Deutschland muss Russland schon selbst eindämmen
Das ist keine Überraschung: Merz bekommt beim Besuch in Indien zu hören, dass das Land nicht auf russisches Öl verzichten kann.
Das ist keine Überraschung: Merz bekommt beim Besuch in Indien zu hören, dass das Land nicht auf russisches Öl verzichten kann.
In einer „zunehmend von Großmachtpolitik geprägten und sich neu ordnenden Welt“ müssten Indien und Deutschland sich gemeinsam wappnen, so der Bundeskanzler in Neu-Delhi.
In einer Zeit der Umbrüche führt die erste Asienreise den Kanzler zum „Wunschpartner“ nach Indien. Dort wird er freundlich begrüßt – wie vor wenigen Wochen auch Wladimir Putin.
Außenminister Wadephul wirbt in Washington für eine NATO-Strategie für Grönland, die Finanzminister der G 7 beraten über Chinas Rohstoff-Dominanz. Und: Friedrich Merz geht auf Tuchfühlung mit Narendra Modi.
Auf der Suche nach neuen Freunden und mehr Unabhängigkeit von den alten besucht Merz auf seiner ersten Asienreise Indien. Aber dort sieht man manches anders als in Berlin.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einer mehrtägigen Reise nach Indien aufgebrochen. In Ahmedabad trifft er auf Premierminister Narendra Modi. Im Mittelpunkt stehen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik sowie Fachkräftegewinnung.
Der Kanzler-Besuch in Indien nächste Woche bringt den Werft-Konzern TKMS einem Milliardenauftrag näher – ein wichtiger Schritt in der geopolitischen Neuordnung.
Der Angriff der Amerikaner auf Venezuela hat enorme Auswirkungen auf Handel und Sicherheit. Zehn Blickwinkel, von China über Europa bis hin zum Nahen Osten.
Die Wissenschaftsphilosophin Meera Nanda zeigt, wie die hindunationalistische Regierung in Indien mit postkolonialer Theorie ihre Herrschaft legitimiert.
Auf Reisen verzichten die Deutschen nicht – die Urlaubsausgaben sind auf Rekordhöhe. Die Entspannung wird auch ausgiebig vorbereitet.
Was folgt auf das turbulente Jahr 2025 für die globale Wirtschaft? Trump wird bei Zöllen weich, der Klimaschutz bekommt Aufwind, Peking ringt mit der Krise – und sieben weitere Prognosen aus dem Newsletter PRO Weltwirtschaft.
In Deutschland hat man das Zusammenrücken verlernt: Was ich bei meiner Rückkehr nach fünfzig Jahren in Indien hierzulande erlebt habe. Und was ich besonders vermisse.
Finnland gibt sich grimmig entschlossen als neuer Frontstaat des Westens. Doch an der Grenze zu Russland macht die Wirtschaftsflaute viele Menschen unzufrieden. Ein Ortsbesuch
Fußballstar Lionel Messi will in einem Stadion in Kolkata auftreten, doch dann bricht Chaos aus. Der Organisationschef wird festgenommen, eine hochrangige Politikerin entschuldigt sich.
Nach dem Gewinn der Major League Soccer reist Lionel Messi im Rahmen der „G.O.A.T Tour“ durch Indien, wo ihm ein riesiges Denkmal erbaut wird. Ein Treffen mit Premierminister Modi ist ebenfalls geplant.
Einst sollen sich Schweizer Hirten durchs Jodeln verständigt haben. Heute jodeln Musiker auch in Verbindung mit Jazz, Techno oder Rap. Die Unesco erkennt die Gesangsform jetzt als Kulturerbe an.
Verliert der Westen Indien an Russland und China? Nach dem ergebnisarmen Gipfel von Putin und Modi scheint sich Neu Delhi tatsächlich stärker nach Europa zu orientieren – trotz eines diplomatischen Zwischenfalls.
