Brasiliens Außenminister wirft israelischem Kollegen „Lügen“ vor
Der Holocaust-Vergleich des brasilianischen Präsidenten Lula hat in Israel Empörung ausgelöst – und führt nun zu einem handfesten diplomatischen Streit zwischen den beiden Ländern.
Der Holocaust-Vergleich des brasilianischen Präsidenten Lula hat in Israel Empörung ausgelöst – und führt nun zu einem handfesten diplomatischen Streit zwischen den beiden Ländern.
Der brasilianische Präsident Lula da Silva vergleicht den Krieg Israels in Gaza mit dem Holocaust. Das ruft nicht nur in Israel große Empörung hervor – und zerstört Brasiliens Ambitionen als internationaler Vermittler.
300 Demonstranten ziehen im Gedenken an die Opfer des Hanauer Anschlags durch Frankfurt. Dabei beschimpfen sie die Polizei und rufen umstrittene Parolen.
Um aufzuklären, sammelt der Holocaust-Überlebende Arthur Langerman antisemitische Bilder, Karikaturen und Figuren. Seit dem Massaker der Hamas gibt es davon mehr denn je. „Spiegel TV“ hat ihn begleitet.
Er ist ein Suchender und Sammelnder mit einem Hang fürs Extreme: der jüdische Belgier Arthur Langerman. Als Überlebender der Shoah besitzt er die weltweit größte Privatsammlung antisemitischer Hassobjekte. Er fragt sich: Woher stammen die weit verbreiteten Stereotypen über Juden? Warum wurden seine Familie, Kultur und Sprache fast ausgelöscht? Und weshalb halten sich diese Stereotype bis heute?
Die jüdischen Israelis berufen sich im Streit um Land auf die Bibel, die Palästinenser auf ihr Geburtsrecht. Dabei müssen beide Seiten lernen, dass auch das jeweils andere Volk zum Land gehört. Ein Gastbeitrag.
Vor dem Deutschen Bundestag hat die Holocaustüberlebende Eva Szepesi an die Befreiung von Auschwitz erinnert. Sie selbst war dort inhaftiert, hatte aber lange geschwiegen. Zu groß waren Scham und Angst.
Erst spät begann man in Deutschland wie in Israel, den Überlebenden des Holocaust zuzuhören. Nun sterben die letzten Zeitzeugen. Führt das zum Ende der Erinnerung?
Eva Szepesi überlebte Auschwitz. Im Bundestag erinnerte sie daran, wie der Nationalsozialismus begann.
Die Holocaust-Überlebende Eva Szepesi und Marcel Reif, dessen Vater die NS-Gräuel knapp überlebte, haben anlässlich des Holocaust-Gedenktags im Bundestag gesprochen.
Leserreaktionen auf die „Kluge-Köpfe“-Kampagne mit Margot Friedländer +++ Missbrauch und die EKD +++ Prenzlau in Brandenburg +++ Ruanda-Abkommen
Beim Gedenkakt sprechen die Auschwitz-Überlebende Eva Szepesi und der Sportjournalist Marcel Reif. Alle größeren Flughäfen werden bestreikt und Deutschland will dem AI Act zustimmen. Der F.A.Z. Newsletter
Eine Oper über Traumata, weit über den Holocaust hinaus, wird zum Versuch, mit dem Massaker des 7. Oktober umzugehen: Chaya Czernowins „Pnima ... ins Innere“ packend inszeniert am Staatstheater Darmstadt.
Am Holocaust-Gedenktag demonstrieren viele tausend Menschen gegen Rechtsextremismus, die Grünen wählen zwei neue Landesvorstände und analoge Fotografie kann, was digitale nur gerne könnte. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Israel, die USA und arabische Vermittler kommen einer Einigung über die Freilassung der Hamas-Geiseln offenbar näher. Doch es bleibt eine breite Kluft zwischen den Konfliktparteien.
Neben Bundeskanzler Olaf Scholz haben Politiker und Institutionen weltweit den Opfern des Holocausts gedacht. Viele von ihnen erinnerten an die Verantwortung jedes Einzelnen – und mahnten, dass sich ein solches Verbrechen nicht wiederholen dürfe.
