Auf Studienreise bis nach Persien
Sein Weltbestseller „Der Medicus“ begründete ein ganzes Genre im historischen Roman: Zum Tod des amerikanischen Autors Noah Gordon.
Sein Weltbestseller „Der Medicus“ begründete ein ganzes Genre im historischen Roman: Zum Tod des amerikanischen Autors Noah Gordon.
Der amerikanische Verteidigungsminister war am Wochenende in Bahrein, um zu versichern, dass die Vereinigten Staaten sich nicht aus der Region zurückziehen. Er stieß auf große Skepsis.
Anfang 2020 schossen die iranischen Revolutionsgarden ein ukrainisches Passagierflugzeug ab, das zuvor in Teheran gestartet war. 176 Menschen starben. Nun soll der Fall vor einem Militärtribunal aufgearbeitet werden.
Seit mehr als fünf Jahren wird die britisch-iranische Staatsbürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe in Iran festgehalten. Auch ein Hungerstreik ihres Mannes hat daran nichts geändert. Ist seine Frau ein Opfer von „Geisel-Diplomatie“?
Morgens um sechs beginnt Mustafa aus Afghanistan seine Arbeit, abends um neun knipst er das Licht aus. Der Lohn: umgerechnet 250 Euro monatlich. Das Leben afghanischer Flüchtlinge in der Türkei ist hart. Und sie sind dort nicht mehr erwünscht.
Die Verhandlungsparteien wollen sich am 29. November in Wien treffen. Die verbliebenen Partner bemühen sich um die Rückkehr der USA zu dem Abkommen.
Die Gruppe „Black Shadow“ droht damit, Nutzerdaten zu veröffentlichen. Unter anderem könnte dadurch der HIV-Status bekannt gemacht werden. Die Hacker fordern eine Million Dollar.
Am Mittwoch war in Folge einer Cyberattacke das Zahlungssystem in iranischen Tankstellen ausgefallen. Teheran beschuldigt Washington und Jerusalem. Auch eine iranische Gruppe bezichtigt sich.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA tauschen sich während des G-20-Gipfels über das iranische Atomprogramm aus. Sie begrüßen die Rückkehr Teherans zum Verhandlungstisch und zeigen sich doch besorgt.
Für die angebliche Unterstützung von Drohnenangriffen werden zwei Unternehmen und vier Personen bestraft. Sie alle sollen Verbindungen zu den Revolutionsgarden aufweisen. Iran verurteilte das amerikanische Vorgehen.
Die Wirtschaftskrise in Iran ist offenbar ein Grund dafür, dass das Land seine Blockadehaltung bei den Atomverhandlungen aufgegeben hat. Der iranische Außenminister stellt klar, dass es der Führung um schnelle Ergebnisse geht.
Fünf Monate nach der letzten Verhandlungsrunde sollen vor Ende November wieder Gespräche stattfinden. Iran wolle über die „verbliebenen Differenzen“ sprechen, teilt der iranische Atomunterhändler mit.
Zunächst ist von einem „technischen Defekt“ in der landesweiten Benzinversorgung die Rede. Doch dann stellt der oberste nationale Sicherheitsrat klar: Iran ist Ziel eines Cyberangriffs geworden.
Kronprinz Muhammad Bin Salman will das Königreich neu ausrichten. Das ist auch ohne Proteste schwierig. Womöglich kommt der Versuch einer Transformation zu spät.
Der schiitische Prediger Muqtada al-Sadr ist der große Gewinner der Parlamentswahl im Irak. Den irantreuen schiitischen Milizen droht er mit einer Entwaffnung. Dem Irak könnte eine neue Kraftprobe bevorstehen.
Die Bundeskanzlerin übt Kritik an der andauernden Uran-Anreicherung im Iran. Sie spricht von entscheidenden Wochen für die Zukunft des internationalen Atomabkommens.
Abdulhassan Banisadr, der erste Präsident der Islamischen Republik Iran, ist im Alter von 88 Jahren in Paris gestorben. Nach dem Sturz des Schahs ernannte ihn Revolutionsführer Khomeini zum Wirtschafts- und Außenminister.
Infolge heftiger Regenfälle und Überschwemmungen sind im Oman und Iran mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. In den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten galt „höchste Alarmbereitschaft“.
