„Sonst hätte ich keinen Erfolg gehabt“
Abraham Klein hat den Holocaust überlebt und große Spiele geleitet, darunter Deutschland gegen Österreich 1978. „Der Schiedsrichter muss ohne Rücksicht auf Gefühle pfeifen“, sagt er. Wie ist das möglich?
Abraham Klein hat den Holocaust überlebt und große Spiele geleitet, darunter Deutschland gegen Österreich 1978. „Der Schiedsrichter muss ohne Rücksicht auf Gefühle pfeifen“, sagt er. Wie ist das möglich?
Die Auschwitz-Überlebende Lily Ebert ist im Alter von 100 Jahren in Großbritannien gestorben. Ihr Leben und ihr Bestseller „Lily’s Promise“ haben Millionen Menschen berührt.
Die Aufmerksamkeit für Deutschlands koloniale Vergangenheit wächst nicht nur im akademischen Betrieb – sondern ebenso in der Politik. Von Interesse ist dabei auch das Auswärtige Amt.
Weil fünf Schüler in einem Wiesbadener Programmkino am Ende des Films „Die Wannseekonferenz“ applaudiert hatten, hat die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das Verfahren wurde eingestellt.
Susanne Siegert klärt über den Holocaust auf: bei Instagram und Tiktok. Im Interview spricht sie darüber, wie sie stundenlange Recherchen in 90 Sekunden verpackt – und welche Stimmen sie bei der Erinnerungsarbeit in Deutschland vermisst.
Beim Auswärtsspiel der Eisbären Berlin in Polen ist ein Banner mit Bezug zum Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zu sehen. Die Gastgeber entschuldigten sich noch am selben Abend.
Über das, was sie im Holocaust durchmachen mussten, wollten die Eltern von Majer Szanckower nicht sprechen. Ein Vorabdruck aus dem Buch „Nie gefragt – nie erzählt“ von Hans Riebsamen.
Ein Gericht hatte eine ehemalige KZ-Sekretärin in Stutthof wegen Beihilfe zum Mord zu zwei Jahren Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Die 99-Jährige legte Revision ein – und scheiterte nun vor dem Bundesgerichtshof.
Wenn Konflikte mit der moralischen Schwarz-weiß-Klarheit des Holocaust ausgestattet werden: Der Historiker Jie-Hyun Lim fragt, wie sich der Opferstatus politisch instrumentalisieren lässt.
Nach acht Jahren Planungs- und Bauzeit hat in Yad Vashem das neue Archivgebäude eröffnet. Die Sammlung der Holocaustgedenkstätte ist schon jetzt die größte auf der Welt – auch dank Großspenden aus Deutschland.
Das verschwundene Massengrab: In einem Konzentrationslager in Riga starben 3800 deutsche und österreichische Juden. Doch das geplante Mahnmal fehlt.
Gastbeitrag von Bill Gates +++ Auszeit für Aufsichtsräte +++ Munich History Lecture
Der Medizinhistoriker Dominik Groß ist der erste Antisemitismusbeauftragte der RWTH Aachen. Ein Gespräch über Hass an Hochschulen und besseren Schutz für jüdische Studenten.
Ein KI-System soll es Schülern in Zukunft ermöglichen, sich mit Überlebenden des Holocaust auszutauschen. Die Antworten auf ihre Fragen werden aus einer Datenbank mit vorab aufgezeichneten Erzählungen herausgesucht.
Es dürfe nicht zugelassen werden, dass Künstliche Intelligenz die schrecklichen Fakten des Holocausts verwässere oder verfälsche. Andernfalls riskiere man eine Verschlechterung des Verständnisses der NS-Gräueltaten.
„Sie lässt sich auf keine Seite ziehen“: Die 102 Jahre alte Holocaustüberlebende setzt sich seit Jahren gegen das Vergessen ein. Nun ist Friedländer auf dem Titel der „Vogue“ zu sehen.
Serge Klarsfeld sieht einen möglichen Wahlsieg des Linksbündnisses als Gefahr für die Juden in Frankreich. In einer Stichwahl will er seine Stimme daher lieber Rechtsaußen geben.