Auf dem ersten BSW-Parteitag teilt Wagenknecht gegen die Ampel aus und grenzt ihre neue Partei von der AfD ab. Die Mitglieder schwört sie darauf ein, keine „Partei der Intrigen“ zu werden.
Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer gab dem Mossad die entscheidenden Hinweise auf den Aufenthaltsort des NS-Völkermörders Adolf Eichmann. Der naziverseuchten deutschen Justiz hatte Bauer nicht getraut und sich an die israelischen Behörden gewandt.
Als Kleinkind entkam Eva Umlauf dem Holocaust. Das Trauma des Terrors sollte ihr Leben und das ihrer Kinder nicht bestimmen, sagte sie sich. Porträt einer unbeugsamen Frau.
Zum Holocaust-Gedenken in Freital hatte dieses Jahr ein AfD-Politiker die Rede halten sollen. Daran gab es heftige Kritik. Nun hat die Stadt Konsequenzen gezogen und die Veranstaltung abgesagt.
Das Jubiläumsmotiv der Kluge-Köpfe-Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar – fotografiert wurde die Holocaustüberlebende Margot Friedländer von Regisseur Wim Wenders.
Italien streitet über eine geplante antiisraelische Demonstration am Holocaust-Gedenktag und stellt die Erinnerungskultur im Schulunterricht infrage.
Der Internationale Gerichtshof will im Eilantrag gegen Israel entscheiden, bundesweit wird wieder demonstriert, das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ hält seinen ersten Parteitag ab und für Deutschland geht es in zwei Sportarten um den Einzug ins Finale. Der F.A.Z. Newsletter.
Das Jubiläumsmotiv der Kluge-Köpfe-Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar – fotografiert wurde die Holocaustüberlebende Margot Friedländer von Regisseur Wim Wenders.
Palästinensische Studenten werben mit Primo-Levi-Zitaten für eine anti-israelische Demonstration in Rom. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinden in Italien fordert, die Erinnerung an Holocaust-Überlebende nicht zu beleidigen.
Auch für Sonntag sind in vielen deutschen Städten Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie angekündigt. Am Samstag waren bundesweit mindestens 300.000 Menschen auf die Straße gegangen.
Und doch kehrten viele von ihnen ins Land der Täter zurück: Eine Ausstellung im Berliner Dokumentationszentrum Topographie des Terrors erzählt die Geschichte des Holocaust in der lettischen Hauptstadt Riga.
Die Entscheidung fiel nach langem Restitutionsprozess: Ein Gemälde von Pissarro darf in Madrid bleiben. Doch das stößt auf Kritik. Spanien hat sich in den Museen immer noch nicht der NS- und Franco-Vergangenheit gestellt.
Amerikanische Medien beurteilen die deutsche Debatte über den Krieg in Nahost. Harte Kritik kommt vor allem aus einer Richtung.
Fortwährender Antisemitismus: Die Nazis haben den Juden mit dem Holocaust das vermeintliche Privileg einer negativen Erwählung aufgebürdet – und sie damit aufs Neue zum Hassobjekt der Völker gemacht. Ein Gastbeitrag.
Israel weist vor dem Internationalen Gerichtshof den Völkermord-Vorwurf Südafrikas zurück. Es habe das Recht, seine Bürger zu schützen. Denn dem Krieg vorausgegangen sei „der größte Massenmord an Juden seit dem Holocaust“.
Am 9. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der UN die Völkermord-Konvention. Sie war ein politischer Kompromiss im Kalten Krieg.
Die antisemitische Unterströmung im postkolonialen Denken hat eine lange Vorgeschichte. Eine ihrer Schlüsselszenen ist der Prozess gegen Klaus Barbie, den Gestapo-Chef von Lyon, im Jahr 1987. Ein Gastbeitrag.
Früher hießen die Kampfbegriffe zwischen Israelis und Palästinensern Antisemitismus und Apartheid – heute sind es neuer Holocaust und Genozid.
Der indische Schriftsteller Pankaj Mishra hält Deutschland vor, den Krieg im Nahen Osten zu benutzen, um seinen Antisemitismus an Muslime abzuschieben. Für den realen Antisemitismus interessiert er sich wenig.
Wie aus Provenienzforschung eine persönliche Mission wurde: Der Kurator des Bayerischen Nationalmuseums hat Angehörige der ursprünglichen Besitzer von Alltagsobjekten aufgespürt.