Wurde der Präsident betrogen?
Jimmy Carter verlor 1980 gegen Ronald Reagan. Jetzt behauptet ein Zeuge, der Herausforderer habe die Geiselnahme von Teheran für sich ausgenutzt.
Jimmy Carter verlor 1980 gegen Ronald Reagan. Jetzt behauptet ein Zeuge, der Herausforderer habe die Geiselnahme von Teheran für sich ausgenutzt.
Die Bilder der Proteste nach Jina Mahsa Aminis Tod gingen um die Welt. Fünfzehn iranischstämmige Frauen erzählen, warum dieser Tod sie alle betrifft.
Der Druck auf Frauen, die kein Kopftuch im Iran tragen, wächst. Justizminister Edschei drohte Frauen bei Kopftuch-Verzicht laut Medienberichten mit „gnadenloser Verfolgung“. Präsident Raisi betonte, der Hidschab sei in der islamischen Republik gesetzlich vorgeschrieben.
Irans Justizchef ließ offen, wie Frauen bestraft werden, die sich in der Öffentlichkeit ohne Schleier zeigen. Der Verzicht auf das Kopftuch ist zum Symbol des Widerstands gegen die Regierung geworden.
Die Türkei will die erneuerbaren Energien stark ausbauen. Doch ohne Atomenergie werde man nicht von der Kohle und Kohlendioxid wegkommen, erklärt die Regierung.
Elnas Rekabi wurde bekannt, als sie bei den Asienmeisterschaften ohne Hedschab antrat. Nun verwehren iranische Behörden ihr die Ausreise aus der Islamischen Republik. Sie wollte nach Spanien.
Konkrete Sanktionen spricht das IOC nicht aus, stellt aber in Aussicht, Iran und Afghanistan bei weiterer Nichtbeachtung der Olympischen Charta nicht an den Spielen von Paris teilnehmen zu lassen.
Die beiden Länder haben ihre Zusammenarbeit zuletzt ausgebaut. In Moskau reden die Außenminister unter anderem über die Lage in Syrien und Afghanistan.
Dass die Frauen in Iran auf die Straße gehen, hat auch dieses Festival zur Folge: In Frankfurt laufen eine Woche lang aktuelle Filme iranischer Regisseurinnen.
Der Westen unternimmt laut Amnesty International zu wenig gegen Menschenrechtsverletzungen in verbündeten Staaten wie Saudi-Arabien und Ägypten. Scharfe Kritik gibt es auch an China, Israel und Iran.
Nach den amerikanischen Vergeltungsschlägen in Syrien wirft Teheran Washington Terrorismus vor. Doch Joe Biden bekräftigt, er suche nicht den Konflikt mit Iran.
Nach dem amerikanischen Vergeltungsschlag in Syrien soll es zu einem weiteren Angriff auf eine US-Basis gekommen sein. Einen Konflikt mit Iran will Präsident Biden nicht suchen.
Iran weitet seinen Einfluss im Irak und in Syrien aus – und sieht sich dort mit amerikanischen Streitkräften konfrontiert. Nun kam es zu gegenseitigen Angriffen.
Nachdem ein Amerikaner getötet wurde, fliegt die US-Luftwaffe Angriffe. In dem Schattenkrieg stehen Teheran und irantreue Milizen im syrisch-irakischen Grenzgebiet auf der einen Seite, die USA und Israel auf der anderen.
Der Nahe Osten ist dabei, sich neu zu sortieren. Die Entspannung zwischen Saudi-Arabien und Iran stabilisiert die autoritären Regime. China profiliert sich als Vermittler.
Zwei Jahrzehnte nach der amerikanischen Invasion kämpft der Irak mit alten Wunden. Fragt man die Leute, ist Washington an allem schuld. Und Iran zieht seine Fäden.
Die Islamische Republik will mit verbesserten Beziehungen zu arabischen Anrainern ihre Position konsolidieren. Im Inneren nimmt die Repression aber wieder zu.
