Holocaust-Gedenken unter Bahnpendlern
Die Deutsche Bahn hat das Holocaust-Erinnerungsprojekt „Gegen das Vergessen“ des Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano nach Wiesbaden gebracht.
Die Deutsche Bahn hat das Holocaust-Erinnerungsprojekt „Gegen das Vergessen“ des Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano nach Wiesbaden gebracht.
Das kulturelle Gedächtnis Russlands ist geprägt von antisemitischen Kampagnen der Sowjetzeit. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis das russische Regime zum Antisemitismus greifen würde. Jetzt ist es so weit. Ein Gastbeitrag.
Emir Suljagićs, der Leiter der Gedenkstätte für den Genozid von Srebrenica, diffamiert andere gern als Nazis. Doch wehe, die wehren sich
Meta stellt eine neue Anwendung für Virtual Reality vor: „Erzähl mir, Inge …“ macht interaktive Gespräche mit Holocaust-Überlebenden mittels KI-Technologie zugänglich. Wir hören Inge Auerbacher zu.
Die Holocaustforscher Jan Grabowski und Shira Klein haben in der englischsprachigen Wikipedia Änderungskampagnen im Sinne des polnischen Revisionismus nachgewiesen. Amateure sind in den Redigierkriegen der Enzyklopädie im Vorteil.
Bei der Gedenkstunde im Bundestag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022 hält die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher eine Rede.Holocaust-Gedenken im Bundestag
Noch immer halten die DDR-Kriegskinder das Binnenkollektiv Ost in ihrem Bann. Die jüngeren Generationen kreieren eine Entlastungserzählung und versuchen, den Westen zum großen Buhmann zu machen. Ein Gastbeitrag.
Die polnische Regierung geht gegen die Freiheit der Wissenschaft vor – und greift die polnische Holocaustforschung an. Zum Vorschein kommt ein kollektivistisches Geschichtsbild in kommunistischer Tradition. Ein Gastbeitrag.
Eklat im Deutschen Historischen Institut in Warschau: Ein Abgeordneter des Sejm erzwingt den Abbruch eines Vortrags über das „polnische Problem mit dem Holocaust“. Wie konnte es dazu kommen?
In Deutschland zu leben war nie der Plan: Der Bestsellerautor David Safier erzählt in einem grandiosen Roman von seinen Eltern
Wie Holocaust-Zeitzeugenschaft fortlebt: Der israelische Regisseur Offer Avnon geht in seinem Dokumentarfilm „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ auf Spurensuche in Polen, Deutschland und Österreich.
Wer behauptet, Boris Palmer sei ein Nazi, hat keine Ahnung von Palmer und keine Ahnung von Nazis. Palmer ist zudem kein Depp. Gerade weil das so ist, hätte er sich nicht derart verrennen dürfen.
Bertelsmann lässt die Geschichte des „Stern“ erforschen. Gleichzeitig ist eine neue Kontroverse um die Hitler-Tagebücher entbrannt. Wurde ihr giftiger Inhalt verdrängt?
Die israelisch-polnischen Beziehungen waren nachhaltig gestört, seit Polen an einem neuen Nationalbewusstsein strickt, das auch die NS-Geschichte betrifft. Das neue Abkommen mit Warschau zu Studienreisen jüdischer Jugendlicher aber ist nun ein Skandal.
Vor achtzig Jahren, am 19. April 1943, begann der Aufstand im Warschauer Ghetto. Den Kämpfern war die Aussichtslosigkeit ihrer Lage bewusst – ihnen ging es um die Wahrung ihrer Würde.
Angesichts der ständig kleiner werdenden Zahl von Zeitzeugen hat die Claim Conference eine digitale Erinnerungskampagne gestartet.
Israels Schülerreisen zu den Holocaust-Gedenkstätten in Polen hatten zu handfestem Streit geführt. Jetzt scheint eine Lösung gefunden zu sein.
