherungsanlage gespielt, bestätigt der scheidende Mossad-Chef. Der Marmorboden unter den Zentrifugen sei mit Sprengstoff angereichert gewesen.
Im Libanon müssen Menschen oft stundenlang warten, um kleine Mengen an Benzin zu kaufen. Die einflussreiche Hizbullah sieht darin eine Demütigung – und will sich deshalb über die Iran-Sanktionen der USA hinwegsetzen.
So viel hochangereichertes Uran wie derzeit hatte Iran noch nie. Das kann es sich in den Atomverhandlungen zunutze machen. Ein neuer Deal ist gefährdet.
Die Gespräche in Wien über das Atomabkommen JCPOA mit Iran sind ein weiteres Mal vertagt worden. Europäische Diplomaten sprechen von konstruktiven, aber von Teheran sehr hart geführten Verhandlungen.
Bei dem Brand am Rand der Hauptstadt Teheran wurde niemand verletzt. Der Betreiber der Anlage geht nicht von Sabotage aus.
Nach einem Brand ist eines der größten Schiffe der iranischen Marine gesunken. Die Ursache ist noch unklar. Teheran hat eine Untersuchung eingeleitet. Der Fall erinnert an eine Serie mysteriöser Explosionen im Golf von Oman.
Iran hat offenbar mehr als 2,4 Kilogramm Uran auf mehr als 60 Prozent angereichert. Der Schritt zur Waffentauglichkeit scheint nicht mehr groß – und Teherans Kalkül gefährlich.
Iran hat 2,4 Kilogramm Uran auf mehr als 60 Prozent angereichert, teilt die Internationale Atomenergiebehörde mit. Über eine Rückkehr zum Atomabkommen von 2015 wird nach wie vor in Wien verhandelt.
Iran und seine arabischen Verbündeten wollen die Hamas stärker an ihre „Achse des Widerstands“ binden. Im Gazastreifen aber zögert man. Die meisten Palästinenser hegen keine Nähe zum Regime in Teheran.
Der Wächterrat der Islamischen Republik Iran lässt nur sieben der 592 Kandidaten zur Wahl am 18. Juni zu. Damit ebnet er dem Hardliner Raisi den Weg.
Die Einigung mit Teheran nährt die Hoffnung, dass die Verhandlungen im Atomstreit doch noch bis zur iranischen Präsidentenwahl abgeschlossen werden könnten.
Die IAEA darf vorläufig weiter iranische Atomanlagen überwachen – somit können auch die Verhandlungen über die Wiederbelebung des Atomabkommens fortgesetzt werden. IAEA-Direktor Grossi spricht dennoch von einer Notlösung.
Irans Parlamentspräsident macht der IAEA eine Ansage: Die Atomenergiebehörde soll keinen Zugang mehr zu Bildern aus iranischen Atomanlagen erhalten. Das dürfte nicht zuletzt innenpolitische Gründe haben.
Für die Wahl eines Nachfolgers von Hasan Rohani haben sich 592 Iraner beworben. Aus Frustration wollen aber nur wenige Bürger wählen. Die Politik legt ohnehin ein anderer fest: Revolutionsführer Ali Chamenei.
Unterhändler sehen „Umrisse eines Abkommens“, verlangen aber eine Verständigung Irans mit der Atomenergiebehörde. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.
Nach Deutschland kam er aus Zorn über sein Land, aber hier wurde er zu einem der wichtigsten Vermittler der iranischen Kultur. Seine auf Deutsch geschriebene Lyrik fand ein begeistertes Publikum. Nun ist der Dichter SAID in München gestorben.