Eine Frage von nationalem Interesse
Was Iran bei den Verhandlungen in Wien erreicht hat, beruht auf deutscher Vorarbeit: Willy Brandt formulierte Ende der sechziger Jahre eine Position, auf die sich Teheran jetzt berufen konnte.
Was Iran bei den Verhandlungen in Wien erreicht hat, beruht auf deutscher Vorarbeit: Willy Brandt formulierte Ende der sechziger Jahre eine Position, auf die sich Teheran jetzt berufen konnte.
Jafer Panahis „Taxi Teheran“ entstand unter schwierigsten Bedingungen. Der iranische Regisseur und Berlinale-Sieger steht in Iran unter Hausarrest. Der Film ist ein Spiegel seiner absurden Lage.
Nach der Einigung im Atomstreit mit Iran hat die Führung in Nordkorea mitgeteilt, dass sie nicht an entsprechenden Verhandlungen interessiert ist. Grund dafür sei die atomare Bedrohung durch die Amerikaner.
Die Vereinten Nationen haben sich hinter das Atomabkommen mit Iran gestellt. Der Sicherheitsrat stimmte einer von den Vereinigten Staaten eingebrachten Resolution zu.
Sigmar Gabriel ist der erste westliche Spitzenpolitiker, der Iran nach dem Atomabkommen besucht. Er vereinbart regelmäßige Konsultationen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit - und fordert Gespräche über Menschenrechte und das Existenzrecht Israels.
Iran als Chance: Nach dem Atom-Abkommen machen viele Firmen schon Pläne für gute Geschäfte mit dem Land. McDonalds beantragt eine Lizenz. Wirtschaftsminister Gabriel ist vor Ort.
Für die wichtige Rolle, die der russische Präsident Putin in den Atom-Verhandlungen mit Iran spielte, hat sich der amerikanische Präsident Obama jetzt persönlich bedankt.
Nach der Aufhebung der Sanktionen gegen Iran wird bald wieder mehr Öl auf den Markt geschwemmt. Doch ob dadurch die Preise sinken, ist nicht sicher.
Nach dem iranischen Atomabkommen stehen die sunnitischen Monarchien mit dem Rücken zur Wand. Eine von ihnen könnte nun selbst nach Nuklearwaffen streben.
Das Atomabkommen mit Iran lässt Unternehmen träumen. Die Bundesregierung muss sich jetzt dafür einsetzen, dass schnell Rechtssicherheit geschaffen wird.
Barack Obama feiert einen weiteren Erfolg. Doch für die meisten Republikaner ist das Wiener Abkommen mit Iran inakzeptabel. Bis der Kongress das Abkommen geprüft hat, könnte noch viel Zeit vergehen.
Das Atom-Abkommen mit Iran ist ein historisches Verhandlungsergebnis. Es korrigiert jahrzehntealte Entwicklungen und seine Wirkung wird im gesamten Nahen Osten zu spüren sein.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gegen den Atom-Vertrag mit Iran gekämpft – vergeblich. Nun steht er vor einem politischen Scherbenhaufen.
Die Einigung mit Iran ist historisch, sagt Frank-Walter Steinmeier. Sie werde zu „tiefgreifenden Veränderungen“ in dem Land führen, der Außenminister. Nun müsse man sich ein Beispiel an dieser „Sternstunde der Diplomatie“ nehmen.
Nach der Einigung im Atomstreit mit Iran hoffen deutsche Unternehmen auf Aufträge. Die Infrastruktur des Landes gilt als völlig überaltert.
Monatelang haben Iran, die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats und Deutschland über das Atomprogramm Teherans verhandelt. Das nun verabschiedete Abkommen umfasst mehr als hundert Seiten. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte.
Der amerikanische und der iranische Präsident loben die Einigung im Atomstreit. Auch der deutsche Außenminister und der UN-Generalsekretär äußern sich erleichtert. Nur der israelische Präsident spricht von einem Fehler von „historischem Ausmaß“.
In dem seit 13 Jahren schwelenden Atomstreit ist eine Einigung erzielt worden. Iran will auch bis zuletzt umstrittene Kontrollen von Militäranlagen zulassen - nach Anrufung einer Schlichtungskommission.
