Israelische Zuversicht wegen syrischer Selbstbeschäftigung
TEL AVIV, 4. Februar. Das israelische Militär gibt sich gelassen. Vierzehn Stunden lang waren Verteidigungsminister Ehud Barak und Generalstabschef Benny Ganz ...
TEL AVIV, 4. Februar. Das israelische Militär gibt sich gelassen. Vierzehn Stunden lang waren Verteidigungsminister Ehud Barak und Generalstabschef Benny Ganz ...
Nach der mutmaßlichen Militäraktion in Syrien reagiert Israel betont gelassen auf die jüngsten Drohungen aus Damaskus und Teheran. Berichte über Attacken syrischer Hacker auf das Mobilfunknetz zeigen aber, wie groß die Anspannung ist.
mrb./hcr. KAIRO/JERUSALEM, 31. Januar. Russland, Iran und die Arabische Liga haben einen israelischen Luftangriff auf Syrien heftig kritisiert.
In Israel rätseln Fachleute über die Hintergründe des Luftangriffs in Syrien. Sie sind sich nur einig darin, dass es ein Präventivschlag gewesen ist.
Angeblich sollte die israelische Militäraktion in Syrien auch den Waffennachschub für die schiitische Miliz im Libanon unterbinden. Ein Sturz des Assad-Regimes würde auch Hizbullah-Führer Nasrallah einen schweren Schlag versetzen.
Was hat Israel dazu bewogen, in die chaotische Situation in Syrien militärisch einzugreifen? Dafür gibt es nur eine plausible Erklärung: dass es tatsächlich Waffenlieferungen in den Libanon gegeben hat oder geben sollte.
Israels Regierung hüllt sich zu Berichten über Luftangriffe in Syrien in Schweigen. Ziel soll ein Transport von Luftabwehrraketen für die libanesische Hizbullah gewesen sein. Die Arabische Liga verurteilt die israelische Attacke, Russland äußert „tiefe Besorgnis“.
In Israel ist die Angst vor Chemiewaffen aus Syrien gewachsen. Die Sorge ist groß, dass sie in den Wirren des Krieges in die falschen Hände geraten könnten. Doch der Zeitpunkt der Warnungen des Regierungschefs irritiert.
Im Dezember 2010 begann in Tunesien der große Umbruch in der Arabischen Welt. Das ägyptische Regime fiel, das syrische wankt. Ein Unglück für die freiheitlichen Kräfte, sagt der libanesische Politiker Michel Aoun.
F.A.Z. FRANKFURT, 3. Januar. Im Norden Syriens haben am Donnerstag die Kämpfe um den Militärflughafen Taftanas angedauert.
Fethullah Gülen gilt als der Erneuerer des Islams in der Türkei und als der geistliche Mentor der neuen anatolischen Elite. Für ihn lässt sich einiges im Islam auf Prinzipien der Moderne hin auslegen.
Die Waffen im Nahen Osten schweigen. Der Frieden ist dennoch weit entfernt. Nach acht Tagen Gaza-Krieg lassen sich erste Schlüsse über die neuen Allianzen im Nahen Osten ziehen.
Der ägyptische Präsident Muhammad Mursi hat die Hamas aus der Achse Iran-Hizbullah-Syrien gelöst. Eine Schlüsselrolle nahm dabei der Emir von Katar ein, der gemeinsam mit den arabischen Staaten eine Aufwertung der Hamas betreibt.
Die israelische Armee nimmt am zweiten Tag in Folge Ziele in Syrien unter Beschuss. Israels Präsident Benjamin Netanjahu kündigt harte Reaktionen bei weiteren Grenzverletzungen an.
Der Schriftsteller Jabbour Douaihy ist einer der bekanntesten Intellektuellen des Libanon. Im F.A.S.-Interview spricht er über die drohende Ausweitung des syrischen Bürgerkrieges auf sein Land.
Nach Angaben des amerikanischen Außenministeriums setzt sich Präsident Obama für eine neue Regierung im Libanon ein. Die radikalislamische Hizbullah soll nicht dabei sein.
Nach dem Mord an Wissam al Hassan, dem Leiter des Geheimdienstes der Internen Sicherheitskräfte im Libanon, weisen viele Spuren nach Syrien; in jedem Fall waren die Täter bestens unterrichtet. Der Druck auf die Regierung in Beirut wächst, die Lage im Land wird noch gefährlicher.