Oft wird Migration als Chaos oder Krise beschrieben. Das „Archiv der Flucht“ im Berliner Haus der Kulturen der Welt lässt die Geflüchteten zu Wort kommen.
Die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen stehen im Jemen vor der Einnahme einer strategisch wichtigen Stadt. Ihre Gegner machen sich derweil bei der Bevölkerung im Süden des Landes verhasst.
Die VAE wollen die Expo in Dubai nutzen, um sich als Vorreiter in Zukunftsfragen zu präsentieren und als friedfertige Regionalmacht. Ihrer Außenpolitik stehen immer noch Missstände im Inneren gegenüber.
Homosexuelle und transgender Flüchtlinge leben in ständiger Angst. In „La Villa“, einem queeren Safe House, finden sie Zuflucht.
Die Huawei-Managerin Meng Wanzhou und China feiern ihre Entlassung aus dem kanadischen Hausarrest. Peking lässt gleichzeitig zwei Kanadier frei, die es als Faustpfand in seiner Hand gehalten hatte.
Seit Jahren lastete die Festnahme der Huawei-Finanzchefin auf den Beziehungen Chinas zu den USA und Kanada. Nun löste sich der Knoten: Meng Wanzhou und zwei in China inhaftierte Kanadier sind auf dem Heimweg.
Vor 2001 sah sich Iran von den Taliban so bedroht, dass es zu ihrem Sturz sogar mit den USA zusammenarbeitete. Nun reagiert Teheran überraschend pragmatisch auf deren abermalige Machtübernahme.
Was die Iranerin Gelareh Nazemi tat, ist in ihrer Heimat verboten: Sie hat als Schiedsrichterin ein WM-Spiel der Männer gepfiffen – und es bis auf die größte Bühne geschafft, die ihr Sport zu bieten hat.
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, trifft kurzfristig zu Gesprächen den neuen Chef des iranischen Atomprogramms. Es sei „Zeit für Diplomatie“ gewonnen worden.
Seit Februar hat die Internationale Atomenergiebehörde keinen Zugriff mehr auf Livebilder aus einigen iranischen Atomanlagen. Nun darf sie dort wenigstens die Speichermedien austauschen.
Der sportliche Wettkampf der Paralympics steht Olympia in nichts nach. Doch zwischen den Disziplinen bleibt etwas mehr Zeit zum Durchatmen – denn es gibt einen Zufluchtsort für alle Athleten.
Familie Zaida ist vor den Taliban aus Afghanistan geflohen, weil der Vater für die Polizei gearbeitet hat. Jetzt hängen sie in Van fest, einem Ort nahe der Grenze zu Iran. Die Schleuser bringen immer neue Flüchtlinge.
Die Fotokünstlerin Fatimah Hossaini konnte in der letzten Woche Kabul noch verlassen – mit nicht viel mehr als ihrer Kamera. Sie dokumentierte ihre Flucht und ist verzweifelt über das, was die Taliban jetzt zerstören.
Irans geistliches Oberhaupt Ali Chamenei sieht in der amerikanischen Atompolitik keinen Unterschied zwischen Joe Biden und Donald Trump. Die Äußerungen dämpfen die Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung der Wiener Gespräche.
Klassifizierungen gehören zum paralympischen System. Die Einteilungen sind nicht leicht und sorgen auch für Diskussionen. Wie etwa im Sitzvolleyball, wo der zweitgrößte Mensch der Welt mitspielt.
Beim Antrittsbesuch des neuen israelischen Ministerpräsidenten in Amerika geht es vor allem um das iranische Atomwaffenprogramm. Joe Biden will weiter auf Diplomatie setzen – Naftali Bennett lehnt weitere Verhandlungen mit Iran ab.
Wir erleben eine Selbstverstümmelung des Westens: Was unser Einsatz in Afghanistan bewirkt hat – und welche Katastrophe unser Rückzug anrichtet. Ein Gastbeitrag.
In Iran ist mit der Wahl des neuen Präsidenten Ebrahim Raisi eine ebenso brisante Lage eingetreten wie in Afghanistan – für die hungernde Bevölkerung und auch für das Mullah-Regime: Corona. Ein Gastbeitrag.