Teures Öl
Der Auftrieb der Ölpreise hat mit Irans Drohung zu tun, die Hormus-Meerenge zu blockieren. Das ist schlecht für Unternehmen und Verbraucher. Doch es gibt auch gute Nachrichten vom Ölmarkt.
Der Auftrieb der Ölpreise hat mit Irans Drohung zu tun, die Hormus-Meerenge zu blockieren. Das ist schlecht für Unternehmen und Verbraucher. Doch es gibt auch gute Nachrichten vom Ölmarkt.
Im Streit um das iranische Atomprogramm verschärft sich der Ton. Laut „New York Times“ warnt die amerikanische Regierung den iranischen Religionsführer Chamenei vor einer „amerikanischen Reaktion“, sollte Iran die Straße von Hormus blockieren.
Tagelang hat sich Präsident Ahmadineschad Nettigkeiten lateinamerikanischer Partner anhören dürfen. Doch seit Brasilien ihn schneidet, kann er sich dafür buchstäblich nicht mehr viel kaufen.
Obwohl keine Beweise für ein Atomprogramm vorlägen, strebe Amerika „mit allen Mitteln“ einen Regimewechsel in Teheran an, sagt der russische Sicherheitsratschef. Japan gab bekannt, es werde seinen Anteil an Öl aus Iran reduzieren.
Wieder ist ein iranischer Atomwissenschaftler ermordet worden, wieder beschuldigt Teheran sofort Israel. Nicht ohne Grund: Der Mossad schreckt vor kaum einer „Gegenmaßnahme“ zurück, um Irans Atomprogramm zu bremsen.
In Teheran ist ein Atomwissenschaftler bei einem Bombenanschlag getötet worden. Iran wirft Israel vor, in den Anschlag verwickelt zu sein.
Analysten rechnen damit, dass die Preise dieses Jahr zunächst fallen werden. Doch die Bandbreite der Prognosen zur Preisentwicklung ist groß. Für Anleger war das Öljahr 2011 positiv, für die Autofahrer war es dagegen so teuer wie keines zuvor.
In New Hampshire findet an diesem Dienstag die zweite Runde der Vorwahlen der Republikaner statt. Für Jon Huntsman ist diese Wahl besonders wichtig, Mitt Romney liegt weiter vorn.
Ein angeblicher Spion des amerikanischen Geheimdienstes CIA ist von einem iranischen Revolutionsgericht zum Tode verurteilt worden. Unterdessen verschärft sich der Atomstreit zwischen Washington und Teheran, nachdem Iran eine weitere Anlage zur Urananreicherung in Betrieb genommen hat.
In den Vereinigten Staaten herrscht Wechselstimmung. Aber die Republikaner gehen dreigespalten in das Wahljahr. Mitt Romney vertritt nur die bedrängte Mitte der Partei.
Ein Fünftel des globalen Ölexports geht durch die Straße von Hormus. Iran droht mit einer Blockade der Meerenge. Die Lage ist brenzlig, die Weltwirtschaft ist in Gefahr.
Der Energieexperte Leonardo Maugeri fürchtet eine Blockade der Straße von Hormus durch das iranische Militär: "Die Folge wäre eine Krise von furchterregenden Ausmaßen.“
Ein Wunder der iranischen Exilliteratur: Amir Hassan Cheheltans Roman „Amerikaner töten in Teheran“ liest sich wie eine Dokufiktion über den amerikanisch-iranischen Hass.
Teheran ist nervös, weil es spürt, dass die Lage ernst wird. Doch nach der Drohung mit dem Ölembargo bliebe der EU als letzter Drehung an der Sanktionsschraube nur militärische Maßnahmen.
Unter den 27 EU-Mitgliedstaaten zeichnet sich ein Konsens für ein Ölembargo gegen Iran ab. Irans Außenminister sagte dazu, Iran sei „immer gewappnet“. Wirtschaftsminister Hosseini sprach von einem „Handelskrieg“.
Präsident Obama will in den nächsten zehn Jahren acht Prozent des bisherigen Verteidigungshaushalts einsparen. Laut neuer Militärdoktrin müssen die amerikanischen Streitkräfte künftig nicht mehr in der Lage sein, zwei große Landkriege gleichzeitig zu führen.