Am Rande der Trauerfeier für den ermordeten libanesischen Geheimdienstchefs Hassan ist es zu Ausschreitungen gekommen. Frankreichs Außenminister Fabius bezeichnete eine Beteiligung Syriens an dem Anschlag als wahrscheinlich.
Die libanesische Regierung hat nach dem Bombenanschlag in Beirut ihren Rücktritt angeboten. Auf Wunsch von Präsident Suleiman bleibt sie aber zunächst im Amt. Ministerpräsident Mikati vermutet Syrien hinter dem Anschlag.
Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sind mindestens acht Menschen getötet worden. Der Anschlag galt offenbar dem Chef des libanesischen Geheimdienstes.
mrb. KAIRO, 19. Oktober. Bei einem Bombenanschlag im Zentrum der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Freitag mindestens acht Menschen getötet und Dutzende ...
Der Führer der radikal-libanesischen Schiitenbewegung Hizbullah, Hassan Nasrallah, hat zugegeben, vergangenen Samstag eine Aufklärungsdrohne nach Israel geschickt zu haben. Die Drohne war in die Nähe des Atomreaktors in Dimona gelangt, bevor sie abgeschossen wurde, sagte Nasrallah.
Israelische Kampfflugzeuge haben am Samstag über Israel ein unbemanntes Flugzeug abgeschossen, das mutmaßlich die libanesische Hizbullah-Miliz auf den Weg
Eine feindliche Drohne über dem Süden Israels und Kämpfer der Hizbullah auf der Seite Assads: Nach den Zwischenfällen an der syrisch-türkischen Grenze in der
Hizbullah-Führer Nasrallah kämpft um seinen Ruf. Der Schmähfilm kommt ihm da gerade recht. Doch statt mit Krieg zu drohen, fordert er Gesetze, Resolutionen und Sondergipfel.
KAIRO, 18. September. So entspannt haben ihn seine Anhänger schon lange nicht mehr gesehen. Gelassen, wenn auch umgeben von bewaffneten Sicherheitskräften, ...
Auch am Montag hat es in der islamischen Welt wieder heftige antiwestliche Proteste gegeben. In der libanesischen Hauptstadt Beirut demonstrierten Tausende Hizbullah-Anhänger gegen den Film, in der afghanischen Hauptstadt Kabul gab es Dutzende Verletzte.
Und dann war sie da. Kam, oder besser: schlich, den dicken Koffer hinter sich herziehend, müde, genervt, abgekämpft dreinblickend, durch die lautlos sich ...
Die libanesische Hizbullah feuert die Aufstände gegen das islamfeindliche Video „Innocence of Muslims“ weiter an. Deutsche Politiker diskutieren unterdessen ein Aufführungsverbot des Films.
Papst Benedikt XVI. beschwört in Beirut den Frieden zwischen den Religionen - und preist den Libanon als Beispiel für den ganzen Nahen Osten. Dabei teilt der sunnitisch-schiitische Riss selbst die Christen im Land.
Der Tag seiner Wahl überschattet die Amtszeit des 77. Patriarchen der maronitischen Kirche bis heute. Am 15. März 2011 begann in Syrien der Aufstand gegen das ...
Die Christen im Libanon müssen seit Generationen um ihre Existenz kämpfen, mit allen politischen und kriegerischen Mitteln. Für den Kampf der Generationen steht die Familie Dschemajel wie keine andere.
Schlusspunkt unter eine Auseinandersetzung, in der harte Worte fielen: Judith Butler erhält in der Paulskirche den Theodor-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt.
Die anstehende Verleihung des Adorno-Preises an die Philosophin Judith Butler sorgt für Wirbel. Der Zentralrat der Juden protestiert, in Frankfurt bleibt es bei der Entscheidung.
Die Jüdische Gemeinde Frankfurt und der Zentralrat der Juden in Deutschland wollen den Festakt zur Verleihung des Theodor-W.-Adorno-Preises der Stadt Frankfurt boykottieren. Grund ist die Preisträgerin.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat gegen die bevorstehende Verleihung des Frankfurter Theodor W. Adorno-Preises an die amerikanische Philosophin ...