„Wir haben Feuer an Bord, und das Schiff sinkt“
Binnen weniger Tage haben die USA drei Tanker in der Straße von Hormus angegriffen. Die Crews kommen überwiegend aus Indien. Dort ist die Empörung groß.
„Starten Sie Ihre Motoren“, ruft Donald Trump den Kapitänen der gestrandeten Schiffe vor dem Friedensabkommen zu. Doch bis auf ein paar Wagemutige bleiben die Reeder vorsichtig.
Der Staat Indien ging 1947 aus dem Zusammenbruch des britischen Kolonialreiches und dessen Teilung in das hinduistische Indien und das muslimische Pakistan hervor. Heute ist Indien mit 1,2 Milliarden Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt nach China und wird als weltgrößte Demokratie bezeichnet. Die Geografie Indiens erstreckt sich von den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya im Norden zu den tropischen Palmenstränden der Provinz Kerala im Süden. Die größten Städte des Landes sind Mumbai im Westen, Kalkutta im Osten und die zentral gelegene Hauptstadt Delhi.
Die Geschichte Indiens: Religion und Spiritualität
Die lange Geschichte Indiens ist von tiefer Spiritualität geprägt und basiert auf zahlreichen Legenden und Mythen.
Belegt ist lediglich das indische Großreich von Kaiser Ashoka, der im 4. Jahrhundert v. Chr. den Buddhismus in ganz Südostasien verbreitete. Viele Jahrhunderte später folgte von Westen her der Islam, der im Mogulreich des 16. Jahrhunderts seine größte Blüte erlebte, ehe Indien ab 1756 britische Kolonie wurde. Durch den von Mahatma Gandhi propagierten gewaltlosen Widerstand erlangte Indien 1947 seine Unabhängigkeit.
Indien heute: Vielvölkerstaat mit großen Problemen
In den letzten Jahrzehnten erlebte Indien einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, der zur Bildung einer neuen Mittelschicht führte. Doch das uralte Kastensystem Indiens, eine marode Infrastruktur auf dem Land, die starke Umweltverschmutzung und religiöse Konflikte zwischen Hindus und Muslimen stellen das Land weiterhin vor große Probleme.
Binnen weniger Tage haben die USA drei Tanker in der Straße von Hormus angegriffen. Die Crews kommen überwiegend aus Indien. Dort ist die Empörung groß.
Indien scheint durch die Krise am Golf in wirtschaftliche Turbulenzen zu geraten. Premierminister Modi schwört seine Landsleute bereits auf harte Zeiten ein. Das Land könnte aber auch eine positive Wende einläuten, meint ein Wissenschaftler.
Weniger Möglichkeiten, steigende Kosten, Zweifel an den eigenen Institutionen: Die „westlichen Demokratien“ erleben eine lange nicht gekannte Hilflosigkeit. Europa hat den transatlantischen Partner verloren und damit auch die Selbstverständlichkeit seiner Wertebasis.
USA, China, Russland – das neue Machtgefüge scheint klar. Doch Volker Perthes zeigt: Die eigentlichen Verschiebungen geschehen eine Etage tiefer, in regionalen Kräftefeldern und flexiblen Kooperationen.
Indiens „Küchenschaben“ gehen auf die Straße. Benannt hat sich die Protestbewegung nach der Äußerung eines Richters. Ihr Thema: die Probleme im Bildungssystem.
Indien gilt als Inbegriff eines überbevölkerten Landes. Doch an manchen Orten werden zu wenige Kinder geboren. Ein Bundesstaat steuert gegen.
Unter dem Eindruck der Blockade der Straße von Hormus beginnt Indien, seine geoökonomische Aufstellung zu überdenken. Im Mittelpunkt: der Ausbau einer entlegenen Insel an der Einfahrt zum wichtigsten Schifffahrtsweg der Welt. Er soll Handelsrouten ändern und China ausbremsen.
Die US-Regierung will 60 Handelspartner mit Einfuhrzöllen strafen, weil sie angeblich Einfuhren aus Zwangsarbeit nicht entschlossen bekämpfen. Darunter sind die EU, China und Indien.
Indiens Waffensystem Brahmos hat sich im Kampf bewährt und wird in Asien zum Verkaufsschlager. Davon profitiert neben dem Subkontinent auch Putin.
Mit der satirischen „Kakerlaken-Partei“ sorgt Abhijeet Dipke aktuell für viel Aufregung in Indien. Auslöser war die Äußerung eines Richters gewesen, der arbeitslose Jugendliche mit Kakerlaken verglichen hatte.
Norton ist wieder da und schießt sich mit der Manx R auf die Premier League ein. Comeback mit einem ehemaligen Fußballmanager, einer Mutter aus Indien und mehr als 200 PS.
Die EU hat sich auf die Umsetzung des Zollabkommens mit den USA geeinigt. Amerika erhebt weiterhin 15 Prozent Zölle auf alles. Aktuelle Berechnungen zeigen jedoch, dass die EU bislang bedeutend weniger zahlen musste.