Wie sie den Holocaust überlebt hat: Ein Besuch bei der Schriftstellerin Elżbieta Ficowska anlässlich des achtzigsten Jahrestags des Aufstands im Warschauer Ghetto.
Nach Angaben seines Anwalts ist der Prozess gegen Horst Mahler vorerst ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und acht Monate Haft für den Rechtsextremisten gefordert.
Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie jüdische und deutsche Fotografen das Geschehen in den Ghettos wahrnahmen. Dabei werden selbst Propagandafotos zu Zeugnissen der Anklage.
Rassismus, Antisemitismus und das Trauma der Niederlage von 1918: Kay analysiert die nationalsozialistische Vernichtungspolitik als Teil einer Kriegsstrategie. Die Zielgruppe des Buchs bleibt unklar.
Zwölfmal hatte das Münchner Metropoltheater seine umstrittene Produktion in den kommenden Wochen noch einmal zeigen wollen. Jetzt hat eine Bedingung des Dramatikers zum Aus für „Vögel“ geführt.
Wer waren die nichtdeutschen Täter des Holocaust? Der dänische Historiker Emil Kjerte hat zu den Wachmannschaften in einem kroatischen Todeslager geforscht. Ein Ergebnis: Die Frauen waren ideologisch engagierter.
Der Rosenstraßen-Protest war die größte Demonstration während der NS-Diktatur. Was diese mutigen Frauen wagten, führt mitten hinein in die Debatten der Gegenwart. Ein Gastbeitrag.
Joachim Schnerfs Roman „Das Cabaret der Erinnerungen“ erzählt vom fortgesetzten Trauma der Schoa.
Der israelische Historiker Meron Mendel hat ein Buch über den deutschen Israel-Diskurs geschrieben. Ein Gespräch über leere Rituale, überspannte Debatten und eine mögliche Haltung zu Israel und seiner problematischen Regierung.
Gute Absicht macht noch keinen guten Film: Ari Folmans Zeichentricklehrstück „Wo ist Anne Frank“ läuft in den Kinos an und soll jungen Leuten die Geschichte des Holocaust näherbringen.
Noch ein Film über Anne Frank? Ari Folman glückt mit seinem Animationsfilm über die weltberühmte Tagebuch-Schreiberin ein Werk, das berührt und ihre Geschichte mit der Gegenwart verbindet.
Die Variationen des bitteren Elends sind vielfältig, das Ende ist stets monoton: Henryk Grynbergs dokumentarische Erzählung „Kinder Zions“ zeugt von den Schrecken des Holocaust.
Ein kürzlich restituiertes Gemälde von Wassily Kandinsky kommt in London zur Auktion. Die Vorbesitzerin verkaufte es in der NS-Zeit unter Zwang und starb im Holocaust. Nun könnte es einen Rekordpreis erzielen.
Der Holocaust-Überlebende Helmut Sonneberg ist tot. Der langjährige Fan von Eintracht Frankfurt, der Schulklassen vom Leben im Nationalsozialismus und im Konzentrationslager berichtete, wurde 91 Jahre alt.
Vor mehr als zwanzig Jahren hatte der österreichische Staat ein Gemälde von Gustav Klimt an die Erben einer im Holocaust ermordeten Kunstsammlerin zurückgegeben. Dabei hatte der ein anderes Werk des berühmten Künstlers gehört.
Sally Perel überlebte den Holocaust, indem er sich als Volksdeutscher ausgab. Bekannt wurde er durch seine Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“. Nun ist er im Alter von 97 Jahren in Israel gestorben.
Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist seit Tagen extrem angespannt. Nach dem schwersten Terroranschlag seit Jahren mit sieben Opfern bereitet sich die Region auf eine weitere Eskalation vor.
In Frankfurt erinnern Politiker, Schüler und Zeitzeugen an die Verbrechen der Nationalsozialisten und den Holocaust.
Die israelische Dichterin Neta Glezer wollte nichts mit Deutschland zu tun haben. Bis ihr Sohn nach Leipzig zog.