Bewährungsprobe für die EU
Iran und Saudi-Arabien liefern sich auf syrischem Boden einen Stellvertreterkrieg. Die Europäer müssen nun ihre diplomatische und militärisch Strategie überdenken, um vereint Druck auf diese Regierungen auszuüben.
Iran und Saudi-Arabien liefern sich auf syrischem Boden einen Stellvertreterkrieg. Die Europäer müssen nun ihre diplomatische und militärisch Strategie überdenken, um vereint Druck auf diese Regierungen auszuüben.
Saudi-Arabien hofft in Washington auf Eindämmung des iranischen Expansionsstrebens und auf Rückendeckung für seine neue, aggressive Außenpolitik. Auch Obamas Ziele sind nicht uneigennützig.
Israels Ministerpräsident Netanjahu warnt vor Iran. Durch das internationale Atomabkommen werde Iran nicht nur im Nahen Osten mehr Mittel zur Förderung von Terrorismus haben.
Teil 6 unserer Serie zum Jahr des Lichts: Heute zeigen wir einen nächtlichen Blick auf den Persischen Golf mit seinen beleuchteten Städten, Straßen und lodernden Gasfackeln der Ölfelder.
Ein Konzert in Teheran sollte ein Zeichen der Annäherung zwischen Deutschland und Iran setzen. Doch der Dirigent Daniel Barenboim ist als Israeli nicht willkommen.
Von Frankfurt nach Genf kann man auch in einem seltenen Vogel fliegen: Mit dem Flugzeug des Emirs von Kuweit. Für 150 Euro mit einer ordentlichen Portion Luxus – nur nicht für die Passagiere.
Bei einer Bombenexplosion in Bahrein ist ein Mann getötet, mehrere Menschen verletzt worden. Die Behörden vermuten die Drahtzieher in Iran.
Die israelische Kulturministerin Miri Regev fordert die Bundesregierung dazu auf, einen angeblich geplanten Auftritt des Dirigent Daniel Barenboim in Iran zu verhindern.
Die britische Botschaft in Teheran öffnet wieder ihre Tore. Nach der Stürmung der Vertretung war sie vor rund vier Jahren geschlossen worden. Außenminister Hammond sagte, die Beziehungen zu Iran hätten sich mittlerweile gebessert.
Das Parlament in Bagdad will Nuri al Maliki wegen des Falls von Mossul zur Rechenschaft ziehen. Doch der frühere irakische Ministerpräsident hat weiter mächtige Verbündete.
Vier Raketen wurden am Donnerstag von der syrischen Seite der Golanhöhen auf Israel abgefeuert - mutmaßlich von islamistischen Terroristen. Die israelische Armee reagierte so heftig wie selten zuvor.
Hundehaltung verboten, Zusammenleben nur mit Trauschein, Rang 19 beim Alkoholkonsum: Wird sich Iran nach dem Atomabkommen in ein anderes Land verwandeln?
Für etliche Israelis gehört arabische Musik immer noch zur Kultur des Feindes. Trotzdem wird sie im Land populärer - und oft hebräisch betextet. Sogar der Armeesender spielt die Stücke.
Das Assad-Regime ist geschwächt. Im Kampf gegen den IS wird ein Ende des syrischen Bürgerkriegs deshalb immer dringlicher. Doch trotz diplomatischer Bemühungen geht wenig voran. Nun schaltet sich Moskau ein.
Präsident Obama bekommt Unterstützung für das Iran-Abkommen aus dem Militär. Prominente Generäle und Admiräle bezeichnen die Übereinkunft in einem Brief als die „beste Option, eine iranische Atombombe zu verhindern“.
Um 10 Dollar pro Barrel werde der ohnehin niedrige Ölpreis 2016 sinken, wenn der Iran wieder als Produzent auf den Weltölmarkt zurückkehrt, hat die Weltbank errechnet. Die Opec hofft derweil auf eine steigende Nachfrage.
Der Korrespondent der „Washington Post“ in Teheran steht wegen Spionagevorwürfen vor dem Revolutionsgericht. An diesem Montag endete der Prozess. Unterdessen kündigte der Kultusminister des Landes eine Reform des Pressegesetzes an.