Der russische Präsident reist erstmals seit Kriegsbeginn in ein besetztes Gebiet in der Ukraine – zuvor besuchte er die annektierte Krim. Wolodymyr Selenskyj setzt derweil auf Strafmaßnahmen gegen Russlands Verbündete. Der Überblick.
„Israel ist noch nicht Iran“: Die Demonstranten werfen Premier Netanjahu einen Angriff auf die Unabhängigkeit der Gerichte vor. Im Westjordanland sollen deutsche Touristen angegriffen worden sein.
Während in Israel die Proteste gegen die Justizreform immer weitere Kreise ziehen, reist Ministerpräsident Netanjahu nach Berlin. Doch auch dort kann er dem Thema nicht entgehen.
Gendersprache, Generationenkonflikt und Traum vom Glück: Wir haben 15 Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren gefragt, was ihnen wichtig ist, was ihnen Hoffnung macht und was ihre größten unerfüllten Wünsche sind.
Auspeitschungen, Elektroschocks an Genitalien und Vergewaltigungen: In Iran wurden offenbar auch Kinder und Jugendliche in Haftanstalten gefoltert. Laut Amnesty zielt die Gewalt darauf, ihren Protest zu brechen.
In mehreren Regionen in Iran sind Demonstranten anlässlich des traditionellen Feuerfests auf die Straße gegangen. In Teheran bewarfen Protestierende Polizeifahrzeuge mit Sprengkörpern.
Mehrere junge Frauen hatten in Teheran mit offenem Haar getanzt und damit im Netz für Aufsehen gesorgt. Nun gibt es Berichte von Festnahmen und ein angebliches Entschuldigungsvideo.
Bei seinem Besuch in Teheran preist der Minsker Machthaber Alexandr Lukaschenko die Möglichkeiten, die Iran und Belarus aus einer Kooperation in vielen Bereichen entstünden.
Saudi-Arabien und Iran haben ihre Beziehungen normalisiert – nach Gesprächen unter Beteiligung Pekings. Die chinesische Führung trumpft nach der Annäherung als „verlässlicher Vermittler“ auf.
Krieg und Unterdrückung, Klimawandel, aussterbende Arten und bedrohte Demokratie – die Konkurrenz der Krisen führt zu einer Konjunktur der Krisendiagnosen. Ein Blick in neue Sachbücher.
Erst meldet Iran einen Gefangenenaustausch mit dem Erzfeind. Dann bestreitet Washington einen Deal und spricht von einer „grausamen Lüge“.
Nach den rätselhaften Massenvergiftungen von Schülerinnen sind in Iran mehr als 100 Menschen festgenommen worden. Das Innenministerium stellt nun eine mögliche Verbindung zu einer Exil-Oppositionsgruppe in Albanien her.
Die hohen Energiepreise schlagen sich auch in den Geschäftsergebnissen des größten Ölförderers der Welt nieder. Zugleich melden Saudi-Arabien und Iran eine Annäherung.
Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ hat mit dem Computerspiel „Minecraft“ einen Weg gefunden, Internetzensur zu umgehen. Und veröffentlicht dort neue Texte aus Russland und Iran.
Das Regime in Teheran stütze seine Herrschaft mit brutaler Gewalt, kritisiert Lars Klingbeil. Er fordert Sanktionen gegen Irans Elitestreitkräfte.
Aktivisten aus Deutschland und Kanada sind nach Frankfurt gekommen. Sie unterstützen Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg in ihrem Kampf gegen das iranische Mullahregime in Teheran.
Der Konflikt zwischen der saudischen Monarchie und der Islamischen Republik Iran galt lange als großes Risiko für die Stabilität am Golf. Riad hat nun gute Gründe, Teheran die Hand zu reichen.
Zwei iranische Kriegsschiffe docken in Rio de Janeiro an. Damit verärgert Brasiliens Präsident Lula da Silva die Vereinigten Staaten.
Die Außenministerin macht sich während ihrer vier Tage im Irak für die Jesiden und den Kampf gegen den Klimawandel stark. Aber die Lage im Land ist schwierig.