Spuren der Opfer und der Täter: Ein reich bebilderter Band erzählt die Geschichte der Ausgrabungen auf dem Terrain des Vernichtungslagers Sobibór.
Der Musiker soll in einem Telegram-Kanal antisemitische Posts veröffentlicht und Beiträge geteilt haben, die den Holocaust leugneten. Es ist nicht die erste Anklage gegen Naidoo vor dem Landgericht Mannheim.
Der deutsche Staat muss den Opfern seiner Kolonialherrschaft eine Stimme geben. Auch das gehört zur Erinnerungspolitik. Ein Gastbeitrag
In ganz Ostfriesland hat sich kein Jude vor den Nationalsozialisten verstecken können. Einer, der überlebte, ist zurückgekehrt. Der Film „Die Nummer auf meinem Arm“ erzählt Albrecht Weinbergs Geschichte im ZDF.
Die Hamas hat mit ihrem Terror nicht nur Israel in einen Krieg gezwungen, in dem es schuldig wird. Sie orchestriert auch mit Erfolg unsere Gefühle. Die Nobelpreisträgerin zum 7. Oktober und seinen Folgen.
Eine israelfeindliche Allianz aus politisierten jungen Leuten, Akademikern und Islamisten gefährdet die Demokratie. Vom Himmel gefallen sind ihre Proteste nicht. Ein Gastbeitrag.
Die Pariser Holocaust-Gedenkstätte wurde mit Graffiti beschmiert. Sie zeigen blutrote Handabdrücke an der „Mauer der Gerechten“. Diese Anspielung auf die Situation in Gaza ist in vielfacher Hinsicht ein antisemitischer Tabubruch.
In Deutschland und Russland wurde des Zweiten Weltkriegs auf ähnliche Weise gedacht. Deswegen wurde übersehen, wie Putin die Geschichte zur Vorbereitung eines neuen Kriegs nutzte. Ein Gastbeitrag der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission.
Bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocausts verurteilt der amerikanische Präsident jede Form der Hassrede – und untermauert angesichts der Proteste an Universitäten seine „eiserne“ Unterstützung für Israel.
Die Islamisten brüsten sich mit dem folgenschweren Angriff auf israelischem Boden. Derweil stocken die Gespräche für eine Waffenruhe. Die USA wollen den Druck aus Israels Regierungschef erhöhen. Die Lage im Überblick.
Viele Israelis fühlen sich durch den 7. Oktober an den Holocaust erinnert – andere weisen solche Vergleiche zurück. Die Regierung verhält sich ambivalent.
Der Grat zwischen aufrichtigem Gedenken und ideologischer Indienstnahme der Erinnerung an Holocaust und Stalinismus war in Deutschland schon immer schmal. Nun machen Postkolonialismus und Antirassismus die Lage noch unübersichtlicher. Ein Gastbeitrag.
Die Teilnehmer wurden von den Beamten aufgefordert, den Saal zu verlassen. Zuvor hatte ein Redner die Situation in Gaza mit dem Holocaust und dem Völkermord in Ruanda verglichen.
Seine Überlebensgeschichte diente als Vorlage für Bücher und Filme. Nicht alle waren historisch korrekt. Stefan Jerzy Zweig kämpfte darum, Herr seiner Biografie zu werden.
Sein „normal“ ist nicht normal - als Jude in Kiel von heute.
Wer Deutscher werden wolle, müsse sich zur deutschen Verantwortung gegenüber Israel bekennen, sagt Innenministerin Nancy Faeser. In Kürze soll eine entsprechende Verordnung in Kraft treten.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) betrachtet das Verhältnis zu Putins Machtzirkel nach weiteren Attacken als zerstört. Besonders und persönlich betroffen scheint IOC-Präsident Bach.
Den Opfern Gesicht und Stimme geben: Das neu eröffnete nationale Holocaustmuseum in Amsterdam konfrontiert die Niederlande mit ihrer historischen Mitschuld.
Auf dem G-20-Außenministertreffen in Rio de Janeiro saßen Baerbock und Lawrow am selben Tisch. Wird die G20 zum Forum der Konfliktbewältigung?