Schon länger sorgen sich die Europäer, dass Washington ihnen den nuklearen Schutz entzieht. Nun rückt Norwegen künftig unter den atomaren Schutzschirm Frankreichs – doch das französische Arsenal ist klein und die Kosten sind hoch.
Für Indien gilt eine Teilreisewarnung. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in bestimmte Regionen. Was Urlauber jetzt wissen müssen.
In der Ölkrise geht Indiens Aufstieg der Treibstoff aus, warnt Regierungschef Modi. Doch für das Heer an Uniabsolventen lief der Wirtschaftsmotor schon zuvor nicht schnell genug.
In Indien hat ein Oberster Richter junge Arbeitslose mit Küchenschaben gleichgesetzt. Die Generation Z lässt das nicht auf sich sitzen.
Die USA und Iran verhandeln wieder intensiv über ein mögliches Kriegsende. In Taiwan trifft eine Delegation des Bundestags den dortigen Präsidenten. Und in Berlin könnte die Familienministerin Stellung zur aktuellen Debatte um das Elterngeld beziehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die USA und Iran verhandeln wieder intensiv über ein mögliches Kriegsende. In Taiwan trifft eine Delegation des Bundestags den dortigen Präsidenten. Und in Berlin könnte die Familienministerin Stellung zur aktuellen Debatte um das Elterngeld beziehen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nicht ohne Grund besucht Marco Rubio den Subkontinent kurz nach dem Gipfel von Trump und Xi. Viele fürchten einen Rückzug der USA aus dem Indopazifik.
Jahrzehntelang galt Fett als das große Ernährungsübel, heute ist es Zucker. Am Konsum hat sich trotzdem nichts geändert. Wie steht es um den Zucker zwischen Weltmarktturbulenzen, Steuerplänen und Ernährungsdebatten?
Drei Kontinente, zwei Familien, eine Liebe: In ihrem Roman „Die Einsamkeit von Sonia und Sunny“ erzählt die Booker-Prize-Gewinnerin Kiran Desai von einem Paar, das erst herausfinden muss, was es eigentlich verbindet.
Der indische Ministerpräsident präsentiert seiner Gastgeberin in Rom eine Packung Karamell-Schokoladen-Toffees. Die heißen nicht zufällig „Melody“. Das sorgt für Aufsehen – und eine Überraschung.
Unter Präsident Biden hat die US-Justiz Anklage gegen Gautam Adani wegen Bestechung erhoben, unter Trump lässt sie alles fallen. Der Inder hat wohl ein großes Versprechen gemacht.
In Indien gerät ein 14 Jahre alter Influencer ins Visier der Staatsgewalt, weil er in seinen Videos die Politik kritisiert. Dadurch wird er aber erst so richtig bekannt.
Narendra Modi hat sich zum Gesicht des indischen Aufstiegs gemacht. Jetzt geht ihm das Öl aus. Und die Modi-Show produziert immer mehr Fehler.
Das Leben besteht nicht nur aus Krieg und Krisen. Hier kommen einige Gründe, die uns optimistisch auf die Welt blicken lassen.
TKMS hofft gleich auf mehrere Großaufträge für U-Boote und Fregatten in diesem Jahr. Daher schaut sich der Werftkonzern schonmal nach Kapazitäten um.
In der Energiekrise schwinden Indiens Währungsreserven. Ministerpräsident Modi richtet einen Appell ans Volk. Das Ziel ist Autarkie.
Die russische Wirtschaft läuft nicht mehr rund und das ist nicht das einzige Problem für Putin. Im Podcast F.A.Z. Weltwirtschaft sprechen wir über die Gründe und Auswirkungen auf den Krieg in der Ukraine.
Keine Wirtschaft wächst so stark wie Indien. Trotzdem ziehen die Anleger ihr Geld ab. Denn im Hype um Künstliche Intelligenz hat das Land nicht viel zu bieten.
Vom Winde verweht: Eine Reise auf der Seidenstraße, zu Palästen für die Ewigkeit und pastoralen Landschaften.
Die indischen Maoisten galten als Bedrohung. Nun hat die Regierung sie für ausgelöscht erklärt. Ein früherer Kämpfer erzählt von seiner Zeit im Dschungel.
Die indische Währung schwächelt und viele glauben, das käme einer nationalen Schande gleich. Dabei ist das Land auf gutem Weg.
Der digitale Staat steht in den Startlöchern und kaum einer bekommt es mit: Der Personalausweis kann online schon vieles - vorausgesetzt man kennt seine Pin.
Trump teilt auf seiner Plattform einen Beitrag, in dem Indien herabgesetzt wird. Ein Sprecher des indischen Außenministeriums nennt das „geschmacklos“.
KI-Agenten sollten Entwicklern Arbeit abnehmen. Im Silicon Valley erleben Gründer und Programmierer derzeit etwas anderes: Wer schneller wird, übernimmt mehr, kontrolliert mehr – und kommt immer seltener zur Ruhe.