Die Debatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten hat gezeigt, dass sie in einem geeint sind: Der Ablehnung des Iran-Abkommens. Sollte einer von ihnen Obamas Nachfolger werden, kann man sich auf einiges gefasst machen.
Der amerikanische Präsident und Israels Regierungschef entwerfen beide im Streit um das Iran-Atom-Abkommen apokalyptische Szenarien. Dieser Umgangston lässt zweifeln, ob es sich wirklich um enge Partner handelt.
Zwei wichtige Politiker der Demokraten haben angekündigt, dass sie gegen das Iran-Abkommen stimmen. Ein Rückschlag für Präsident Obama, dem schon die Republikaner Widerstand leisten.
Obama stört sich an der Einmischung Israels. Doch auch er setzt auf Hilfe von außen, wenn es darum geht, den widerspenstigen Kongress zur Billigung des Atomabkommens zu bewegen.
Nach gegenwärtigem Stand wird das Atomabkommen mit Iran keine Mehrheit im amerikanischen Kongress finden. Für die Vereinigten Staaten wäre das ein schwerer Ansehensverlust.
Die Republikaner in den Vereinigten Staaten drohen, das Atomabkommen mit Iran im Kongress abzulehnen. Präsident Barack Obama geht mit ihnen deshalb hart ins Gericht.
Nach dem Kurssturz an der chinesischen Börse zu Wochenbeginn erholt sich der Ölpreis. Das Sechsjahrestief bleibt aber weiter in Sicht.
Im Streit um das Atomabkommen mit Iran hofft Israels Ministerpräsident auf die Unterstützung der Juden in Amerika. Er warnt: „Diese Vereinbarung führt zum Krieg.“
Die Vereinigten Staaten wollen die von ihnen ausgebildeten Milizionäre in Syrien auch gegen das Assad-Regime verteidigen. Russlands Außenminister hingegen fordert nach einem Treffen mit dem amerikanischen Außenminister ein Ende ausländischer Einmischung.
Nach dem Erfolg der Atomverhandlungen im Juli will Teheran weiter mithilfe von Diplomatie Konflikte lösen. Diesmal mit Riad. Das kündigte der stellvertretende Außenminister Amirabdollahian an.
Das Österreichische Kulturforum Teheran versammelt Intellektuelle unter einem Dach und sorgt für einen munteren Austausch der Kulturen.
Am 2. August 1990 besetzten irakische Truppen Kuweit. Es war der Beginn des Zerfalls des alten Nahen Ostens. F.A.Z.-Redakteur Rainer Hermann, der damals in Kuweit-Stadt war, erinnert sich.
Saudi-Arabien hat seine Rolle als eine Art Preiswächter des globalen Ölmarktes aufgegeben. Warum? Wollen sie Niedrigpreise zulassen, um auf Geheiß der Amerikaner den Russen zu schaden?
Der französische Außenminister Laurent Fabius hat bei einem Besuch in Teheran den iranischen Präsidenten nach Paris eingeladen. Dabei war Frankreich in den Atomverhandlungen immer der härteste Widersacher Irans.
Die westlichen Verhandlungspartner feiern das Atom-Abkommen mit Iran. Doch der eigentliche Gewinner ist das Land am Golf. Für die Aufhebung der Sanktionen musste es kaum Zugeständnisse machen – und bleibt eine Gefahr. Ein Gastbeitrag.
Was Iran bei den Verhandlungen in Wien erreicht hat, beruht auf deutscher Vorarbeit: Willy Brandt formulierte Ende der sechziger Jahre eine Position, auf die sich Teheran jetzt berufen konnte.
Jafer Panahis „Taxi Teheran“ entstand unter schwierigsten Bedingungen. Der iranische Regisseur und Berlinale-Sieger steht in Iran unter Hausarrest. Der Film ist ein Spiegel seiner absurden Lage.
Nach der Einigung im Atomstreit mit Iran hat die Führung in Nordkorea mitgeteilt, dass sie nicht an entsprechenden Verhandlungen interessiert ist. Grund dafür sei die atomare Bedrohung durch die Amerikaner.
Die Vereinten Nationen haben sich hinter das Atomabkommen mit Iran gestellt. Der Sicherheitsrat stimmte einer von den Vereinigten Staaten eingebrachten Resolution zu.