Wenn deutsche Unternehmen ihre Abhängigkeit von China reduzieren wollen, wird oft Indien genannt. Doch indische und deutsche Interessen passen nicht überall zusammen.
In Indien entfielen zwei von drei Flügen auf Indigo – bis der Betrieb der Billigairline vor einer Woche zusammenbrach. Nicht Naturkatastrophen oder Krieg halten das Land vom Aufstieg ab, sondern ein Quasi-Monopol.
Einem Bericht zufolge soll Indien erwägen, zwölf Jahre länger Kohlekraftwerke zu bauen als geplant. Klimaforscher sind entsetzt.
Indien bereitet dem Kremlchef einen großen Empfang. Auch die Wirtschaft des südasiatischen Landes richtet sich zunehmend nach Russland aus.
Die Insel vor Indien war mal ein freundliches Urlaubsparadies. Dann ging der Staat bankrott. Drei Jahre später gibt es wieder Strom und Benzin. Doch auf einmal sind da auch ganz neue Ressentiments.
Da die USA als Abnehmer indischer Ware wegfallen, soll der russische Führer zusagen, mehr zu kaufen. China dürfte dabei aber auch eine Rolle spielen.
Der Bundestag stimmt über das Rentenpaket und das Wehrdienstgesetz ab. Wladimir Putin reist nach Indien, und in Washington wird die Fußball-WM 2026 ausgelost. Der F.A.Z. Newsletter.
Wahres Glück jenseits von Glitzer und Glamour: Das hyperdynamische Dubai ist auch zu einem Paradiesgarten für Feinschmecker voller Überraschungen und Verlockungen geworden – vom Dreisternerestaurant bis zum Straßenimbiss.
Erstmals seit der Invasion der Ukraine besucht Putin den Subkontinent. Kritik daran kommt nur von einer Seite.
Ein drei Jahre alter Junge aus Indien hat als jünster Spieler der Geschichte eine Wertungszahl im Schach erreicht. Seine Eltern haben schon größere Pläne.
Indien wollte auf jedem Smartphone ein Programm installieren, das Zugriff auf Kamera und Telefondaten hat und weder zu löschen noch abzuschalten ist. Nach einer Welle der Empörung rudert die Regierung nun zurück.
Von Sofa bis Schrankwand: Seit 30 Jahren prägt Juliane Dörschel das Möbelunternehmen Lambert mit Kreativität und Handwerksliebe. Was lässt sie auch mit 70 Jahren weiterarbeiten?
Indien hilft Afghanistan, sich aus der Abhängigkeit von Pakistan und China zu lösen. Eine zentrale Rolle dabei spielt ein Hafen in Iran - trotz US-Sanktionen.
Sein erster Lektor vermutete in ihm selbst eine Frau: Zum achtzigsten Geburtstag des heimatfern herumreisenden somalischen Schriftstellers Nuruddin Farah.
Das Ergebnis der Klimakonferenz in Belém hätten die Europäer vor Beginn wohl gerne akzeptiert. Nach einer verpufften Initiative stehen sie nun aber als Verlierer da.
Die russischen Energieeinnahmen sinken, was auch eine Folge der Sanktionen ist. Die EU-Staaten wollen die Öllieferungen jetzt weiter einschränken.
Der Goldpreis steigt auch wegen der wachsenden Nachfrage in Indien: Sowohl die Zentralbank als auch Privatleute kaufen Barren, Münzen und Schmuck. Das liegt nicht nur an Trumps Zollpolitik.
Oliver Burkhard bleibt als Vorstandschef von TKMS kaum Zeit zum Durchatmen. Im Interview spricht er über fehlende Waffengleichheit mit asiatischen Wettbewerbern und darüber, was im Drama um die Fregatte F126 zu tun ist.
Indien erlebt einen Aufschwung im Schach, nun folgt die kommerzielle Entwicklung. Mit welchen Strategien das Land seine Position festigen will – und welche Personen entscheidend sind.