Das Abkommen mit Iran ist ein historisches Ereignis. Doch ob es den gefährlichen Streit tatsächlich befrieden kann, liegt an den Protagonisten - vor allem an den Vereinigten Staaten.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will nichts unversucht lassen, den „schlechten Deal“ in den Atomgesprächen mit Iran doch noch zu verhindern. Dafür setzt er auf Verbündete im amerikanischen Kongress.
Im Atomstreit mit dem Iran ist nach Angaben von Diplomaten eine Einigung erzielt worden.
Der jahrelange Konflikt um Irans Atomprogramm nähert sich einem Ende. Delegierte rechnen damit, dass das historische Abkommen mit der Islamischen Republik bereits in wenigen Stunden unterschriftsreif ist.
„Der Moment der Entscheidung ist gekommen“, verlautet aus dem Umfeld des deutschen Außenministers Steinmeier. Im Atomstreit mit Iran rückt bei den Verhandlungen in Wien eine historische Einigung in greifbare Nähe.
Während im scheinbar ewigen Streit um eine Lösung der griechischen Schuldenkrise auch nach den vergangenen 14 Stunden noch keinen Durchbruch in Sicht ist, könnte im jahrelangen Atomstreit mit dem Iran eine historische Einigung in greifbare Nähe gerückt sein
Der Ajatollah ist besorgt über den Zerfall der traditionellen Familie. Wer sich in Iran scheiden lassen will, muss sich das künftig vom Staat genehmigen lassen.
Im Iran demonstrieren zum Al-Kuds-Tag Hunderttausende gegen Israel. Bei den Protesten wird diesmal auch der saudischen Königsfamilie der Tod gewünscht. Ein ganz anderes Thema ist ebenfalls präsent.
An diesem Freitagmorgen läuft eine weitere Frist ab, dem amerikanischen Kongress ein Atom-Abkommen mit Iran vorzulegen. Bisher wurde kein Durchbruch erzielt. Dabei will auch Iran einen fairen Vertrag – doch was kann das heißen?
Wieder ist die Frist für einen Atomdeal mit Iran aufgeschoben worden. Die Unterhändler sprechen von substantiellen Fortschritten. Bei den noch offenen Punkten geht es um Sanktionen, Inspektionen und Waffen.
Als vor zwölf Jahren die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm begannen, hatten die Europäer noch die Hoffnung, Teheran von der militärischen Nutzung der Kernenergie abhalten und ein atomares Wettrüsten im Nahen und Mittleren Osten verhindern zu können. Was ist daraus geworden?
Die Atomgespräche in Wien werden verlängert. Irans Außenminister Zarif reiste nach ersten Gesprächen zu Konsultationen zurück nach Teheran. Das gilt als Anzeichen für weiterhin schwierige Verhandlungen.
Barack Obama musste befürchten, dass seine Handelspolitik, die Iran-Diplomatie und die Gesundheitsreform scheitern. Nach einer turbulenten Woche sieht es nun deutlich besser aus für sein Vermächtnis.
Der amerikanische Außenminister reist zu der finalen Verhandlungsrunde mit Iran nach Wien. Er schickt eine klare Botschaft Richtung Teheran: Ohne zufriedenstellende Antworten auf offene Fragen „wird es kein Abkommen geben“.
In Wien gehen die Atomverhandlungen der Sechsergruppe mit Iran weiter, es geht um alles oder nichts. In Teheran tobt derweil ein Machtkampf.
Das amerikanische Volleyball-Nationalteam tritt im Rahmen der World League in Teheran an. Ein guter Moment, um die Ungleichbehandlung aufzuheben. Doch der Zugang für Frauen bleibt verboten.
Navid Kermani erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Er zeigt uns in seinem Werk, was kritische Intellektualität heute zu leisten hat und was sie bewirken kann.
Der Orientalist Navid Kermani erhält den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine gute Entscheidung: Der Deutsch-Iraner zählt zu den wichtigsten Stimmen der deutschen Öffentlichkeit, wenn es um den Dialog der Kulturen und Religionen geht.