Während Teheran abermals kundtut, die Gespräche über das Atomprogramm aufnehmen zu wollen, plädiert Frankreich dafür, die Sanktionen gegen Iran zu verschärfen. Iran arbeite weiter an Atomwaffen.
Iran hat nahe der Straße von Hormus eine selbst entwickelte Boden-Luft-Rakete getestet. In den nächsten Tagen soll auch eine Langstreckenrakete getestet werden, die Israel erreichen könnte.
Nach einem offenbar abgeschlossenen Waffengeschäft mit Saudi-Arabien liefern die Vereinigten Staaten nun auch Raketen an die Vereinigten Arabischen Emirate.
Inmitten der Spannungen am Persischen Golf hat sich Iran zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereiterklärt. Unterdessen kündigte Teheran Raketentests für die kommenden Tage an.
Irans Militär berichtet von ausländischen Truppenbewegungen am Persischen Golf und warnt zugleich, nicht in das Manövergebiet einzudringen. Medienberichten zufolge planen die Vereinigten Staaten Waffenlieferungen an Verbündete in der Region.
Mehrere tausend Menschen haben in Israel gegen Übergriffe ultraorthodoxer Juden auf säkulare Bürger protestiert. Die Spannungen zwischen ultraorthodoxen und säkularen Juden nehmen seit Wochen zu.
Es ist nicht das erste Mal, dass in Teheran verkündet wird, die Straße von Hormus werde blockiert. Doch bisher hat das Regime dem nie Taten folgen lassen. Es würde sich damit auch selbst schaden.
Viele Supertanker passieren jeden Tag die Meerenge von Hormus. Weil Iran droht, den Seeweg zu blockieren, sind Anleger am Ölmarkt nervös.
Vor der Emission italienischer Anleihen haben sich Anleger am Mittwoch mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Besonders Bankaktien stehen unter Verkaufsdruck.
Iran will Öltransporte im Persischen Golf blockieren, falls die internationalen Sanktionen verschärft werden sollten. Das kündigte Vizepräsident Rahimi am Dienstag nach Berichten staatlicher Medien an.
Die gemeinsame Asylpolitik der EU soll helfen, einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts aufzubauen. Doch nicht alle Mitgliedsstaaten achten die Grundrechte von Asylbewerbern.
Die Schuldenkrise und Konjunktursorgen drücken die Preise kaum. Anlass zur Sorge gibt dafür der Iran.
Im Januar verhalf er den Verbündeten von Syriens Präsident Assad zur Machtübernahme in Beirut, ein knappes Jahr später geht er auf Distanz: Im F.A.Z.-Gespräch warnt der libanesische Drusenführer Dschumblatt vor einem Bürgerkrieg in Syrien.
Nach einem Jahr Arabellion findet sich Israel in einer unwirtlichen Umgebung wieder. Der arabische Frühling ist zum Winter geworden. Israel hat mehrfachen Grund zur Sorge.
Die Parsen Bombays treten schlicht auf, steuern aber weite Teile der indischen Unternehmenslandschaft. Ihr Glaube an die Lehren des Propheten Zarathustra („Gute Gedanken - gute Worte - gute Taten“) hilft ihnen dabei.
Wenige Wochen vor der Parlamentswahl im Iran könnten die Kriegspläne der Vereinigten Staaten und Israels die Reformer und die grüne Bewegung des Landes fatal schwächen.
Hinter den schrillen Tönen aus Iran und Israel steckt Kalkül. Mit dem Säbelrasseln verfolgen beide Länder auch innenpolitische Strategien.
Iranische Revolutionsgarden haben im Staatsfernsehen die ferngesteuerte amerikanische Aufklärungsdrohne präsentiert, welche die Luftwaffe vorige Woche abgefangen haben will. Zudem schickte Iran einen Brief an die UN.
China gilt als Hoffnungsträger bei der Hilfe für Europa in der Finanzkrise - nach den Verhandlungen von der Nacht zum Freitag noch viel mehr. Aber warum, fragen sich die Chinesen, sollten sie den europäischen Lebensstandard sichern?
Ein Auktionator in München hatte ihn auf 900 Euro geschätzt, nun wurde er für 7,2 Millionen verkauft. Die ursprüngliche Besitzerin sieht sich betrogen.